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Danielle Speras Abschied vom Schirm: die
„ZiB 1“-Lady im WOMAN-Interview

Mit Ende Juni sagt die „ZiB 1“-Ikone dem Fernsehen endgültig ade. Wie sie die vielen Jahre in Erinnerung behalten wird und wo ihre neuen Prioritäten liegen werden, erzählt sie exklusiv im großen WOMAN-Interview.


Danielle Speras Abschied vom Schirm: die
„ZiB 1“-Lady im WOMAN-Interview
© Susanne Stemmer

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge kann sie dienen, wenn es um ihren Abschied vom ORF geht. Das weinende Auge, so Danielle Spera, 52, bezieht sich vor allem auf die gute Teamarbeit in der „ZiB“-Redaktion. „Die Kollegen werde ich sehr vermissen, vor allem Tarek ( Tarek Leitner ist ihr Co-Moderator bei der „ZiB“ ). Es war immer so eine gute Atmosphäre zwischen uns. Aber wir werden uns sicher weiterhin privat treffen.“ Um das Versprechen dann auch einlösen zu können, rechnet sie wohl damit, dass es in ihrem Leben auch wieder mal ruhiger zugehen wird. Im Moment reißt es die zarte Dunkelhaarige nämlich furchtbar her¬um. Die Arbeit beim ORF, dem sie bis 30. Juni angehört, Besprechungen im Jüdischen Museum in Wien, das sie ab 1. Juli leiten wird, Vorträge dort und da. Und schließlich ist die Vielbeschäftigte ja auch noch Ehefrau und Mutter von Sammy, 14, Racheli, 12, und Debbie, 7. Den berühmten Spagat zwischen Kar¬riere und Familie, die sie immer als Wichtigstes in ihrem Leben hervorhebt, schafft sie vor allem mithilfe ihres Mannes. „Es funktioniert nur, weil er mindestens genauso intensiv für die Kinder da ist wie ich.“
Mit dem Psychoanalytiker Martin Engelberg ist sie seit 1994 glücklich verheiratet. Sie führen ein traditionelles jüdisches Familienleben. Nun möchte sie das Jüdische Museum mit seinen vielen Schätzen einer breiten Öffentlichkeit näherbringen und freut sich auf die neue Herausforderung. Das Judentum sei in seiner Kultur und Religion „ein ganz persönliches Anliegen“, wie sie es in einem Interview ausdrückte.
21 Jahre war die „ZiB“-Ikone, als sie 1978 als freie Mitarbeiterin der Auslandsredaktion zum ORF kam – ein Fan von Bob Dylan und Leonard Cohen und fest entschlossen, Journalistin zu werden. Spera – sie promovierte in Publizistik und Politikwissenschaften – reiste als Auslandsreporterin viel umher, wurde ORF-Korrespondentin in den USA und übernahm 1988 die Moderation der „Zeit im Bild 1“. Zum Abschied vom Bildschirm baten wir Danielle Spera zum Interview.

LESEN Sie das Interview mit Danielle Spera in WOMAN 10/2010!

Redaktion: Miriam Berger