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Das ist Frau Stronach!

Seit 51 Jahren ist sie an der Seite des milliardenschweren Unternehmers Frank Stronach: Gattin Elfriede. Dennoch weiß man kaum etwas über die gebürtige Steirerin. WOMAN hat recherchiert, wie die Frau des Neopolitikers tickt. Das Porträt.


Das ist Frau Stronach!

„Du hast Augen wie die Mona Lisa!“, flüsterte Frank Stronach vor 51 Jahren der damals 18-jährigen Elfriede „Friederl“ Sallmutter ins Ohr und eroberte damit auf Anhieb ihr Herz. Bei einem Ausflug mit Freunden auf die Teichalm und darauffolgendem Abstecher in eine kleine Bar im steirischen Birkfeld knüpften die beiden erste zarte Bande, erzählt eine alte Jugendfreundin. Damals war der elf Jahre ältere gebürtige Weizer Stronach in seiner Wahlheimat Kanada als Unternehmer in der Automobilindustrie bereits durchgestartet. Heute sind der Austro-Kanadier, der nun ab Herbst mit eigener Partei die heimische Politik-Szene aufmischen und damit Heinz Christian Strache ordentlich Stimmen wegnehmen wird, und die Steirerin 51 Jahre verheiratet.
Den Draht ihrer Heimat haben die beiden nie verloren: „Er ist immer wieder nach Österreich gekommen und hat uns Mädels mit seinen Chevy-Cars, die er herüberschiffen ließ, gewaltig beeindruckt. Er wollte hier die Frau fürs Leben finden und keine Kanadierin heiraten“, so die Vertraute der Familie. Sie räumt auch gleich mit dem Gerücht auf, die Ehe der beiden sei arrangiert gewesen: „Sie haben sich gesucht und gefunden – sogar gegen den Willen von Friederls Eltern. Heute ist ein großer Altersunterschied nichts Besonderes mehr. Früher war das anders! Außerdem war sie das einzige Mäderl im Haus, die Eltern wollten sie nicht gehen lassen, haben sich um sie gesorgt. Vor allem zu ihrer Mutter hatte Friederl ein sehr inniges Verhältnis.“
Um ihre Tochter am Ausreisen zu hindern, sollen ihre Eltern sogar ihren Pass versteckt haben. Dennoch folgte das Mädchen Frank Stronach zwei Jahre nach ihrem Kennenlernen ins ferne Kanada. Drei Jahre später, 1966, brachte sie Tochter Belinda zur Welt. 1968 folgte Sohn Andrew.

LESEN Sie das ganze Porträt in WOMAN 18/2012.

Redaktion: Katharina Domiter