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Der Schauspieler Manuel Rubey im WOMAN-Interview über seine Kinder, Allüren & Co.

Der Schauspielstar ist begeisterter Familienvater. Im WOMAN-Interview spricht er erstmals über seine Kinder, die Gefahr von Drogen und seine sympathischen Allüren …

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Der Schauspieler Manuel Rubey im WOMAN-Interview über seine Kinder, Allüren & Co.
© Reuters/ Heinz-Peter Bader

Die Sackbauer-Saga aus den 1970er-Jahren geht weiter: Am 23. 12. kommt der zweite Film um Mundl & Co mit dem bezeichnenden Titel „Die Deppat’n und die Gspritzt’n“ ins Kino. Manuel Rubey, 31, ist der Enkel der cholerischen Wiener Legende, ein Computerfachmann, der sogar studiert hat, dessen Ehe in Trümmern liegt und der manische Spielsuchtprobleme hat. Auch privat, sagt der Schauspieler, sei er vor der Verführbarkeit von Spiel und Drogen nicht ganz gefeit. Sehr charmant bekennt sich der einstige Musiker der Kultband Mondscheiner zu gewissen Allüren. Das Familienleben mit Langzeitliebe Stefanie und den Töchtern Ronja, 4, und Baby Louise ist ihm heilig, Privates wird absolut geschützt. Der viel beschäftigte Star, der als Austro-Pop-Ikone Falco in „Verdammt, wir leben noch“ berühmt wurde, fühlt sich vom Publikum in Wien mitunter überrannt und weicht sehr oft nach Berlin aus. Doch auf seiner Homepage www.manuelrubey.com , die er ständig aktualisiert, freut er sich, wie er extra betont, über viele Besucher.

WOMAN: Stimmt es, dass Sie Ende der 70er-Jahre das Baby René in der beliebten Mundl-TV-Serie dargestellt haben?

Rubey: Es ist mir ein Rätsel, woher dieses Gerücht kommt. Nein! Ein Freund von mir ist mit dem tatsächlichen Baby in die Schule gegangen. Aber ich weiß nicht einmal, wie der heißt.

WOMAN: Der erwachsene René, den Sie spielen, ist ein Gambler. Wie ist denn Ihr Verhältnis zum lieben Geld?

Rubey: Ich kann mit Geld ganz gut umgehen, bin weder sparsam noch geizig. Da ich sehr früh mein eigenes Geld verdienen musste, habe ich nie über die Verhältnisse gelebt. Ansonsten strebe ich den Luxus an, über Geld nicht nachdenken zu müssen.

WOMAN: Also nie Glücksspiele probiert?

Rubey: Ich bin ein Suchtmensch, in alle Richtungen. Obwohl ich denke, ich habe das gut im Griff, ist das Suchtpotenzial doch relativ hoch. Ich mag das Leben eben so gerne. Zweimal war ich im Casino und kann diesen „Kick, zu setzen“ verstehen und nachvollziehen. Zum Glück habe ich ein Korrektiv in mir, das mich abhält, gänzlich in eine Sucht reinzukippen. Aber ich würde nicht sagen, eine Abhängigkeit könnte mir nie passieren.

LESEN Sie das gesamte Interview in WOMAN 26/2010!

Thema: Mäntel