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Der große Single-Report

Hierzulande leben 800.000 Singles – vier davon erzählen von den Vor- und Nachteilen des Alleinseins. Plus: Die besten Treffs für Sie!


Der große Single-Report
© Stemmer

Wenn ich nicht wollte, müsste ich keinen Tag allein sein. Ich habe mir ein tolles soziales Umfeld aufgebaut und viele Freunde, die immer für mich da sind“, erzählt Daniela Crugnola, 37, von ihrem gar nicht freudlosen Single-Dasein. Die Wienerin ist nach einer zweijährigen Beziehung erst seit einem Monat wieder ohne Partner. Davor aber hatte sie nach dem Scheitern ihrer eineinhalbjährigen Ehe mit einem Italiener drei Jahre lang die Höhen und Tiefen des Alleinlebens kennen gelernt. „Für mich war es letztendlich eine Zeit der Weiterentwicklung und Selbstfindung, denn ich habe in den Beziehungen immer dazu geneigt, viel zu viel Rücksicht auf die Männer zu nehmen.“ Heute genießt die kaufmännische Angestellte ihr Leben, ist glücklich und zufrieden, „denn ich kann wunderbar mit mir allein sein“. Wenn aber der passende Mann vor ihr steht „und mir bei ihm das Herz aufgeht, bin ich jederzeit für eine neue Beziehung offen“.

Gelenkter Zufall. Dass Daniela Crugnola nicht gezielt auf der Suche nach einem neuen Partner ist, entspricht dem durchaus gängigen Verhaltensmuster vieler Singles, wovon es in Österreich etwa 800.000 gibt. „Enttäuschungen aus früheren Partnerschaften und hohe Erwartungen lassen einen schnell resignieren, nicht mehr aktiv nach einem neuen Gefährten suchen“, kennt Rudolf Richter, 54, Soziologe an der Universität Wien, die Gründe, „doch es gibt den gelenkten Zufall, bei dem man zwar nicht gezielt sucht, aber sich in Situationen begibt, in denen die Wahrscheinlichkeit, jemanden kennen zu lernen, steigt.“ Ein weiterer Grund könnten die immer arbeitsintensiveren Jobs sein, wodurch für private Aktivitäten nur noch wenig Zeit bleibt.

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