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Dazwischen liegt ein neues Leben

Die Schwestern Zara und Elham sind 2015 während der Flüchtlingskrise mit ihrer Mutter Hawa nach Wien gekommen. Die drei wollten sich hier etwas aufbauen. Fünf Jahre später haben wir sie wieder besucht – und staunten.

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Dazwischen liegt ein neues Leben
© Matt Observe

Im Herbst 2015 wurden die Frauen im Ferry-Dusika-Stadion in Wien aufgenommen. Fotograf Florian Rainer hat sie während dieser Zeit in ihrer Übergangsunterkunft porträtiert. Ihre Situation war unklar. „Unsere Mutter hat im Iran gearbeitet, nachdem unser Vater gestorben war. Wir konnten nicht in die Schule gehen, weil ihr Verdienst nicht gereicht hat, um unser Schulgeld zu bezahlen“, erzählten die Mädchen. Ihr größter Wunsch: „Hier in Ruhe leben und uns besonders um unsere Mutter kümmern. Wie sie sich ein besseres Leben verdient hat.“ Was wurde daraus?

Mittlerweile wohnen Zara, Elham und Hawa in der Nähe des Brunnenmarkts im 16. Wiener Gemeindebezirk. Am Herd kocht Reis mit Gemüse, als wir sie besuchen. Erste Frage: „Habt ihr Hunger? Wollt ihr mit uns essen?“ Die Familie hat ein neues Zuhause gefunden. Und eine Zukunft. Zara holt im Abendgymnasium gerade die Matura nach und will später vielleicht Medizin studieren. Elham hat den Pflichtschulabschluss gemacht und will als Nächstes eine Ausbildung zur IT-Technikerin beginnen. Außerdem haben die Taekwondo-Profis für Österreich bereits mehrfach Staatsmeisterschaften gewonnen …

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