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Wie Kinder mit Rassismus umgehen

Viele Erwachsene könnten sich wohl eine gehörige Portion von Kindern abschneiden in der Selbstverständlichkeit bei unterschiedlichen Hautfarben.

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Kinder Rassismus
© Thinkstock

Alles begann mit der Werbung eines Frühstücksflocken-Herstellers. Darin sah man eine junge Familie: Vater, Mutter, Kind. Womit aber scheins viele Leute überhaupt nicht zurecht kamen war, dass Vater und Mutter nicht die gleiche Hautfarbe hatten. Und schon erntete die US-Firma tonnenweise rassistische Kommentare und heftige Diskussionen auf Facebook und Co.

Der Original-Spot

Traurig, dass etwas so Friedliches und so Normales wie diese Familie in einem Werbespot tatsächlich noch immer für so viele Menschen ewiggestrige Emotionen hervorrufen kann. Aber wir haben Hoffnung für die kommende Generation!

Denn eben jener Spot wurde auch Kindern vorgeführt und deren Reaktion dazu abgefilmt. Sie amüsieren sich über die Pointe, finden das kleine Mädchen darin süß und nehmen sonst nichts Bemerkenswertes wahr. Dann werden sie gezielt darauf aufmerksam gemacht, dass diese Werbung sehr viele Hassmeldungen produziert hat, aber sie könnten keinen Grund dafür ausmachen. Schließlich klärt man sie auf und sämtliche Kinder sind fassungslos, dass verschiedene Hautfarben heutzutage überhaupt noch ein Thema sind. Überaus charmant, beredt und engagiert zeigen uns Kinder, wie sich doch eigentlich Erwachsenen besser verhalten sollten.

Die Reaktion der Kinder
Thema: Kinder