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Coronavirus: 7 Dinge, die du jetzt tun musst, wenn du dich drinnen mit FreundInnen triffst

Gerade jetzt sollten wir unsere Gesundheit nicht aufs Spiel setzen: Was sollen wir also beachten, wenn wir uns im Herbst mit FreundInnen treffen? Drinnen?

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Coronavirus: 7 Dinge, die du jetzt tun musst, wenn du dich drinnen mit FreundInnen triffst

Noch können wir uns draußen mit unseren Liebsten verabreden!

© iStock

Wir leben seit mittlerweile über einem halben Jahr mit und in einer globalen Pandemie. Aber noch immer ist vieles ungewiss. Vor allem in Hinblick auf die kältere Jahreszeit. Winter und Weihnachtszeit sind schließlich völlig neues Coronavirus-Territorium. Bisher haben wir vor allem auf Aktivitäten im Freien gesetzt, haben uns mit unseren FreundInnen lieber im Schanigarten oder im Park getroffen, haben lange Spaziergänge gemacht und waren picknicken. Jetzt, wo das Wetter kälter wird, ändern sich die Dinge aber. Und die Angst davor, unsere Liebsten nicht mehr live zu treffen, steigt.

Wir fragen uns deshalb, wie wir weiter unsere FreundInnen treffen können, wie wir eine coronavirus-sichere Blase schaffen können und ob es denn OK ist, unsere Lieblingsmenschen auch *drinnen* zu treffen. Zusätzlich zur Angst, wie es in den nächsten Monaten coronatechnisch weitergeht, birgt die Übergangszeit auch ein erhöhtes Risiko, sich zu verkühlen oder die Grippe zu bekommen. Was also tun? Wie können wir das Risiko an Covid-19 zu erkranken auf einem absoluten Minimum halten und gleichzeitig unser soziales Leben aufrecht erhalten?

7 Tipps, wie du trotz des Coronavirus durch den Herbst und Winter kommst

1. Bleib gesund

Deine Gesundheit sollte oberste Priorität haben. Halte im Alltag Abstand, trage eine Maske und wasche dir regelmäßig die Hände mit Seife. Außerdem solltest du darauf achten, genügend zu schlafen, viel Wasser zu trinken, Stress vermeiden und dich ausgewogen ernähren. Das alles hält dein Immunsystem gesund und hilft deinem Körper, gegen Viren und Bakterien anzukämpfen. Außerdem raten ÄrztInnen, sich gerade heuer gegen Grippen impfen zu lassen. Eine Studie in England hat herausgefunden, dass das Risiko zu sterben um Vielfaches erhöht ist, wenn man gleichzeitig an Grippe und dem Coronavirus erkrankt. Außerdem schützt du mit einer Grippeimpfung auch andere (meist ältere Menschen), für die eine Grippe allein schon ein hohes Risiko darstellt.

2. Triff dich möglichst draußen

Du willst dich drinnen mit FreundInnen treffen? Schau vorher, ob ihr euch nicht doch im Freien verabreden könnt. Eine Studie aus Japan hat herausgefunden, dass das Risiko an Corona zu erkranken im Freien 20 Mal geringer ist als in Innenräumen. Also investiere in einen wirklich warmen Mantel, nimm deine Thermoskanne mit und trefft euch lieber zu einem romantischen Herbstspaziergang solange es möglich ist. Wenn du das Glück hast einen Garten oder Balkon zu besitzen, könntest du überlegen, einen Feuerkorb zu besorgen, damit ihr länger draußen sitzen könnt...

3. Wäge die Risiken ab

Klar, am Sicheresten wäre es, wenn du dich mit niemandem drinnen triffst, der nicht mit dir zusammen wohnt. Wäge also die Risiken an Corona zu erkranken mit dem Risiko, was die Isolation mit deiner mentalen Gesundheit macht, ab. Du bist ohnehin schon depressiv und hast Angst, dass sich dein Zustand dank sozialer Isolation noch verschlimmert? Dann bitte triff dich mit FreundInnen und deinen Lieben. Auch im Winter. Du könntest zum Beispiel eine kleine Gruppe an Menschen "auserwählen", mit denen du dich auch weiter triffst und mit jenen klare Regeln ausmachen, die dann alle zu befolgen haben.

4. Etabliere Regeln

Du hast deine kleine Coronavirus-Blase auserwählt? Dann müsst ihr klare Regeln aufstellen. Dürfen sich nur die Menschen aus eurer Blase miteinander treffen? Wie könnt ihr das Risiko möglichst minimieren? Trefft ihr euch in Restaurants? Nehmt ihr die Öffis? Auch wenn man sich bei solchen Gesprächen vielleicht erst mal blöd vorkommt, ist es wichtig, diese gerade jetzt zu führen. In einem Interview mit HelloGiggles empfiehlt der Arzt Dr. Beaulieu übrigens, seine kleine Corona-Gruppe auf sechs bis acht Menschen zu beschränken.

5. Lüften Lüften Lüften

Studien haben gezeigt, dass die Gefahr in Innenräumen vor allem darin liegt, dass die Luftzirkulation schlecht ist. Lass am besten die Fenster gekippt oder lüfte regelmäßig. Es gibt auch Luftreiniger oder Sensoren, die einem anzeigen, wann es Zeit ist, wieder zu lüften.

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6. Du fühlst dich unsicher? Sage ab.

Du freust dich unglaublich darauf, deine FreundInnen zu treffen, fühlst dich aber irgendwie nicht sicher? Dann cancle das Treffen. Du hustest durch die Gegend oder einer deiner FreundInnen fühlt sich nicht gut? Spiele nicht die Mutige oder den Mutigen. Wie es im Englischen so schön heißt: "Better to be safe than sorry"! Das heißt nicht, dass ihr euch die nächsten Monate nicht mehr sehen könnt, verschiebt das Treffen einfach so lange, bis ihr euch sicher(er) sein könnt.

7. Lass dich testen – wenn nötig

Mittlerweile gibt es sogar im Drogeriemarkt Corona-Tests. Es ist nicht verkehrt, einen solchen daheim zu haben. Wenn du Grund zur Annahme hast, an Covid-19 erkrankt zu sein, bringt so ein Test schnell Klarheit. Hast du Symptome? Hattest du Kontakt zu einem mit Coronviren infiziertem Menschen? Dann bitte wende dich an die Coronahotline 1450.

Natürlich. Jeder und jede kann und muss Entscheidungen für sich selbst treffen. Denkt aber einfach daran, dass wir uns noch immer mitten in einer Pandemie befinden und die Infektionszahlen in Österreich stetig steigen. Triff bitte Sicherheitsvorkehrungen, um dich und die Menschen in deinem Umfeld zu schützen!