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So gefährlich sind falsche Dessous!

Gefährlich werden Dessous nur ihrem Betrachter? Mitnichten. Warum die falsche Unterwäsche zu Infektionen, Pilzen und wunden Stellen führen kann.

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So gefährlich sind falsche Dessous!

Mon dieu! Die Unterwäsche zwickt

© Getty Images/Hulton Archive

Die Spitze! Der hübsche Bügel! Das Muster, die Farbe, die Schleifchen! Wenn wir uns Dessous aussuchen, dann ist Optik meist das Hauptkriterium. Logisch. Denn die Unterwäsche soll ja auch sexy aussehen (für bestimmte Tage haben wir dann ohnedies den ausgewaschenen Elefanten-Schlüpfer).

Aber, meine Damen: Optik ist nicht alles, das bewahrheitet sich immer wieder. Denn die falsche Unterwäsche, die drückt und zwickt und reibt, kann unangenehme Folgen für unsere Gesundheit haben. In concreto: für Irritationen im Intimbereich sorgen.

Was du beim Unterwäsche-Kauf beachten musst:

1

Slips dürfen nicht zu eng sein. Zwickende und einschneidende Unterhosen sind nicht nur unangenehm zu tragen (und sehen meist auch nicht wirklich sexy aus). Sie können sogar richtig schmerzhaft werden, vor allem, wenn sich die Trägerin in der Menopause befindet. Dann nämlich wird die Haut zwischen den Beinen dünner und empfindlicher bei Reibung. Es können kleine Wunden im Intimbereich entstehen, die ein fantastischer Brutkasten für Bakterien sind. Die höchst unappetitliche und schmerzhafte Folge: Infektionen!

2

Shape-Wear verschlechtert die Blutzirkulation. Wir lieben sie heiß und holen sie immer dann aus der Lade, wenn wir einen besonderen Auftritt hinlegen wollen. Shape-Wear, die ein paar Kilos optisch wegzaubert und in Form bringt, was vor einiger Zeit aus der Form geriet. Das einzige Problem: die Speckröllchen verschwinden nicht, sie werden nur weggedrückt. Je enger also die Shape-Wear, desto fester auch der Druck auf das Fettgewebe. Die Blutzirkulation wird verschlechtert. Wenn du also merkst, dass sich in Armen oder Beinen leichtes Taubheitsgefühl breit macht: besser wieder raus aus der Wäsch'!

3

Billiges Material begünstigt Pilze. Deine Dessous können aus praktisch jedem Material sein – Seide, Lycra, Satin. Nur auf eines musst du immer achten: dass der Schrittbereich aus Baumwolle gefertigt ist. Denn dieser Bereich muss atmungsaktiv sein, sonst bleibt die Feuchtigkeit eingeschlossen und ist in Kombination mit der Körperwärme ein echtes Humus für Scheidenpilz und Bakterien. IIeeeekkkss.

4

Going commando? Nicht so clever. Wenn es um Luftzufuhr geht, dann könnte frau eigentlich meinen, dass sie ohne Unterwäsche, also "commando", wie die Amis sagen, besser dran ist. Im Sommer, mit offenen Kleidchen oder Röcken: wer sich traut, gerne immer. Aber im Winter solltest du trotzdem Unterwäsche tragen. Denn die raue Naht etwa von Jeans kann die Intimzone wund reiben.

5

Warum bei Strings der Sitz so wichtig ist. Gegen Strings ist mal überhaupt nichts einzuwenden – es sei denn, du bist besonders anfällig für Infektionen. Denn das schmale Schnürchen zwischen Vagina und Anus kann – bei schlechtem Sitz – die Coli-Bakterien vom Darmausgang direkt in deinen Scheidenbereich transportieren. Die Folge kann ein verdammt schmerzhafter Harnwegsinfekt sein.

6

Bakterien durch richtige Wäsche vermeiden. Wenn du sowieso schon hyperempfindlich bist und schon beim kleinsten Fehler eine Pilz-Infektion oder Bakterien mit nach Hause schleppst, dann musst du auch bei der Wäsche der Wäsche besondere Vorsicht walten lassen. In manchen Waschpulvern sind nämlich Duftstoffe enthalten, die den Intimbereich weiter reizen können. Wenn du das Gefühl hast, dann verwende lieber hypoallergene Waschmittel.

Thema: Dessous

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