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Color Correcting: So geht's richtig!

Der neueste Beauty-Hype: Color Correcting. Wie du mit den richtigen Concealer-und Primer-Farbnuancen Pickel, Rötungen und Augenringe kaschierst.

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Color Correcting: So geht's richtig!

Tiana: Der Instagram-Star ist Vorreiterin des Color Correcting

© Instagram/Tianacosmetics

Zack, schon wieder gibt es etwas Neues! Contouring? Sowas von gestern, behaupten zumindest die Kolleginnen aus der Beauty-Redaktion. Millionen von Tutorials später müssen wir nun nicht mehr darüber grübeln, welche Contouring-Palette die beste ist, wo man die hellen und wo die dunklen Töne aufträgt und wie man sie so gekonnt verblendet, dass man am Ende nicht wie ein Travestie-Star in einer Pariser Revue aussieht...

Color Correcting: Das kann der neue Beauty-Hype

Jetzt aber gleich mal die schlechte Nachricht: Es wird nicht einfacher. Denn Color Correcting wirkt auf den ersten Blick in etwa so, als würdest du dein Gesicht mit Straßenkreide in ein Gemälde verwandeln. Dafür werden Concealer in verschiedenen Nuancen eingesetzt – und Hauptprobleme oder Makel kaschiert.

Du dachtest bislang, Concealer gäbe es nur in Hauttönen? Im Gegenteil! Inzwischen gibt es eine ganze Palette der unverzichtbaren Beauty-Helfer – von Grün über Orange bis hin zu Violett. Aber Achtung: Jede Farbe hat eine andere Aufgabe!

Die besten Color-Correcting-Tipps:

Zunächst ein wenig Theorie (die ist zwar langweilig, aber immerhin wissen wir dann, warum die Effekte so ausfallen, wie sie es tun): Color Correcting basiert auf der Lehre von den Komplementärfarben, jenen Tönen also, die sich gegenseitig neutralisieren. Hast du also einen fahlen, gelbstichigen Teint, dann sind Concealer und Primer mit violetten Farbpigmenten perfekt, um dich frischer wirken zu lassen.

Rötungen, kleinen Pickeln oder Narben beseitigst du mit Grüntönen – eben der Komplementärfarbe zu Rot. Hast du größere rote Flächen wie Couperose, eine verschnupfte Nase oder einen durch Kälte aufgebrannten Lippenhof, dann solltest du unter dem MakeUp einen grünstichigen Primer auftragen.

Mit pfirsichfarbenem Concealer lassen sich besonders gut Augenringe abdecken, weil die Mischung aus Pink, Gelb und Orange die Komplementärfarben-Gruppe aus Grün, Blau und Violett neutralisiert.

Color-Correcting-Prinzip in etwa verstanden? Prima! Es geht also nicht darum, wild Farbe ins Gesicht zu klecksen, sondern mit den perfekten Nuancen auszugleichen. Hier haben wir nochmals die Farbtöne und ihre Wirkung:

  • Rosa steht dunklen Tönen gegenüber, gleicht also dunkle Hautstellen aus.
  • Pistazie und andere Grüntöne reduzieren gerötete Stellen, eignen sich also für Pickelchen, rote Wangen und Cuperose.
  • Beige hellt jeden Hautton auf und ist deshalb für Augenringe und zum Highlighten z. B. des Brauenbogens geeignet.
  • Kanariengelb gleicht bläuliche Hauttöne aus und lässt sie gesunder wirken.
  • Flieder und Violett-Nuancen kaschieren den Gelbstich der Haut.
Thema: Make-up