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Das Ende einer Beziehung: Einfühlsam einen sauberen Schluss-Strich ziehen

Schluss machen ist immer eine unangenehme Sache, sowohl für den Verlassenen als auch dem, der die Beziehung beendet. Aber wie macht man eigentlich stilvoll Schluss?

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Das Ende einer Beziehung: Einfühlsam einen sauberen Schluss-Strich ziehen
© Corbis

Niemand wird gerne verlassen – und genauso schwer ist es Schluss zu machen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten eine Beziehung zu beenden. Ein Zettel am Spiegel, eine E-Mail oder ein ehrliches Gespräch von Angesicht zu Angesicht – Fakt ist: Ein gewisses Maß an Respekt bei einer Trennung ist Pflicht.

Wie Sie es nicht machen sollten
Erstmal vorweg – den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht! An schönen Tagen wollen Sie den Bald-Ex-Partner diesen nicht vermiesen und an schlechten Tagen nicht noch alles schlimmer machen. Sobald Sie also den Entschluss gefasst haben, dass es kein Zurück mehr gibt und alle Für und Wieder abgewogen haben – dann sollten Sie eine Trennung nicht länger hinauszögern. Ein unnötiges Hinhalten, bis Sie vielleicht eine neue Unterkunft oder einen neuen Partner gefunden haben ist nicht nur unfair, sondern auch besonders feige. Auch sang- und klanglos zu verschwinden und den Partner ohne Begründung im Unklaren zu lassen ist nicht die „feine englische Art“. Außerdem wäre es fies, sich so zu benehmen, dass der Partner gezwungen wird selber Schluss zu machen. Also einen Streit vom Zaun zu brechen, Fremdgehen, den Partner zu provozieren oder Nichtbeachtung sind hierbei besonders beliebte Strategien. Dem anderen den „Schwarzen Peter“ zuzuschieben – das ist nun wirklich ein besonders unfaires Beziehungsende!

Eine richtige und schonende Strategie, den anderen in die Wüste zu schicken, gibt es leider nicht. Aber es gibt ein paar Tipps die fair und zu beachten sind.

So machen Sie es richtig

1. Tipp: Dass man nicht am Telefon, per SMS oder womöglich über einen Dritten Schluss macht, versteht sich wohl von selber. Führen Sie also ein persönliches Gespräch – auch wenn es noch so unangenehm ist.

2. Tipp: Suchen Sie sich einen neutralen Ort dafür aus. Ein ehrliches Gespräch sowie Gründe für das Scheitern hat sich der „Ex in spe“ verdient.

3. Tipp: Versuchen Sie ehrlich zu sein, aber Dinge die noch mehr verletzen würden, lassen Sie am besten aus. Seien Sie aber darauf vorbereitet, dass die Aussprache womöglich von heftigen Emotionen begleitet wird. Immerhin konnten Sie sich auf das Gespräch vorbereiten – Ihr Gegenüber nicht.

4. Tipp: Zeigen Sie also Verständnis. Bedanken Sie sich für schöne gemeinsame Momente, die Sie miteinander erlebt haben.

5. Tipp: Bleiben Sie aber sachlich und schwelgen Sie nicht in alten Erinnerungen. Das würde nur unnötige Hoffnungen beim anderen auslösen.

6. Tipp: Nach dem ersten Schock empfiehlt es sich nicht, sofort mögliche wirtschaftliche Konsequenzen auf den Tisch zu legen.

7. Tipp: Versuchen Sie auf einer normalen Ebene zu kommunizieren – am besten versetzen Sie sich in die umgekehrte Lage.

8. Tipp: Nach dem Trennungsgespräch lassen Sie den Ex-Partner nicht einfach in der Luft hängen – beantworten Sie

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