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Die Schmink-Technik, die du wirklich lernen solltest!

Clown-Make-up, Strobing, Contouring: Kannst du vergessen. Die Schminktechnik, die du wirklich lernen solltest, heißt Color Correction. So geht es:

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Die Schmink-Technik, die du wirklich lernen solltest!
© Instagram/HanneliMustaparta

Es vergeht kaum ein Monat, in dem nicht ein neuer Make-up-Trend auf Instagram aufpoppt. Da war Contouring (eine Technik, bei der du dein Gesicht mit dunklem und hellem Make-up konturierst), Strobing (dabei setzt du mit Highlighter Akzente) oder, fast am Absurdesten, das "Clown-Make-up", bei dem du zig unterschiedliche Farbtöne maskendick in deinem Gesicht aufspachtelst.

Muss man da mitmachen? Nun, probieren kann man es ja. Aber in Wahrheit gibt es nur eine Schminktechnik, die für einen schönen und ausgeglichenen Teint wirklich Sinn macht: Colour Correcting.

Was ist "Colour Correcting"?

Kaum ein Mensch hat einen wirklich ebenmäßigen, einheitlich getönten Teint. Pigmentflecken, Rötungen, Augenringe, kleine Pickel, Narben – all das sorgt für ein farbliches Ungleichgewicht. Dein Teint wirkt fahl und fleckig, manchmal sogar wachsig.

Hier verspricht "Colour Correcting" Abhilfe. Ist die Stirn etwas dunkler, neigst du zu Rötungen um die Nase und zu Pigmentierung auf der Oberlippe – die Technik ersetzt raffiniert die klassische Make-up-Modellage. Denn wenn die Farbnuancen zu stark voneinander abweichen, dann reicht die ausgleichende Foundation oder BB-Cream nicht.

Wie funktioniert "Colour Correcting"?

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Wie sind die unterschiedlichen Gesichtspartien gefärbt. Zunächst einmal musst du bei Tageslicht deinen Teint gut analysieren. Wo sind rötliche Stellen, wo stärkere Pigmentierungen? Welche Gesichtspartien sind fahl, welche gut durchblutet?

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Vorbereitung: Primer. Nach deiner normalen Feuchtigkeitscreme trägst du einen Primer auf. Der ist transparent, wirkt aber wie ein ausgleichender Klebstoff, der die folgenden Texturen besser bindet und so auch auf öligen Gesichtsbereichen haltbarer macht. Etwa drei Minuten einziehen lassen.

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Die klassische Grundierung. Mit einem Pinsel arbeitest du nun deine normale Foundation ein. Achte darauf, auch die Übergänge zu Ohren, Haaransatz und Kinn gut auszublenden.

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Colour Correcting: So kaschierst du richtig. Nun wird die Dysbalance deines Teints tatsächlich ausgeglichen. Wichtig ist, dass du das Farbsystem kennst:

  • Rosa und Pfirsich: Dunkle Augenringe? Mit Rosa- oder Pfirsich-Tönen deckst du die hässlichen Schatten unter deinen Augen ab. Achte darauf: Je dunkler dein Hautton, desto intensiver sollte auch die Rot-Pigmentierung sein.
  • Lila: Wenn dein Teint fahl und müde wirkt, eignen sich Lila und Lavendel, um neue Frische ins Gesicht zu zaubern. Achte darauf, dass dein Concealer einen leichten Blaustich hat und verwende diese Farbe, um damit den Nasenrücken oder den Brauenbogen zu "highlighten". Großflächig kann diese Farbe auch auf den Wangen aufgetragen werden.
  • Hellgelb bis Grün: Eignen sich, um Rötungen an den Nasenflügeln, kleine Pickel oder geplatzte Äderchen auf den Wangen abzudecken.

Ein etwas extremeres Beispiel, es geht natürlich auch wesentlich dezenter:

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Fixieren: Transparentes Puder gibt dem Make-up nun zusätzlichen Halt.

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Konturieren: Wenn du den Look noch mehr perfektionieren möchtest (uns reicht eigentlich nur mehr ein wenig Rouge), dann kannst du mit Bronzepuder am Kinn, den Wangenknochen und dem Nasenrücken zusätzlich Kontur schaffen.

Thema: Make-up