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Das kann der Dampf: Die E-Zigarette

Sie sollen eine gesunde Alternative zum Rauchen sein, mit der man sogar aufhören kann. Ob das stimmt? Ein Arzt hat eher Zweifel! Zwei WOMAN-Redakteurinnen haben die falschen Glimmstengel getestet.


Das kann der Dampf: Die E-Zigarette
© Oliver Topf

Paris Hilton, Kathrin Heigl, Leonardo DiCaprio, Johnny Depp – sie alle sind auf das „Dampfen“ umgestiegen. Die neue Art des Rauchens mit elektronischer Zigarette verspricht Genuss ohne Nebenwirkungen. Das zieht auch bei uns, inzwischen sieht man die E-Zigaretten immer öfter in Lokalen. Die gesunde Alternative zum Rauchen, der beste Weg, um aufzuhören, so werden die elektronischen Glimmstängel angepriesen. Doch die Nebenwirkungen sind wenig bis gar nicht erforscht, Langzeitfolgen beim Dampfen sind völlig unklar. Miriam Berger aus der WOMAN-Chefredaktion (rechts am Bild) und Trend-Lady Barbara Beltram (links am Bild) haben je ein Modell der Fake-Zigaretten getestet. Lungenfacharzt Doz. Leopold Stiebellehner klärt über die medizinische Seite auf.

Täuschend echt. Fast wie richtige Zigaretten sehen einige der elektronischen „Tschick“ aus, manche erzeugen sogar richtig Rauch. Doch das, was dabei rauskommt, ist in Wirklichkeit nur Wasserdampf. Wahlweise mit oder ohne Nikotin und mit unterschiedlichen Geschmäcken, die in einer Glykollösung verdampft werden. Eine auswechselbare Kartusche mit Flüssigkeit und ein Akku, der über USB-Stick aufgeladen wird, sorgen dafür, dass der Glimmstängel funktioniert. Am vorderen Ende hat er eine Leuchtdiode, die beim Anziehen die Glut simuliert. „Man muss allerdings viel stärker anziehen als bei einer echten Zigarette, und es kommt auch fast kein Rauch“, so Trend-Chefin Barbara Beltram über ihr Modell. Auch in der Hand liegt das Teil ziemlich schwer.

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Redaktion: Pia Kruckenhauser