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Daniel Serafin: US-Tour & 17 Kilo leichter

New York, Los Angeles, Washington, Miami, Boston: Bariton Daniel Serafin startet heute seine große Tour durch die Vereinigten Staaten. Der 31-Jährige erzählt: „Wegen Hurricane Sandy, habe ich mit ,Red Cross America’ eine Kooperation gestartet. Bei all meinen Konzerten wird für die Opfer des Wirbelsturms gesammelt. Man muss helfen wo man kann!“


Daniel Serafin: US-Tour & 17 Kilo leichter
© Getty Images

Mehrere Monate im Jahr verbringt der Sohn von „Mr. Wunderbar“ nämlich in New York, wo er in einem Appartement wohnt: „Seit ich 2008 meinen Master of Arts and Cultural Management hier abgeschlossen habe und hier auch meinen Gesangscoach Bill Schuman gefunden habe, verbringe ich einige Monate im Jahr in New York. Ich wohne in einem kleinen Apartment in Midtown, Manhattan. Dieser Teil der Stadt ist zwar ,24/7’ aktiv, aber genau das liebe ich! In fünf Minuten bin beim Central Park oder auf der Fifth Avenue.“

Ober er plant, irgendwann ganz nach Amerika auszuwandern? „Als Künstler werde ich immer ein Nomade bleiben. New York, Miami und L.A. finde ich sehr reizvoll. Es gibt in den USA zwar viele,Dampfplauderer’ aber wenn du in diesem Land Ideen hast, kannst du Menschen viel schneller begeistern, faszinieren und für Projekte gewinnen. Wenn man bei uns in Österreich sagt: ,Ich habe eine Idee’, sagen die meisten sofort ,Oje..’. Der Neid in Amerika ist nicht so groß. Man freut sich für die Erfolge deranderen und es gibt eine positive Energie, die mir in anderen Ländern oft fehlt. Ich bin Optimist und kein Pessimist.“

Und in den Vereinigten Staaten steht der Opern-Sänger auch nicht im Schatten seines Vaters: „Hier kennt man meinen Vater kaum. Protektion ist mir ohnehin fremd. Als Sänger hast du einen sehr ehrlichen Beruf. Wenn du nicht singen kannst, hilft dir die größte Protektion nichts. In jedem anderen Job kannst du besser schummeln, aber wenn die Töne nicht passen, hilft einem niemand weiter.“

Daniel Serafin, dessen Tour im Jänner auch nach Europa - Barcelona (13. Dezember) Tel Aviv (29. Januar), Paris (4. Februar) Berlin (8. Februar), Bratislava (Ende Februar) und Wien (6. März) - kommt, ist außerdem um ganze 17 Kilo erschlankt. „Weil ich mich eines Tages im Spiegel gesehen und mir nicht mehr gefallen habe“, erzählt der Künstler, „Konsequent habe ich meine Ernährung umgestellt, mehr Sport gemacht und meinen Lebensstil etwas verändert. Jetzt fühle ich mich wieder wohler in meiner Haut.“

Redaktion: Melanie Zingl