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Diese Dinge haben wir von den Frauen am Female Future Festival gelernt

Am Female Future Festival geht es darum, Frauen bei einem erfolgreichen Arbeitsleben zu unterstützen. Wir haben einige Tricks von den Rednerinnen gelernt!

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female future festival
© Photo by Katherine Hanlon on Unsplash

Am 24. Oktober fand in Wien das Female Future Festival statt. Ein Tag der gegenseitigen Inspiration - von Frauen für Frauen. Wir waren vor Ort und haben alle Empfehlungen der Rednerinnen - erfolgreiche Frauen aus jeder erdenklichen Sparte - in uns aufgesaugt. Hier sind unsere Tipps für alle, die einen kleinen Schubser brauchen:

Vergiss das Silbertablett!

Egal, in welchem Talk oder Panel man saß, bei einer Sache waren sich alle Rednerinnen einig: Nichts fällt dir in den Schoß. Niente. Nada. Ja, es gibt Glück. Und ja, wer die Weichen ihrer Karriere "gut" gestellt hat, kann davon profitieren. Aber trotzdem muss man selbst dafür sorgen, dass das passiert, was man will.

Manchen fällt das einfacher, anderen etwas schwerer. Man kann den Muskel der Beharrlichkeit aber auch trainieren, in Gesprächen mit den KollegInnen, mit den Chefs und Chefinnen oder auch im Privatleben.

Netzwerken - aber auf deine Art

Tijen Onaran, die schon früh in der Politik tätig war und das Buch "Die Netzwerkbibel" geschrieben hat, betonte es nicht nur einmal: "Wer nicht sichtbar ist, der existiert quasi gar nicht." Das mag hart klingen, aber im Zeitalter der Digitalisierung entspricht das leider der Wahrheit. Wenn man also die eigene Karriere aktiv vorantreiben will, soll man unbedingt regelmäßig networken & im Netz vertreten sein.

Letzteres bedeutet aber nicht, dass man nonstop auf Twitter postet. Man muss seine eigene Art finden. Ob man dann auf LinkedIn, Xing, Twitter oder auf Facebook aktiv ist, macht keinen Unterschied - Hauptsache es passt zum eigenen Ziel und man bleibt dabei authentisch.

Ergreif die Chance!

Flexibilität ist für viele ein Luxus, aber leider immens wichtig, wenn man die Karriereleiter hochsteigen möchte. Denn manche Chancen tun sich plötzlich auf und das Zeitfenster ist nur sehr klein. Deshalb sollte man schnell reagieren und Mut beweisen. Beim Talk mit vier Managerinnen zeigte sich eindrucksvoll, dass alle vier solche Chancen ergriffen und dabei stark profitiert haben - auch wenn damit immer ein Risiko verbunden war.

Kommunikation ist ALLES

Wer Familie und Karriere unter einen Hut bringen will, muss kommunizieren lernen. Und zwar klar und deutlich. Das hilft nicht nur in der Partnerschaft, sondern auch im jeweiligen Unternehmen.

Angst wohnt in deinem Kopf

Laut Mindsetterin Maren Wölfl hindert einen vor allem eine Sache daran, die eigene Komfortzone zu verlassen: die Angst. Doch die ist meist gar nicht in der Wirklichkeit verwurzelt, sondern nur im eigenen Kopf. Nichtdestotrotz hindert sie vor allem Frauen, die besonders ein Problem mit Perfektionismus haben, am Vorankommen.

Wie kann ich die Angst bezwingen? Indem ich nicht auf meinen Kopf, sondern auf meine Intuition - mein Herz - höre, sagt Wölfl.

Zwischen gescheitert und gescheiter liegt nur ein Buchstabe

Bettina Wenko und Saša Filipović organisieren FuckUp-Nights in Vorarlberg und Tirol. Dort sprechen Menschen im lockeren Rahmen über die größten Fehler ihres Lebens. Was sie daraus gelernt haben? Dass Menschen, die gescheitert sind, aus dem Schmerz heraus ihre kreativsten und mutigsten Seiten entdeckt haben. Sie haben daraus gelernt - und genau so sollten wir unsere Fehler betrachten: Als Möglichkeit, mehr über uns selbst zu erfahren.

Klingt nicht glaubwürdig? Probiert mal diese Übung: Denkt an einen Fehler, den ihr begangen habt, für den ihr euch schämt. Und jetzt versucht, so viele Punkte wie möglich zu finden, die ihr aus der Situation gelernt habt. Laut Wenko findet man mindestens drei!

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Thema: Feminismus