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Creme- oder Tuchmasken – was ist besser?

Seit Sheet-Masks auf dem Skincare-Markt eingeschlagen sind wie eine Bombe, sind klassische Creme-Masken fast in Vergessenheit geraten. Zurecht?

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Tuchmasken für schöne Haut
© istockphoto.com

Tuchmasken sind nach wie vor absolute Trendprodukte und aus den Beauty-Regalen nicht mehr wegzudenken. Sie stehen für eine einfache und unkomplizierte Anwendung: Es ist weder das Auftragen mit den Fingern oder einem Pinsel, noch das Abwaschen nach der Einwirkzeit erforderlich.

Dadurch sind sie auch ideal geeignet für unterwegs oder "wenn es mal schnell gehen muss". Im Gegensatz zu Crememasken sind Tuchmasken mit hochkonzentrierten Seren getränkt.

Anderes Material, andere Anwendung

Ein großer Unterschied liegt in der Anwendung der unterschiedlichen Masken. Für das Auftragen von Crememasken kommen die Hände oder ein Kosmetikpinsel zum Einsatz. Je nach Rezeptur werden die Reste abgewaschen oder sanft einmassiert. Bei der Verwendung von Tuchmasken – auch Sheet- oder Vliesmasken genannt – ist dies in der Regel nicht nötig, da die hochkonzentrierten Wirkstoffe tief in die Haut eindringen und ihr anschließend einen natürlichen Teint verleihen.

Preislicher Unterschied

Creme- und Tuchmasken unterscheiden sich oft deutlich im Preis, was vor allem den höheren Materialkosten geschuldet ist. Neuere Tuchmasken von guter Qualität bestehen meist zu 100 Prozent aus natürlichen Fasern. Was begrüßenswert ist, denn sonst können Tuchmasken, die wir nach Gebrauch ja einfach wegwerfen, leider auch unsere Umwelt belasten.

Fazit

Tuchmasken eignen sich hervorragend für die Momente im Alltag, in denen man nicht die Möglichkeit hat, die Masken nach der Anwendung abzuwaschen. Echtes Wellness-Feeling entsteht bei der Verwendung von klassischen Crememasken. Das Auftragen oder Einmassieren gehört für dieses Gefühl einfach dazu. Wer allerdings gerne Seren verwendet, sollte auf die Tuchmasken setzen.

Thema: Pflege