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Der Traumprinz mit dem weißen Gaul - woran Sie erkennen, dass er der Richtige ist!

Sie suchen noch immer nach Ihrem persönlichen Traumprinzen? Wollen diesen endlich kennen lernen? Sie fühlen sich bereit für eine neue Liebe? Dann lassen Sie sich finden: WOMAN zeigt Ihnen, woran Sie erkennen, ob Ihre neue Bekanntschaft der Richtige für mehr ist.


Der Traumprinz mit dem weißen Gaul - woran Sie erkennen, dass er der Richtige ist!
© Corbis

Zuerst die gute Nachricht: Ganze 1,4 Millionen Singles gibt es in Österreich, die Hälfte davon männlich. Die Auswahl an potenziellen Traumprinzen ist also groß - und damit auch die Chance, unter diesen vielen Sologängern tatsächlich den Partner fürs Leben zu finden. Bloß: Wie erkennt man bei dieser Fülle an Kandidaten nun den Richtigen? Studien zufolge brauchen wir zwölf - mehr oder weniger ernste - Beziehungsversuche, um am Ende in den Armen von Mr. Right zu landen. Bei dem Mann, bei dem wir das Gefühl haben, angekommen zu sein. Bei dem Partner, der bleibt. Der zu uns passt, ohne dass wir ihn in seinen Grundzügen erst "passend gemacht" haben. Doch Achtung - Mr. Right ist nicht immer Mr. Perfect: Oft entspricht der Mann fürs Leben gar nicht unserem üblichen Beuteschema. Er ist oft ein "Eigentlich ist er gar nicht mein Typ"-Mann. Dafür hat er etwas, was die anderen nicht haben. Und dafür lieben wir ihn.

Wer nun den "Richtigen" finden will, sollte einmal seine Auswahlkriterien genau unter die Lupe nehmen. Und dabei bedenken, dass sich diese meist mit unserer persönlichen Entwicklung verändern! Oft ist uns gar nicht klar, wie sehr sich unsere Prioritäten im Laufe der persönlichen Reife, der Lebensphasen verschieben. Waren in den 20ern noch ein durchtrainierter Body und ein möglichst lang anhaltendes Gefühl der Leidenschaft das Nonplusultra bei der Wahl des Mannes, werden in gesettelterem Alter Charakter, gemeinsame Interessen und Qualitäten wie Verlässlichkeit immer wichtiger. Oder wussten Sie, dass der Anspruch an den Mann umso höher wird, je gebildeter die Frau ist? In nur acht Prozent der Ehen heiraten Frauen einen Partner, der weniger gut ausgebildet ist als sie. Nur wer einen guten Beruf, die passende Herkunft und dazu einen gestandenen Charakter mit Charme und Esprit aufweist, bekommt in dem Fall die Chance, sich beziehungsmäßig zu qualifizieren.

Doch woran erkennen wir nun abseits aller Studien, dass der Mann, der nach unseren vernünftigen Überlegungen zu uns passt, auch tatsächlich der Richtige ist? Das Gefühl stimmt, wenn nach einer Zeit des längeren Alleinseins der Wunsch, mit genau diesem Menschen möglichst viel Zeit zu verbringen, alles andere überschattet. Dieses Gefühl können nur Sie ganz allein empfinden. Doch wie Sie sich für die Liebe öffnen und woran Sie sein Potenzial zum Mr. Right erkennen, können Sie hier nachlesen...

Vor dem Kennenlernen

Raus aus dem Schneckenhaus.
Bewegt frau sich einmal um die 30, hat sie schon mehrere Erfahrungen mit Männern hinter sich: schöne Erlebnisse, die prägen und einen Maßstab dafür geben, wie es auch mit anderen gefälligst zu sein hat. Sie hat meist auch Männer kennen gelernt, die sich zwar anfangs von ihrer besten Seite zeigten - sich dann aber doch als Frosch entpuppten. "Die Versuchung, sich nach mehreren gescheiterten Beziehungen und Verletzungen immer mehr zurückzuziehen, ist für viele Singles besonders nach längerer Zeit des Alleinseins groß", sagt die Wiener Paar- und Imagotherapeutin Eveline Brehm. "Zu stark ist die Angst, wieder enttäuscht zu werden und Fehler von früher nochmals zu begehen."

Dies ist kein reines Frauenschicksal. "Bedenken Sie, dass auch Männer ihre guten und schlechten Beziehungserfahrungen gemacht haben. Legen Sie Ihren Schutzpanzer ab, und öffnen Sie sich einer neuen Bekanntschaft", sagt Brehm. Wenn Sie Mr. Right finden möchten, so laden Sie ihn zuerst dazu ein, dass er Sie findet!

Beim Kennenlernen

Studien zufolge entscheiden die ersten Bruchteile von Sekunden, ob uns jemand sympathisch ist oder nicht. Ob wir jemandem auffallen, erkennen wir auch umgekehrt an diesem einen, ganz besonderen Blick, der etwas länger dauert als ein gewöhnlicher "Hingucker". Hat er Interesse an Ihnen, weiten sich seine Pupillen – Sie bemerken das vielleicht nur unbewusst. Sein Blick wandert immer wieder zu Ihnen, seine Augen wollen Ihre finden. Wenn er Sie im wahrsten Sinne des Wortes nicht "sieht" oder Sie nicht ansehen will, ist er entweder mit seinen Gedanken ganz woanders, oder Sie sind - zumindest auf den ersten Blick - einfach nicht sein Typ.

Körpersprache.
Ob auf einer Party, bei einem Dinner mit Freunden oder im Straßencafé: Sind Sie einmal mit einem attraktiven Mann ins Gespräch gekommen oder haben schon Ihr erstes Date, beobachten Sie die körpersprachlichen Signale, die er sendet. Hat er etwa die Hände in die Hüften gestützt, betont er seine Körpergröße und zeigt sein Selbstvertrauen: Er will Ihnen imponieren! Wenn er auch sein Gesicht öfter berührt, während er Sie ansieht, will er Eindruck schinden und sehnt sich schon nach einer Berührung von Ihren Händen. Wenn Sie ihm gefallen, nippt er häufiger an seinem Glas oder zieht öfter an seiner Zigarette. Seine Körperhaltung ist offen und Ihnen zugewandt. Ein guter "Spiegel" seiner Sympathie ist auch, wenn er Ihre Körperhaltung "spiegelt": Menschen, die im Gespräch auf einer Wellenlänge sind, nehmen unbewusst die gleiche Körperhaltung ein.

Fragen stellen.
Zweifelsohne gibt es Männer, die eine Frau vor allem als Projektionsfläche für ihr Ego brauchen. Sie erkennen ihn daran, dass er selbstverliebt immer nur von sich erzählt, anstatt möglichst viel über Sie erfahren zu wollen. Ein Mann, der Sie will, stellt Ihnen Fragen!

Nach dem Kennenlernen

Hat es nach den ersten Treffen schon gefunkt, merken wir es garantiert. Doch wie entsteht dieser Funkenflug? "Wenn uns jemand gefällt, haben wir das Gefühl, dass uns diese Person etwas geben könnte, was wir brauchen", sagt Paartherapeutin Brehm, "etwa Aufmerksamkeit, Verständnis, Zuneigung, Zärtlichkeit, usw." Dazu habe jeder von uns sein eigenes inneres Bild einer Beziehung: Dieses entsteht gewöhnlich im Alter zwischen null und sieben Jahren und setzt sich aus Beziehungserfahrungen sowie positiven und negativen Eigenschaften unserer Bezugspersonen zusammen. "Wir verlieben uns in Menschen, die an dieses Bild andocken. Paradoxerweise sind das genau jene Männer, die uns das, was wir uns so sehr wünschen, nicht leicht geben können! So entstehen die Sehnsucht nach der Vollkommenheit mit dem Partner, die Anziehung, das Herzklopfen und das Verliebtsein."

Was Anziehung ausmacht, ist also so etwas wie ein Negativ-Abzug unserer innersten Bedürfnisse. In der Beziehungspraxis kann es sich als Diskrepanz zwischen dem, was wir uns wünschen, und dem, was wir uns tatsächlich aussuchen, zeigen, schreibt Wolfgang Hantel-Quitmann, Autor des Buches "Der Geheimplan der Liebe. Zur Psychologie der Partnerwahl" ( Herder, € 13,- ). Wir sind im Rausch der Hormone also nicht in den Menschen verliebt, sondern in das Bild, das wir von ihm haben. Wir projizieren all unsere Wünsche, zum Beispiel nach Nähe oder Distanz, auf ihn. Bei der "Liebe auf den ersten Blick" sei diese Projektion besonders stark, sagt Brehm. Lässt der Hormonrausch nach den ersten Monaten nach, gehen viele Verbindungen in die Brüche. Begründung: Es passt halt nicht mehr. Dabei liegt genau an diesem Knackpunkt - meist im verflixten zweiten Jahr - die Chance, einander wirklich nahe zu kommen und gemeinsam zu wachsen. "Unerlöster Schmerz aus der Kindheit wie Verlassenwerden, Ablehnung oder Hilflosigkeit wiederholen sich in der Beziehung mit dem Auserwählten. Sie sind die Ursache für Konflikte, für Leid. Jener Mensch, den Sie für die Beziehung ausgesucht haben, ist bestens dafür geeignet, diese Verletzungen bewusst zu machen und die Wunden zu heilen. Schließlich ist er den früheren Bezugspersonen aus Ihrer Kindheit – wenn auch nicht offensichtlich erkennbar - ähnlich", so Brehm. Ob jemand der "Richtige" ist, hängt also sehr stark von seiner Bereitschaft ab, sich auf Sie einzulassen - um Sie auch nach der ersten, wunderbaren Phase des Hochgefühls wirklich verstehen und lieben zu lernen. Mit all Ihren Stärken, Schwächen, Bedürfnissen, Ängsten und Kränkungen, die Sie erlebt haben.

Sehnsucht: Ja, wir wollen beide!
Vergessen Sie alle Männer, die sich nicht wirklich um Ihre Gunst bemühen, heißt es in der Kultfibel "Er steht einfach nicht auf dich". Wenn ein Mann nicht anruft, er Sie nicht treffen will, kann er Sie ohnehin nicht glücklich machen. Schießen Sie ihn zum Mond, und suchen Sie sich einen, der Ihre Aufmerksamkeit auch verdient, schreiben die Autoren Greg Behrendt und Liz Tuccillo. Frauen würden sich immer wieder die kreativsten Ausreden ausdenken, warum ein Mann abtaucht. "Er will es langsam angehen" oder "Er hängt noch an seiner Ex": All diese Ausreden lassen die Bestsellerautoren nicht länger gelten. Wenn ein Mann will, dann will er!

Sie sollten dabei aber nie vergessen: Es gibt die Liebe auf den ersten Blick - und es gibt die Liebe auf den zweiten, die durch gemeinsame Erlebnisse und zusammen entdeckte Gemeinsamkeiten langsam wächst. Dieses Band finden und stärken kann jeder, der Interesse, Sympathie und Zuneigung für den anderen empfindet. Vorausgesetzt, er oder sie ist bereit, sich zu öffnen.

Er mag sie wirklich, wenn...

Unser Bauchgefühl lügt selten: Ein Mann mag noch so interessant erscheinen, aber wenn er sich danebenbenimmt, dann ist er’s einfach nicht. So erkennen Sie sein Potenzial für mehr.

...er Interesse hat. Ihr Befinden ist ihm wichtig: Er fragt Sie, wie es Ihnen geht, und möchte möglichst viel über Sie erfahren.

...er Sie beschützt. Wenn Sie etwas von ihm brauchen, ist er zur Stelle. Er lässt Sie nicht hängen!

...er Sie zum Lachen bringt. Wenn er Sie wirklich gern hat, ist auch er in Ihrer Gegenwart entspannt. Wer entspannt ist, lacht auch gern. Wenn Sie viel mit ihm gemeinsam lachen können, sind Sie richtig.

...er Sie sehen will. Wenn ein Mann verliebt ist, will er der Frau seiner Träume möglichst nahe sein. Ein Treffen ist immer möglich, und wenn es im ärgsten Arbeitsstress bloß 15 Minuten in der Mittagspause sind. Sie müssen nicht auf seinen Anruf oder seine SMS warten.

...keine Geheimnisse vor Ihnen hat. Wenn ein Mann Grundlegendes zu verbergen hat, ist etwas faul: Er lässt Sie nicht in seine Wohnung? Er hält seine Freunde von Ihnen fern? Er nimmt Sie nicht mit zur Geburtstagfeier eines Kollegen? Vergessen Sie ihn: Ein Mann, der Sie mag, hat nichts vor Ihnen zu verbergen!

...er zärtlich zu Ihnen ist. Wenn er sich zu Ihnen hingezogen fühlt, will er Sie berühren: Er will Sie küssen, streicheln, in den Armen halten – und mit Ihnen schlafen. Ist körperliche Eiszeit angesagt, sieht er Sie wohl mehr als Kumpeltyp.

Redaktion: Susanne Prosser

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