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Dancer against Cancer: Promis Oben-ohne

Noch nie hat die heimische Prominenz für die gute Sache so viele Haare gelassen: Für den Kalender der Krebshilfe "Dancer against Cancer" stellten sich 13 bekannte Gesichter vor die Kamera von Manfred Baumann und ließen sich mit Glatze fotografieren, wobei die fehlende Haarpracht nicht dauerhaft und nur aufwendiger Arbeit in der Maske zu verdanken war. "Wir wollen vor allem erkrankten Frauen in dieser Situation Mut machen", meinte die Initiatorin Yvonne Rueff bei der gestrigen Kalender-Präsentation in Wien.


  • Bild 1 von 5 © Manfred Baumann
  • Bild 2 von 5 © Manfred Baumann

Für Alexandra Meissnitzer war das Fotoshooting gewöhnungsbedürftig. "Obwohl wir tolles Make-up und einen Starfotografen hatten, ist es wohl nicht das Lieblingsbild von mir", gestand die Ex-Skifahrerin, die während ihrer Karriere mit anderen Problemen zu kämpfen hatte. "Andere Fahrerin hatten sehr dankbare Haare, die auch gut ausgeschaut haben, wenn sie den Helm abgenommen haben. Bei mir war das leider nicht so", erinnerte sich Meissnitzer.

Die ehemalige Miss Austria Christine Reiler ist wegen zeitlichen Engpässen nicht im Kalender vertreten, obwohl "ich so gern gewusst hätte, wie mein Hinterkopf so ausschaut". In einer jugendlichen Rebellion hätte sie sich ihre Haare fast abgeschoren, aber "zum Schluss sind es doch nur lila Strähnchen geworden und ich habe mir eine Ratte gekauft". Weniger Probleme mit einer Glatze hätte Koch Bernie Rieder: "Es war ein sehr gutes und freies Gefühl." In der Küche ist der Look aber nur bedingt hilfreich, denn so könnte zwar kein Haar in das Essen gelangen, aber "dann muss man so auf die Schweißperlen aufpassen".

Wilde Phasen hat Musicalstar Uwe Kröger bereits durchlebt: "Vom Schnäuzer über den Vollbart bis hin zu blauen, orangen oder schwarzen Haaren war bei mir schon alles außer einer Dauerwelle dabei." Angst vor einem kahlen Kopf hat der 47-Jährige jedenfalls nicht: "Bevor ich mit 60 oder 70 Jahren nur noch fünf Haare von rechts nach links kämmen kann, habe ich lieber gar nichts."

Die Kalender sollen vor allem auf dem sechsten Dancer-Against-Cancer-Ball am 14. April in der Hofburg Wien für den guten Zweck verkauft werden. Der Kalender zugunsten der Österreichischen Krebshilfe ist auch online unter www.danceragainstcancer.at gegen eine Spende von € 39,- erhältlich. Die Stückzahl des Kalenders ist limitiert.

(apa/red)