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Der Feind auf meinem Teller

Gefährliche Kost. Jeder fünfte Österreicher leidet unter Nahrungsmittelunverträglichkeit. Drei Frauen über ihr Leben ohne Milch, Weizen & Co.


Der Feind auf meinem Teller
© Maria Christiane

Normalerweise sind Vanja, Meta und Vivien friedliebende Menschen. Doch wenn es ums Essen geht, werden sie ziemlich „intolerant“. Die sympathischen Frauen haben nämlich ein Problem: Sie vertra-
gen bestimmte Nahrungsmittel nicht. Das heißt: Sie können etwa Milch, Obst und Getreide nur schwer verdauen und reagieren mit Blähungen, Krämpfen, Koliken & Co.

Meuterei im Darm. Die angeborene oder erworbene Aversion des Organismus gegen bestimmte Substanzen nennt man Nahrungsmittelunverträglichkeit oder Intoleranz. Die Zahl der Betroffenen ist in den letzten Jahren drastisch angestiegen – so haben bereits 20 Prozent aller Europäer Intoleranzen (die häufigsten treten gegen Milch und Fruchtzucker, Weizen und Histamine auf). Dabei schätzen Experten die Dunkelziffer viel höher. Denn die
Diagnose ist langwierig, weil die Symptome oft sehr unspezifisch sind. Sie reichen von allgemeinen Schwächezuständen bis zu schwerwiegenden Verdauungsproblemen, die zu Mangelerscheinungen führen können. Nahrungsmittelunverträglichkeiten dürfen nicht mit Allergien verwechselt werden, die sich durch eine Immunreaktion des Körpers auf gewisse Fremdstoffe bemerkbar machen. Kleinste Mengen reichen, um allergische Reaktio­nen wie Ausschläge, Atemprobleme etc. hervorzurufen. Bei einer Unverträglichkeit hingegen führt ein Enzymmangel zu Verdauungsstörungen, kleinere Mengen der Beschwerdesubstanzen werden hier toleriert. Dennoch lautet das oberste Gebot: Verzicht und Diät!

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