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Das Erkältungs-ABC

Erkältungen stärken. Die wichtigsten Symptome und Hausmittel von A bis Z.


Das Erkältungs-ABC

Mehr als 200 verschiedene Viren sind jedes Jahr im Umlauf und können Erkältungen auslösen. Das Immunsystem ist deshalb im Winter permanent damit beschäftigt, die Erreger abzuwehren, um uns vor einer Erkrankung zu bewahren. Stärken Sie die körpereigene Abwehr. Schon kleine Maßnahmen können große Wirkung zeigen. Und auch die gute alte Hühnersuppe hat durchaus ihre Berechtigung. Hier sind die wichtigsten Infos und die besten Tipps von A bis Z.

Abwehrsystem
Das körpereigene Barrieresystem soll Krankheitserreger vorzeitig abfangen. Die Schleimhäute spielen dabei eine wichtige Rolle, sie sollen z. B. vor einer Tröpfcheninfektion schützen. Sind sie schlecht durchblutet, ausgekühlt oder ausgetrocknet, können sie diese Aufgabe nicht mehr erfüllen.

Alkohol
Das Suchtmittel sorgt für eine Erweiterung der Blutgefäße, wodurch sich die Krankheitserreger schneller ausbreiten können. Deshalb jetzt eher vermeiden!

Ansteckung
Erkältungsviren werden über Tropfen (z. B. Husten) oder die Haut ( Händeschütteln ) von einer Person auf die andere übertragen. Ein intaktes Immunsystem wehrt sie ab.

Antibiotika
Wirken nicht gegen Viren, sondern nur gegen Bakterien und werden deswegen weder bei einer Erkältung noch einer Grippe verschrieben – außer es kommen weitere Erkrankungen wie z. B. eine Lungenentzündung hinzu.

Bakterien
Lösen keine Erkältung aus. Ist der Körper aber bereits durch eine solche geschwächt, haben Bakterien ein leichtes Spiel.

Bewegung
Sport steigert die Abwehr. Studien haben ergeben, dass bereits 20 bis 30 Minuten täglich die Anzahl der Killerzellen deutlich hebt.

Celvapan
Der Impfstoff gegen Schweinegrippe schützt ausnahmslos vor dieser.

Dauer
Eine durchschnittliche Erkältung dauert eine Woche, eine richtige Grippe länger. Zwei Tage vor Auftreten der ersten Symptome erfolgt normalerweise die Infektion. Während Halsschmerzen meist nach zwei Tagen vergehen, dauern Schnupfen, Kopf- sowie Gliederschmerzen in der Regel fünf Tage. Husten kommt oft erst später hinzu und ist auch etwa fünf Tage hartnäckig.

Entspannung
Stress macht das Immunsystem angreifbarer. Relax-Pausen (Zeit für sich, Meditation , Yoga ) sollten deswegen an der Tagesordnung stehen.

Erkältung
Die meist leicht verlaufende Verkühlung, auch grippaler Infekt genannt, gehört zu den häufigsten Krankheiten überhaupt. Nicht mit einer echten Grippe zu verwechseln! Hier die Unterschiede zwischen Grippe und Erkältung ).

Ernährung
Zur Erkältungshochsaison wird leichte Kost mit viel Obst und Gemüse empfohlen, da Letztere alle wichtigen Minerale und Nährstoffe liefern. Fünf Portionen täglich sind jetzt ein Muss! Während einer Erkältung versorgt eine frische Vitalsuppe den Körper mit wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen sowie Flüssigkeit.

Fieber
Erhöhte Körpertemperatur ist ein Zeichen für eine Abwehrreaktion des Organismus und wichtig. Viele Erreger können bei über 38,5 Grad nicht überleben. Wadenwickel mit Essig sowie Linden-oder Holunderblütentee unterstützen den Körper dabei.

Gurgeln
Bei Entzündungen im Hals- und Rachenraum ist Gurgeln mit Salbei- oder Kamillentee ideal, da die enthaltenen ätherischen Öle die Heilung fördern. Dazu zwei TL Blätter mit heißem Wasser überbrühen und 15 Minuten ziehen lassen.

Honig
Enthält entzündungshemmende Wirkstoffe. Neben Tee oder heißer Milch mit Honig kann man auch einfach einen Löffel davon auf der Zunge zergehen lassen.

Husten
Der Körper versucht die Atemwege mit Husten von Schleim und Fremdkörpern zu befreien, daher tritt dieser meist auch erst gegen Ende einer Erkältung auf. Viel Trinken unterstützt ihn optimal dabei.

Hygiene
Da die Krankheitserreger auch über die Haut übertragen werden können, ist häufiges Händewaschen von großer Bedeutung. Ebenfalls wichtig: Mit den Händen nicht ständig ins Gesicht greifen!

Impfung
Die aktuellen Impf-Aufrufe gelten der saisonalen Grippe! Gegen Erkältungen gibt es leider keine Impfung, da es über 200 verschiedene Viren gibt, die eine solche auslösen können.

Inhalationen
Verflüssigen den Schleim und lindern so Husten. Dazu zwei Liter Wasser zum Kochen bringen, einige Tropfen ätherische Öle (Eukalyptus, Minze) hineingeben. Das Gesicht über die Schüssel halten, Kopf mit einem Handtuch abdecken und zehn Minuten tief ein-und ausatmen.

Kälte
In der Virensaison ist es wichtig, darauf zu achten, dass der Körper nicht auskühlt. Nach schweißtreibenden Anstrengungen wie Sport sollte man deswegen unbedingt heiß duschen gehen.

Kleidung
Der Rat der Eltern, sich im Winter warm anzuziehen, kommt nicht von ungefähr. Wer friert, schwächt sein Immunsystem. Viren und Bakterien können über die Schleimhäute leichter eindringen. Zu warme Kleidung ist aber auch wieder kontraproduktiv, da man ins Schwitzen kommt. Ideal: Zwiebellook!

Kopfweh
Der Körper signalisiert mit dem Druckgefühl, dass er Schonung braucht. Neben viel Flüssigkeit hilft auch Minzöl. Dazu einen Tropfen des Öls auf die Schläfen geben.

Luft
Auf ausreichend Frischluft achten und zwischendurch immer wieder das Fenster öffnen! In geheizten Räumen trocknen die Schleimhäute leicht aus. Auch Spaziergänge im Freien sollten regelmäßig an der Tagesordnung stehen.

Medikamente
Produkte aus der Apotheke helfen, Symptome zu bekämpfen und den Körper bei der Selbstheilung zu unterstützen, zielen aber nicht auf die Viruserkrankung ab.

Rauchen. Zigarettenrauch reizt die Schleimhäute zusätzlich und verzögert die Genesung. Also: Finger weg!

Sauna
Besuche in der Sauna helfen dem Körper, besser mit dem Wechsel von Kalt auf Warm umzugehen.

Schlaf
Jetzt heißt es, unbedingt auf ausreichend Nachtruhe achten, der Körper nützt die Zeit zur Zellregeneration.

Schnupfen
Entsteht, wenn die Schleimhäute angeschwollen sind oder die Nase Sekret absondert. Ein Vollbad mit Eukalyptus oder eine Nasenspülung (Apotheke) verschaffen Linderung.

Trinken
Wichtig; Viel Wasser und Tee konsumieren. Gut: Holundersaft – enthält Vitamin C.

Virus
Viren nützen fremde Zellen für die eigene Vermehrung und Ausbreitung und sind Ursache von Erkältungskrankheiten.

Wickel
Kartoffelwickel lockern die Gelenke. Dazu gekochte Erdäpfel zerdrücken, in ein Tuch geben und auflegen.

Zitrusfrüchte
Zitronen, Orangen und Grapefruits sind reich an Vitamin C, welches die Abwehrkräfte stärkt.