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Wut, Angst, Trauer, Hilflosigkeit: Wie reagiert man richtig?

Je flexibler und belastbarer wir sind, desto eher werden wir mit Herausforderungen fertig. Aber Resilienz fällt nicht vom Himmel. Nur wer bereit ist, Dinge auch mal zu ertragen, kann daran wachsen.

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Wut, Angst, Trauer, Hilflosigkeit: Wie reagiert man richtig?
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Das Leben kann manchmal ganz schön die Krallen ausfahren. Krankheit, Kündigung, Verlassenwerden, eine Krise. Emotionen wie Wut, Angst, Trauer, Hilflosigkeit überrollen uns. Wie reagieren? "Die Gefühle nicht verdrängen sondern annehmen und analysieren", rät Coachin Majda Moser. "Ein wenig verweilen, aber nicht hängenbleiben." Sich als Opfer zu sehen und allen anderen die Schuld zuzuweisen, wär dabei die schlechteste Option. Nur wer Verantwortung übernimmt bleibt selbstbestimmt: "Vergeude deine Kräfte nicht damit, über unabänderbare Dinge nachzugrübeln sondern stelle dir die Kernfrage: Was ist das Schlimmste, das mir passieren kann? Und wo kann ich Hilfe kriegen? "

Veränderungen gehören zum Leben. Auch wenn die damit verbundene Ungewissheit für unser Unbewusstes wenig spannend ist. "Wir möchten lieber Sicherheit, die Kontrolle über die Ereignisse und alles planen können!" Aber das spielt es leider nicht immer. Majda Moser weiß, wovon sie spricht. Das Schicksal hat sie besonders vielen Prüfungen unterzogen. Der Tod ihres Babys war die härteste von allen. Zeitweise ging es ihr gar nicht gut. "Aber ich hab es aushalten können und konnte weiterleben. So entsteht Resilienz." Heute, viele Jahre später, bezeichnet sie sich als zufriedenen Menschen.

Das ganze Interview findest du im neuen WOMAN.