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"Corona hat meine Tochter gerettet"

Was muss es für eine Mutter bedeuten, wenn sie ihre Tochter an Drogen verliert? Karin Petritsch aus Graz musste diese Erfahrung machen.

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Corona hat meine Tochter gerettet
© Christian Jungwirth

Die Geschichte von Karin Petritsch, 47, und ihrer Tochter Stella, 16, zeigt, dass es jeden treffen kann. Der Teenager hatte eine bodenständige, schöne Kindheit, ein Zuhause zum Wohlfühlen. Und trotzdem rutschte sie vor zwei Jahren ab und wurde drogenabhängig. „Sie war zur falschen Zeit in der falschen Verfassung am falschen Ort“, beschreibt es Mama Karin. Von ihr verlangte diese Situation alles ab. „Mich haben meine eigenen Gefühle in der Zeit komplett überfordert. Meine Tochter entglitt mir. Manchmal kippte meine Hilflosigkeit in Zorn, Wut und sogar Hass gegen mein eigenes Kind. Oft habe ich die Nerven verloren und sie beschimpft, was mir bis heute leidtut."

Die Geschichte von Karin Petritsch und ihrer Tochter Stella zeigt aber auch, dass man nie aufgeben soll und dass es Happy Ends tatsächlich gibt. Seit 200 Tagen ist der Teenager clean und ist wieder mitten im Leben angekommen. Wie der Weg zurück in die Normalität gelang, welche Rolle Corona dabei spielte und warum man nie zu stolz sein sollte, um Hilfe zu bitten – jetzt im aktuellen WOMAN.

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