Ressort
Du befindest dich hier:

Die 6 größten Concealer-Fehler (und wie du sie vermeidest)

Augenringe, Pickel und Rötungen mit Concealer abdecken – wollen wir alle, machen es aber leider viel zu oft falsch. Hier kommen die 6 größten Concealer-Fehler.

von

Die 6 größten Concealer-Fehler (und wie du sie vermeidest)
© iStock

Ein Gesicht ist wie eine Leinwand. Sagen Make-up-Artists. Das Problem: Du bist eine eher untalentierte Malerin (wahrscheinlich). Statt die Haut zum Strahlen zu bringen, hinterlässt Concealer auf deiner Leinwand dicke Balken oder weiße Kreise rund um deine Augen. Es ist ja schon mal gar nicht so einfach, den perfekten Concealer zu finden... Aber Kinder: Ihn richtig aufzutragen, das ist nochmal eine kleine Wissenschaft.

Wir verraten dir, welche Concealer-Faux-Pas die meisten von uns machen. Und wie wir diese Fehler vermeiden.

Die 6 größten Fehler beim Auftragen von Concealer

1

DU VERZICHTEST AUF PRIMER. Ein gutes Make-up startet mit einer guten Basis. Damit sich dein Concealer und auch dein restliches Make-up gleichmäßig verteilen lassen und auch den ganzen Tag halten, sollten man – je nach Hauttyp – einen Primer auftragen. Auf fettiger Haut hält Concealer nicht lange – ein mattierender Primer kann da schon ganz gut Abhilfe schaffen. Aber auch unebenmäßige Haut lässt sich leichter korrigieren (Danke Silikone). Im besten Fall werden die Poren optisch verkleinert.

2

DU TRÄGST CONCEALER UNTER DER FOUNDATION AUF. Foundation ist die Basis, um Pigmentflecken, Rötungen und kleine Unreinheiten im ersten Schritt zu verdecken und den Teint gleichmäßiger wirken zu lassen. Concealer trägst du nur mehr auf die Stellen auf, die du highlighten oder besonders kaschieren möchtest (etwa die Augenringe...).

3

DU VERWENDEST DIE FALSCHE FARBNUANCE. Der häufigste Fehler beim Concealer-Kauf: Wir besorgen eine Farbnuance, die etwas zu hell für unseren Teint ist. Er sollte maximal eine Schattierung leichter sein als dein natürlicher Hautton. Wählst du einen zu blassen Ton, dann hebst du jene Stellen, die du eigentlich kaschieren möchtest, nur noch mehr hervor.

4

DIE FORMEL PASST NICHT ZU DIR. Flüssiger Concealer passt nicht zu fettiger Haut, da er dich noch mehr glänzen lässt. Ein fester und cremiger Concealer setzt sich in Fältchen schneller ab, eignet sich also nicht so gut für eine langsam erschlaffende Augenpartie. Probier in der Parfümerie deines Vertrauens besser mehrere Formeln und Texturen – und gehe immer wieder ans Tageslicht, um die Schattierung und Deckkraft zu überprüfen. Grundsätzlich lassen sich Pickel und Unreinheiten mit festeren Texturen besser abdecken. Die Partie um die Augen wird am besten mit flüssigeren Konsistenzen abgedeckt (Fixierpuder nicht vergessen).

5

DU BLENDEST IHN FALSCH AUS. Ja, Concealer ist eines jener Produkte, das sich perfekt mit den Fingern auftragen lässt. Aber nicht überall! Während du ihn unter den Augen am besten mit den Fingerspitzen einklopfst, eignet sich ein flacher Concealer-Pinsel besser für den Rest deines Gesichts. Auch ein Beauty-Blender ist an Wangen, Stirn oder Kinn besser geeignet, um das Produkt nahtlos auszublenden. Hier erfährst du, warum Micro-Concealing die bessere Methode zum Abdecken kleiner Unebenmäßigkeiten ist.

6

DU FIXIERST IHN NICHT. Dank deiner öligen Haut ist der Concealer spätestens ab vier Uhr nachmittags nicht mehr sichtbar? Damit er den ganzen Tag über an Ort und Stelle bleibt, musst du den Concealer unbedingt mit Puder fixieren. Die beste Technik: Eine dicke Schicht losen Puder auf die wichtigsten Stellen (Kinn, Nase, Stirn, unter den Augen und auf vereinzelte Pickelchen) auftragen. Etwa zehn Minuten einwirken lassen, dann mit einem breiten Pinsel vom Gesicht "fegen".

Thema: Make-up