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Pre-Wedding-Detox

10 Tage vor meiner Hochzeit habe ich beschlossen, noch kurzfristig ein Pre-Wedding-Detox einzulegen. Wie es mir dabei ergangen ist.

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Pre-Wedding-Detox
© Detox Delight

Nach meiner allerersten dreitägigen Saftkur, die ich vor rund zwei Jahren gemacht habe, habe ich mir geschworen, nie wieder zu detoxen. Warum? Weil ich einfach ein Vielfraß bin. Jetzt, kurz vor meiner Hochzeit dachte ich mir, ich wage den Versuch doch nochmals und unterziehe mich einem Pre-Wedding-Detox. Warum? Die letzte Kleidanprobe stand an. Nein, Scherz beiseite, ich wollte ein paar Cleanse-Tage einlegen, um topfit ins Eheleben zu starten.

Wie auch schon bei meiner ersten Saftkur habe ich mich wieder für Detox Delight entschieden – dieses Mal aber für Juice & Double Soup Delight. Kurzum: drei Säfte (jeweils 500 ml) und zwei Suppen (350 ml) täglich für drei Tage. Na dann, auf die Plätze, fertig, PRE-WEDDING-DETOX!

1. Tag

Als ich in der Früh in die Redaktion komme, erwartet mich schon meine Drei-Tages-Ration. Gleich starte ich mit Saft Nummer eins. Der Detoxplan sieht vor, dass ich morgens und vormittags im Abstand von zwei Stunden Juice 1 (Orange) und 2 (Pink) trinke. Mittags und abends darf ich eine Suppe löffeln. Am Nachmittag gibt's den dritten Saft (Green). Der erste Saft mit Apfel, Fenchel, Karotte, Orange und Zitrone schmeckt mir am besten. In Pink sind Ananas, Apfel, Ingwer, Karotte, Rote Bete und Zitrone, in Green Apfel, Minze, Spinat, Zitrone und Zucchini.

Die ersten Juices trinken sich leicht, dann freue ich mich aber schon auf das erste Süppchen. Mich erwartet Tomato Fennel mit Fenchel, Himalaya-Salz, Paradeisern, Pinienkernen, Salz, Schwarzer Pfeffer und Zwiebeln – alles fein püriert. Nachteil: Ich sollte die Suppe nicht in der Mikrowelle erwärmen – ist allerdings im Office ohne Herdplatte schwierig. Ich, als großer Cremesuppenfan, finde Tomato Fennel köstlich. Hungrig bin ich nicht, aber mir fällt auf, dass sich meine Artikel nur ums Essen drehen (13 Donuts in EINEM oder Traumjob: Bacon-Critic). Aha!

Nachmittags trinke ich dann noch brav Green. Leider habe ich sehr starke Kopfschmerzen, eine der Nebenwirkungen, und ich muss eine Tablette nehmen – ohne schaffe ich den Arbeitstag nicht. Zwischendurch schlürfe ich auch Wasser, dementsprechend oft besuche ich die Redaktionstoilette. Am Abend wartet die zweite Suppe auf mich (mit Cashews, Himalaya-Salz, Kohlrabi, Knollensellerie, Muskatnuss, Nährhefe, Petersilie, Schwarzer Pfeffer, Zitrone und Zwiebeln). Mhhh, so lecker! Ich gehe nicht hungrig, aber wieder mit leichten Kopfschmerzen schlafen.

Juice & Double Soup Delight, ab 52 Euro.

2. Tag

In der Redaktion erwartet mich schon Orange (mein Lieblingssaft). Da es heute sehr stressig ist, verfliegt der Vormittag wie im Flug und nach Pink darf ich jetzt mein Süppchen genießen. Leider kann ich mich mit der Lauchsuppe mit Minze nicht so anfreunden und freue mich insgeheim schon auf Tomato Fennel am Abend.

Rückblickend war ich am zweiten Tag total aktiv (und ein bisschen überdreht – das kann aber auch daran liegen, dass der große Tag immer näher rückt). Durch den finalen Hochzeitsstress denke ich wenig ans Essen, aber ich fühle mich überhaupt nicht hungrig. Heute verschonen mich auch die Kopfschmerzen. Zum Glück! Nachmittags trinke ich noch Green. Am frühen Abend löffle ich zwischen meinen Papierchaos (Stichwort: Tischplan) am Boden meine zweite Suppe.

3. Tag

Ich starte topmotiviert in den Tag. Leider wird diese Euphorie am Vormittag gedämpft, da ich mit Kreislaufproblemen kämpfe. Puh, das Arbeiten fällt mir echt schwer. Aus diesem Grund esse ich die Kohlrabi-Suppe schon vor meinem zweiten Saft. Danach fühle ich mich ein bisserl gestärkter, aber noch nicht so richtig fit.

Am frühen Nachmittag trinke ich dann Pink und zwei Stunden später Green. Irgendwie fühle ich mich den ganzen Tag schwach, dann kommen auch wieder Kopfschmerzen dazu, aber Hunger habe ich keinen.

Da abends unsere 15 Jahre WOMAN-Feier ansteht, bereite ich mir meine zweite Suppe schon am späten Nachmittag zu – und schwöre mir, später brav zu sein und mich nicht durch irgendwelche Köstlichkeiten verführen zu lassen. Drei Stunden später sitze ich an einer wunderschön gedeckten Tafel und genieße ein köstliches Drei-Gang-Menü! Ich habe versagt! ABER: Ich will diesen Abend mit meinen Arbeitskolleginnen genießen und das tue ich! Zum Glück sind die Portionen klein, dann ist mein leerer Magen nicht allzu überfordert. Ich merke aber, wie schnell ich satt bin. Das kenne ich gar nicht von mir!

Fazit

Auch wenn ich am dritten Tag abends geschwächelt habe, fühle ich mich am vierten Tag morgens total erholt – ich freue mich aber insgeheim schon auf meinen Good-Morning-Coffee. Ich habe ein wenig abgenommen, aber das ist durch den Wasserverlust auch klar. Der Superglow zeigt sich noch nicht, das kann aber natürlich auch mit dem Vorbereitungsstress zusammenhängen. Mein Tipp: Wenn du auch ein Pre-Wedding-Detox planst, dann nicht so knapp vor der Hochzeit. Denn genau an den letzten Tagen muss man Vollgas geben und braucht all seine Kräfte – und so eine Kur kann einen schon schwächeln lassen (Kreislauf, ...). Aber das Gefühl jetzt ist wirklich toll und nun heißt's: Der Countdown läuft!

Themen: Detox, Hochzeit

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