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Gute Laune ... kein Problem!

Herbstblues? Muss nicht sein! Mit Glücksstrategien und Essen gehen gegen Stress boosten wir auch ohne Sonne unsere Laune. Hier gibt es die besten Stimmungsaufheller für dich.

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Frau, Zähne
© istockphoto.com
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Tryptophan macht glücklich
"Manche Lebensmittel können tatsächlich die Laune heben", weiß Ernährungsberaterin Monika Masik (masik.at). "Besonders gut darin sind jene, die viel Tryptophan enthalten. Das ist ein Eiweißbaustoff, der die Produktion des Glückshormons Serotonin ankurbelt." Große Mengen davon sind in Emmentaler, Cashewkernen, Weizenkeimen, Sonnenblumenkernen oder Haferflocken enthalten. Und iss dazu viele Omega-3-Fettsäuren, also Fisch, Milch, Rindfleisch, Leinsamen, Rapsöl oder Walnüsse. Die sorgen nämlich dafür, dass das Tryptophan auch wirklich ins Gehirn gelangt.

2

Schreibe einen Dankesbrief
Auf der Suche nach dem Glück heißt es manchmal um die Ecke denken. Psychologin und Glücks-Expertin Heide-Marie Smolka (glueckstraining.at) empfiehlt: "Überlegen Sie, wem Sie für etwas dankbar sind, das sie aber vielleicht nie ausgesprochen haben. Nehmen Sie sich die Zeit, und schreiben Sie dieser Person einen Brief, in dem Sie Ihre Gefühle aussprechen." Das schafft eine Hochstimmung, die nachweislich glückssteigernde Wirkung hat. Abschicken musst du den Brief nicht – aber vielleicht machst du damit ja auch noch jemand anderen happy?!

3

Nerven wie Drahtseile mit B-Vitaminen
Sind die Nerven angespannt, ist es schwer, gute Stimmung zu versprühen. Hier kommen die B-Vitamine auf den Plan. Sie unterstützen den Stoffwechsel der Nervenzellen. Besonders wichtig sind B1, 2,3,6 & 12. Die finden sich in Vollkornprodukten, grünem Gemüse, Roten Rüben & Eigelb. "B-Vitamine können Sie auch auf Vorrat essen, der Körper speichert sie", weiß Ernährungsberaterin Masik. Für den extra Launekick sorgt dann noch der Eiweißbaustein Tyrosin in Linsen, Cashewkernen, Huhn oder Parmesan. Eigentlich schmeckt gute Laune ziemlich gut.

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Tue einfach mal gar nichts
Weißt du, was den Soldaten des United States Marine Corps hilft, runterzukommen? Nichts! Gibt man Körper und Geist nichts zu tun, baut das Stress ab und hilft, die emotionale Intelligenz zu entwickeln. Das ist nicht so einfach, wie es klingt, darum heißt es üben: Setze dich bequem hin, schließe die Augen, und lass die Gedanken fließen. Denke nicht daran, dass du staubsaugen solltest oder das Bett neu überziehen. Wandern die Gedanken ab, hole sie zurück. Beginne mit drei Minuten täglich, verlängere die Zeitspanne langsam. Bald merkst du, wie der Gedankensturm zur Ruhe kommt und dich loslässt.

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Alles Routine? Brich aus!
Unser Alltag besteht zum großen Teil aus routinierten Handlungen. Das ist sehr hilfreich und macht uns effizient. Doch ab und zu kann dadurch auch Langeweile aufkommen. "Wir haben dann das Gefühl, wir machen jeden Tag nur dasselbe, es gibt keine Abwechslung", erklärt Glückstrainerin Smolka. Dabei reichen oft schon ganz kleine Änderungen. "Tauschen Sie die Sitzordnung am Frühstückstisch, gehen Sie einen Umweg ins Büro, wo Sie vielleicht an einem besonders schönen Haus vorbeikommen, begrüßen Sie Ihre Kollegen einmal anders." Diese kleinen Abwechslungen werfen einen nicht aus der Bahn oder verringern die Effizienz. Aber sie können für einen anderen Blickwinkel auf das Leben sorgen – und das reicht oft schon, um besser drauf zu sein.

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Energiekugeln für die Weihnachtszeit
Juhu, die Kekszeit ist da. Doch es müssen nicht immer Zucker und pickige Süße sein. Unser Rezept für Energiekugeln punktet mit natürlichem Fruchtzucker, Nervennahrung und jeder Menge Superfood. Das bessert die Stimmung nachweislich. Für zehn Stück brauchst du: 150 g Trockenfrüchte (nach Geschmack Datteln, Marillen, Zwetschgen, Feigen, Mangos) und 70 g Nüsse (z. B. Mandeln, Macadamia-, Paranüsse, aber auch Sonnenblumen- oder Kürbiskerne). Gib alle Zutaten in einen Mixer. Die zerkleinerte Masse zu Kugeln formen. Nach Geschmack in Superfoods wie Matcha, Kakao, Sesam, Zimt oder Kokosflocken wälzen. Köstlich!

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Die Medaille hat doch immer zwei Seiten. Schaue dir beide an.
Klar, das Wetter, die Kälte, die Dunkelheit können sich aufs Gemüt schlagen. "Wenn man sich da aber hineinsteigert und nur noch darüber ärgert, entsteht daraus eine Negativspirale", weiß Glücksexpertin Smolka. "Dabei hat diese Zeit auch so viel Schönes zu bieten. Sie müssen sich nur die Mühe machen, das auch zu bemerken beziehungsweise sich bewusst Gutes tun." Ein paar Ideen: Auch beim schlechtesten Wetter hinausgehen und frische Luft tanken – kommt man dann wieder ins Warme, ist das einfach herrlich. Aufs Sofa kuscheln und ein gutes Buch lesen, Bratäpfel machen, ein Nachmittagsschläfchen genießen. Es geht ganz einfach.

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