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Das Aus für Cellulite?

Die neue Vaser Smooth-Methode verspricht das endgültige Aus für Cellulite. Wie die Beauty-Operation abläuft, was sie kostet – und was sie wirklich bringt.


Knackiger Frauen-Popo am Strand.

Nie mehr Dellen? Eine neue Methode verspricht's

© Corbis

Wir haben geschmiert. Gewickelt. Uns im Fitnesscenter gequält, uns richtig ernährt. Und letzten Endes haben wir doch nur kaschiert. 85 Prozent aller Österreicherinnen leiden unter Cellulite, im Volksmund auch Orangenhaut genannt.

Der Grund für die unschönen Dellen: Unser Bindegewebe. Es ist nämlich viel elastischer als das der Männer. Plus: In der weiblichen Unterhaut befinden sich mehr und ungleich verteilte Fettzellen, die sich durchs Gewebe an die Oberfläche drücken.

Doch alle Methoden (egal ob gratis oder mehrere hundert Euro teuer) das Bindegewebe zu straffen ergeben leider nur dezente, vor allem aber auch nur kurzfristige Erfolge. Die Erklärung? Schönheitschirurg Dr. Rolf Bartsch von der "Worseg Klinik" (ifpc.at): "Egal, ob man Wechselduschen, Lipomassagen oder Drainagen ausprobiert: Mit diesen Methoden wird versucht, eine Gewebereaktion hervorzurufen. Diese Reaktion ist immer eine stärkere Durchblutung: Das Gewebe schwillt ein wenig an und so werden die Ungleichheiten ausgeglichen. Nur leider sind diese Behandlungen, die oft im 10er-Block angeboten werden, nicht von dauerhafter Wirkung."

Vaser Smooth: Cellulite ade?

Um der Cellulite endgültig den Garaus zu machen, muss man zunächst verstehen, wie sie überhaupt entsteht. Tatsächlich ist Orangenhaut eine Erkrankung der Haut und der darunterliegenden Fettzellen. Das Fettgewebe wird dabei ein wenig größer, während die Haut, die (genetisch bedingt oder aufgrund des Alters) weniger Elastizität besitzt, nach unten zieht. Auf diese Weise kommt es zu den unschönen Dellen.

Cellulite im Detail
Cellulite: Eine Erkrankung von Haut und Fettgewebe

Bei den meisten Anti-Cellulite-Methoden wird nur die Haut, nicht aber das Fettgewebe behandelt. Auch Ernährung und Sport zeitigen nur geringe Erfolge, da Cellulite zu 80 Prozent genetisch bedingt ist.

Während bei Cellulite der Stufe 3 leider keine Rettung mehr besteht, können all jene Frauen, die unter Cellulite der Stufe 1 und 2 leiden und über ausreichend Budget verfügen, nun wieder Hoffnung schöpfen.

Denn Vaser Smooth , eine neuartige Behandlung beim Schönheitschirurgen, soll wahre Wunder wirken. Und das sogar langfristig. Denn die Methode, die in der "Worseg Klinik" für den deutschsprachigen Raum exklusiv angeboten wird, behandelt Haut und Fettgewebe gleichermassen.

Dr. Bartsch: "Bei dem Eingriff werden zunächst maximal drei Milimeter große Einschnitte verdeckt an der Haut gesetzt. Hier wird dann eine Titansonde eingeführt, die nun die festen Bänder, die die Haut nach unten ziehen, durchtrennt, das Fettgewebe neu verteilt beziehungsweise überschüssiges abgesaugt. Anschließend wird die Haut wieder vernäht."

Der unter leichter Narkose durchgeführte Eingriff dauert ungefähr eine Stunde, nach zwei weiteren kann die Patientin die Klinik bereits verlassen. Unsexy, aber für ein optimales Ergebnis notwendig: Zwei bis drei Wochen lang muss frau Kompressionswäsche tragen. Der tatsächliche Effekt soll sich erst nach etwa sechs Wochen zeigen – dann aber bis in alle Ewigkeit halten.

Günstig ist die Vaser Smooth -Methode naturgemäß leider nicht. Pro Celluliteherd sollte man mit 200,- Euro rechnen; 20 - 30 Herde werden auf einmal beseitigt. Man kann also von Kosten zwischen 4.000 bis 6.000,- Euro ausgehen.

Weitere Infos und Terminvereinbarungen: Worseg Klinik

Verschiedene Stadien der Cellulite und das Ergebnis dank Vaser Smooth
Nachher/Vorher: Cellulite nach der Vaser Smooth-Behandlung