Ressort
Du befindest dich hier:

Daniela Golpashin: Harter Stoff, der in ihrem aktuellen Film „Stillleben“ verarbeitet wird

Die Schauspielerin Daniela Golpashin will „Seelen erforschen“. In ihrem aktuellen Film „Stillleben“ werden prekäre Themen wie Pädophilie und Prostitution behandelt.


Daniela Golpashin: Harter Stoff, der in ihrem aktuellen Film „Stillleben“ verarbeitet wird
© www.stillleben-derfilm.at

Ein Vater begehrt seine Tochter. Um seine erotischen Gedanken zu
kompensieren, geht er ins Bordell und bezahlt dort Prostituierte dafür, dass sie sich in Rollenspielen als seine Tochter ausgeben. Harter Stoff, der im Film „Stillleben“ (seit 18. Mai im Kino) verarbeitet wird. In einer der Hauptrollen – Daniela Golpashin. Sie hat sich in die Rolle der Tochter begeben: „Im Zuge der Proben und Dreharbeiten habe ich mich viel mit dem Stoff beschäftigt. Pädophilie, das wurde mir auch vom zuständigen ärztlichen Berater des Filmes bestätigt, ist eine Krankheit. Und Pädosexuelle sind nicht gleich Täter. Oft bleibt das Bedürfnis auch unausgelebt.“

Und die Patienten suchen sich – wie im Film – ein anderes Ventil zur Befriedigung ihrer Triebe: zum Beispiel Sex mit Prostituieren. Ob Golpashin Parallelen zwischen Schauspielerei und Prostitution sieht? „Im Gegenteil! Meine Arbeit ist es Charaktere zu leben, Seelen zu erforschen, Abgründe zu entdecken und Geschichten zu erzählen. Das ist meine Priorität als Schauspielerin. Die Arbeit!“