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Detox-Methoden im Vergleich

Unnötigen Ballast - körperlich und psychisch - abwerfen. Die Frage ist: Wie am besten? Wie die verschiedenen Detox-Methoden funktionieren.

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Detox-Methoden im Vergleich
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Juicing

Wer auf gesunde Art ein paar Kilo loswerden und nicht kochen will, greift zu Obst- und Gemüsesäften. Die geballte Ladung an Vitaminen und Antioxidantien ist außerdem ein wahrer Jungbrunnen für Haut und Haare.

So funktioniert's

Smoothie-Zeit. Frisch gemixte Obst- und Gemüsesäfte sind als gesunde Ergänzung zur täglichen Ernährung längst etabliert. Bei einem Juice-Cleansing verzichtet man allerdings komplett auf feste Nahrung und trinkt drei bis fünf Tage lang nur je vier bis sechs frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte. Zur Vorbereitung lässt man schon einige Tage davor schweres Essen wie Weißbrot, Zucker, Kaffee, Alkohol und Nikotin aus. Zum Abschluss folgen drei bis fünf Aufbautage, an denen feste Nahrung wieder erlaubt ist. Starte mit leichter Kost, z. B. gedünstetem Gemüse, Reis oder gekochten Kartoffeln. Der Magen ist an schwer Verdauliches wie gebratenes Fleisch oder verarbeitete Lebensmittel mit vielen Zusatzstoffen nicht mehr gewöhnt. Das kann im schlimmsten Fall zu Bauchkrämpfen und Durchfall führen.

Zu beachten

Abwechslungsreich. In die Säfte und Smoothies darf alles rein, worauf du Lust und Laune hast. Der Schwerpunkt sollte aber auf Gemüse liegen. Denn in Obst ist viel Fruchtzucker, das treibt den Insulinspiegel nach oben und kann durch die ungewohnten Mengen zu Bauchschmerzen führen. Besonders gesund sind grüne Blattgemüse. Diese enthalten jede Menge Chlorophyll, das repariert die Zellen und ist somit das perfekte Anti-Aging-Mittel. Unbedingt auch viel Rote Rüben verarbeiten. Die liefern Geschmack und füllen die Eisenspeicher auf. Ganz wichtig: Verwende nur hochwertige Zutaten, am besten frisch und saisonal, dann ist der Nährstoffgehalt am höchsten, die Schadstoffbelastung gering. Zum Aufpeppen gib Superfoods wie Nüsse, Samen, Matcha oder Spirulina (ein Grünalgenpulver) in den Mixer. Dann bekommst du gleich auch noch eine Ladung Antioxidantien. Kokoswasser bringt Extrageschmack. Eine Dosis Buttermilch oder Joghurt sorgt für das nötige Eiweiß, und mitpürierte Haferflocken helfen bei eventuellem Hungergefühl. Wichtig: Kippe Smoothies nicht wie Wasser runter, sondern "kaue" jeden Schluck. Der Verdauungstrakt kann die Inhaltsstoffe besser aufnehmen, und du hast ein stärkeres Sättigungsgefühl.

Die Vorteile

Strahlehaut. Diese Kur ist ein wahrer Booster für Haut und Haare, da sie die Vitamin- und Antioxidantienspeicher randvoll auffüllt. Überflüssige Kilos verabschieden sich ohne Jo-Jo-Effekt, der Bauch wird flach, die Cellulite weniger. Besonders praktisch: Es gibt mehrere Anbieter, die fertige Juice-Cleanse-Programme liefern (siehe Kosten & Infos). Die perfekt aufeinander abgestimmten Säfte haben alle notwendigen Nährstoffe und genügend Kalorien, sodass man keine Energietiefs hat. Somit ist die Kur sehr alltagstauglich. Und man muss sich nicht um Einkaufen und Vorbereitung kümmern.

Kosten & Infos

Lieferservice. Lässt man sich ein Saftpaket für fünf Tage nach Hause liefern, muss man ein bisschen in die Tasche greifen. Pure Delight (pure-delight.at) etwa verrechnet dafür inkl. Lieferung ab € 246,-. Bei Frank Juice (thefrankjuice.com) kostet es ab € 204,-. Etwas günstiger (aber auch etwas weniger in der Menge) ist die 5-Tage-Box von der Lieferei (lieferei.at). Die kostet € 104,-. Übrigens: Auch die Säfte selber zu machen, ist nicht ganz günstig. Denn Obst in größeren Mengen und von guter Qualität kostet (in eine Saftportion gehen bis zu zwei Kilo Rohgewicht). Heimschleppen und Vorbereiten ist zusätzlich aufwendig.

Souping

Suppen liefern Vitamine und Ballaststoffe, machen ein gutes Gefühl im Bauch und sind extrem familientauglich. Und vor Hungergefühlen musst du bei diesem Programm definitiv keine Angst haben.

So funktioniert's

Unkompliziert. Suppen sind Ihr Wohlfühlessen? Dann ist das perfekt für dich! Fünf Tage lang gibt es zum Frühstück (ungesüßten) Porridge oder Getreidebrei, zu Mittag und am Abend kommt Suppe aus den unterschiedlichsten Gemüsesorten, Bohnen oder Linsen auf den Tisch. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Iss, bis du satt bist! Das Gemüse kann püriert sein oder in Stücken, damit man auch etwas zum Beißen hat. Drei Tage davor und danach lass außerdem Genussmittel, Zucker, Fertigprodukte, schwere Speisen weg.

Zu beachten

Gute Öle. Gib immer etwas kalt gepresstes Öl in die Suppe, das sorgt für mehr Geschmack und bringt wertvolle Inhaltsstoffe (Leinöl ist reich an Omega-3-Fettsäuren, Arganöl liefert Antioxidantien, Kokosöl wirkt antibakteriell). Außerdem kann der Körper Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe dadurch besser aufnehmen. Spare beim Salz (nicht komplett weglassen), und sorge mit Gewürzen für Geschmack. Majoran fördert die Verdauung, Thymian hilft gegen Pilze im Darm, Chili und Ingwer kurbeln die Fettverbrennung an. Auch Brühen aus Hühner- oder Rinderknochen sind erlaubt. Sie stärken das Immunsystem, liefern wertvolle Aminosäuren, Mineralstoffe und Kalzium.

Die Vorteile

Nährstoffbombe. Hier wird immer das gesamte Gemüse verarbeitet, deshalb sind alle Inhaltsstoffe darin enthalten. Vor allem die Faserstoffe kurbeln die Verdauung an. Sie sorgen auch für ein besseres Sättigungsgefühl, da sie den Suppen mehr Gehalt geben. Durch das Kochen kann der Körper die Inhaltsstoffe besser aufnehmen und man friert nicht so leicht - im Winter ein wichtiges Argument. Ein weiterer Vorteil: Eine ausgiebige Gemüsesuppe ist auch für den Rest der Familie ein vollwertiges Essen, man muss nicht ständig extra kochen. Das macht die Kur extrem alltagstauglich.

Kosten & Infos

Günstig. Diese Variante ist besonders praktisch, wenn man die Suppen selbst macht. Man kocht gleich eine größere Menge für zwei bis drei Tage bzw. friert portionsweise ein. Gemüse ist im Verhältnis auch viel günstiger als Obst. Wer lieber bestellen möchte: Suppito liefert per Post in ganz Österreich (suppito.at, pro Suppe ab € 7,50).

Fasten

Eine Auszeit von Alltag und Stress bringt Ruhe und schafft Raum für neue Ideen. Zusätzlich entlastet sie den Körper, Zivilisationskrankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck können sich bessern - ein perfektes Rundumprogramm.

So funktioniert's

Reinigung. Das Fasten ist die wahrscheinlich radikalste Form des Detoxens. Denn dabei wird komplett auf feste Nahrung verzichtet. Je nach Methode trinkt man nur Tee und Brühe oder nimmt täglich zwischen 200 und 500 Kalorien in Form von Fruchtsäften zu sich. Das ist etwa bei der am weitesten verbreiteten Methode nach Buchinger der Fall. Zudem reinigt man den Körper mit Bittersalz oder Einläufen. Morgens wird ein gestrichener Teelöffel Bittersalz in warmem Waser aufgelöst, das trinkt man. Die Mixtur bindet Wasser im Darm und löst alte Rückstände auf sanfte Art. Reicht das nicht aus (da man nicht isst, stellt der Darm seine Arbeit beinahe komplett ein), wird mit einem Einlauf nachgeholfen. Das ist nicht ganz so angenehm, aber äußerst effektiv. Zur Vorbereitung wird im Vorfeld bereits einige Tage auf schwere Kost, Zucker, Fertignahrung, Alkohol und Nikotin verzichtet. Besondere Vorsicht gilt beim Fastenbrechen. Als erste feste Nahrung ist etwa ein gedünsteter Apfel, mit etwas Zimt verfeinert, ideal. Jeder Bissen wird mindestens 30 Mal gekaut, sonst ist der Darm überfordert. Üblicherweise führt man eine Fastenkur nicht zu Hause durch, sondern nimmt sich eine Auszeit in einem Hotel. Viele bieten eigene Programme an (siehe Kosten & Infos). Durch das radikale Loslassen ist auch die Psyche ziemlich gefordert. Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten sind extrem wichtig.

Zu beachten

Loslassen. Bei diesem Entgiftungsprogramm geht es auch um Stressabbau, mentales Loslassen und Zwiesprache mit sich selbst, darum, den Kontakt zu seiner inneren Stimme wiederzufinden. Alles Dinge, für die man im täglichen Leben oft keine Zeit hat. Zum Abnehmen ist Fasten eher nicht geeignet. Natürlich verliert man sofort einige Kilo. Durch das Herunterfahren des Stoffwechsels ist das aber nicht sehr nachhaltig, man hat das Gewicht meist schnell wieder drauf. Anfangs ist die Methode meist anstrengend, und man ist auch ziemlich hungrig. Am zweiten oder dritten Tag kann es zur sogenannten Fastenkrise kommen. Anzeichen dafür sind Kopfschmerzen, Schlappheit, eventuell auch Gereiztheit. Steht man das durch, ist der Hunger aber weg und man bekommt viel mehr Energie, der Kopf wird herrlich frei. Extrem wichtig ist auch sanfte Bewegung. Tägliche lange Spaziergänge oder Relaxyoga sind ideal.

Die Vorteile

Auszeit. Fasten ist die perfekte Gelegenheit, um Stress zu reduzieren, psychisch auszumisten, Raum für neue Ideen und Projekte zu schaffen - eine Erleichterung quasi auf allen Ebenen. Und es boostet die Gesamtgesundheit. Durch den langen Nahrungsentzug hat der Körper Zeit, sich um innere Reparaturprozesse zu kümmern. Entartete Zellen werden entsorgt, chronische Entzündungen reduziert, Diabetes oder Bluthochdruck können sich bessern.

Kosten & Infos

Fixes Programm. Klar, Fasten an sich kostet nichts. Da es aber nicht wirklich alltagstauglich ist, empfiehlt es sich, in ein darauf spezialisiertes Hotel zu fahren. Abseits vom Alltag, umgeben von Gleichgesinnten, fällt es leichter, loszulassen. Fastentrainerin Barbara Ebner bietet in verschiedenen Hotels in der Steiermark Programme an (fastenurlaub.at, ab € 860,-/Woche). Das Kloster Pernegg im Waldviertel hat ein Wochenangebot ab € 669,- (klosterpernegg.at). Im wunderschönen Bregenzer Wald gibt's in der Pension Engel Fastenwochen ab € 771,- (fastenkur.at).

F.X.-Mayr-Kur

Ein fitter Darm ist die beste Gesundheitsvorsorge. Und da er ständig auf Hochtouren arbeitet, braucht er zwischendurch Entlastung. Das hilft bei Verdauungsproblemen und kann auch chronische Krankheiten verbessern.

So funktioniert's

Darmsanierung. Reizdarmsyndrom, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Migräne - wenn du diese Symptome kennst, bist du hier richtig. Das Programm, das der österreichische Arzt Franz Xaver Mayr entwickelt hat, konzentriert sich auf die Sanierung des Darms, das Schaltzentrum für unsere Gesamtgesundheit. Da können sich viele Leiden bessern. Drei Schlagworte stehen für das Konzept: Schonung, Säuberung, Schulung. Schonung bedeutet, dass nur leicht verdauliche Kost gegessen wird. Früher waren das Milch und alte Semmeln. Jetzt greift man zu Getreidebrei, gedünstetem Gemüse oder Fisch, Frischkäse, Suppen und mehr. Säuberung heißt, den Darm mit Bittersalz oder Einläufen von alten Rückständen zu befreien. Geschult wird schließlich das Essverhalten. Jeder Bissen wird 30 Mal gekaut, um die Vorverdauung anzuregen. Ablenkung beim Essen wie Fernsehen oder Lesen ist tabu. Und getrunken wird vor der Mahlzeit, nicht dazu. So werden die Verdauungssäfte nicht verdünnt.

Zu beachten

Ärztliche Begleitung. Üblicherweise führt man dieses Programm unter ärztlicher Aufsicht durch. Speziell ausgebildete Mediziner checken den Gesundheitsstatus, geben Tipps und Anleitung zur Ernährung und - ganz wichtig - aktivieren die Darmtätigkeit mit speziellen Bauchmassagen. Mehrere Gesundheitshotels haben sich auf dieses Konzept spezialisiert und bieten praktische Komplettpakete an.

Die Vorteile

Allrounder. Diese Kur ist ein echtes Gesundheitsprogramm, vor allem auch, da sie medizinisch begleitet wird. Nicht nur Verdauungsbeschwerden bessern sich massiv, Studien deuten darauf hin, dass sie bei einer Reihe von Problemen helfen kann - von Migräne über chronische Blasenentzündung oder Pilzinfektionen bis hin zu depressiven Verstimmungen und Burnout.

Kosten & Infos

Spezialisten. Für das Programm zu Hause am besten einen Arzt mit F.X.-Mayr-Ausbildung suchen (auf fxmayr.com). Mehr Entspannung bietet ein Komplettprogramm im spezialisierten Gesundheitshotel, z. B. das La Pura Women's Health Ressort im Kamptal (lapura.at, 7 Nächte ab € 1.735,-), das Viva Mayr in Altaussee und Maria Wörth (vivamayr.com, Zimmer pro Nacht ab € 170,-, ärztliche Behandlungen nach Aufwand) oder das Gesundheitshotel Spanberger in Gröbming (spanberger.at, eine Woche ab € 632,-).

Basisch essen

Bei dieser Methode werden die Organe quasi auf Urlaub geschickt. Da sie wenig arbeiten müssen, kann der Körper Giftstoffe und andere Rückstände aus dem Gewebe entsorgen. Sorgt für Strahlehaut, Energie und gesunden Darm.

So funktioniert's

Abwechslungsreich. Du bist auf der Suche nach einem unkomplizierten, ausgewogenen, abwechslungsreichen Detox-Programm, das günstig und alltagstauglich ist? Du hast es gefunden! Das Grundgerüst ist simpel: Du isst eine Woche (oder nach Bedarf länger) auf Sparflamme. Nicht mengenmäßig, es geht nicht ums Hungern. Aber bei der Auswahl Ihrer Nahrungsmittel. Tierische Produkte wie Fleisch, Fisch, Milch (außer Joghurt, Topfen, Frischkäse), Eier, außerdem Zucker, Genussmittel wie Kaffee oder Schwarztee und Alkohol sind tabu. Denn alle diese Dinge wirken säurebildend im Körper, das bindet Rückstände im Gewebe. Dafür gibt es viel (grünes) Gemüse, Kartoffeln, mineralstoffreiches Getreide wie Hafer, Dinkel, Hirse, Amaranth, Quinoa oder Reis, Sauerkraut und andere vergorene Lebensmittel, Hülsenfrüchte in Maßen, Algen, Trockenfrüchte in Maßen, Nüsse und scharfe Pflanzenstoffe. Denn all das wird basisch verstoffwechselt, kurbelt die Fettverbrennung an, baut die Darmflora auf und hilft, Giftstoffe auszuscheiden. Zusätzlich unterstützen kann man dieses Programm am Anfang mit der Einnahme von Bittersalz: vor dem Frühstück einen gestrichenen Teelöffel in warmem Wasser auflösen und trinken. Schmeckt nicht sehr gut, aber löst alte Rückstände schonend aus den Darmzoten. Dazu trinksz du zwei bis drei Liter Wasser und Kräutertees.

Zu beachten

Keine Regeln. Es gibt keine fixen Regeln, man kann den Speiseplan je nach Lust und Laune anpassen. Ein typischer Tag sieht in etwa so aus: Am Morgen ein Glas Bittersalz, dann eine Portion Getreidebrei (Flocken mit Wasser aufkochen, Rosinen und Nüsse dazugeben, Apfelspalten oder anderes Obst mitdünsten, mit Zimt und einem Teelöffel gutem Öl verfeinern). Zu Mittag gibt es Gemüsesuppe oder gedünstetes Gemüse mit Kartoffeln, Reis oder Getreide, am Abend Polenta mit Schafkäse. Jeder Bissen wird ausgiebig gekaut, genügend Zeit zum Essen ist wichtig, Fernseher und Handy haben Sendepause. Achtung bei der Zubereitung: Bitte nur kochen oder dünsten. Backen und braten ist in dieser Zeit verboten, die Röststoffe belasten den Darm. Auch auf rohes Obst und Gemüse solltest du verzichten, das braucht viel Verdauungsarbeit beim Aufspalten. Du darfst übrigens essen, so viel du willst, es gibt keine Begrenzung, außer satt zu sein.

Die Vorteile

Für alle geeignet. Diese Art der Entgiftung ist extrem alltagstauglich. Das Kochen ist unkompliziert, die meisten Gerichte passen für die ganze Familie (man brät zum Beispiel einfach ein Stück Fleisch dazu und isst selber nur Gemüse und Beilagen), viele Restaurants haben Speisen auf ihrer Karte, die man essen kann, und man muss sich nicht mit strengen Regeln herumschlagen. Natürlich braucht es etwas Disziplin, auch der Verzicht auf Kaffee fällt vielen schwer. Aber spätestens am vierten Tag ist das vorbei und man fühlt sich sehr fit. Dadurch ist auch moderater Sport kein Problem.

Kosten & Infos

Kleines Budget. Es entstehen keine Extrakosten, man spart sogar noch, weil die Lebensmittel im Verhältnis günstig sind, auch in Bioqualität. Eine Packung Bittersalz aus der Apotheke kostet etwa € 3,-. Eine Liste aller basischen Lebensmittel gibt es auf basische-produkte.de

Entgiften light

Bäder mit Basensalz, Saunabesuche und spezielle Detox-Pads helfen, über die Haut zu entgiften. Es gibt keine strengen Ernährungsregeln. Dadurch ist dieses Programm extrem alltagstauglich, allerdings nicht ganz so effektiv.

So funktioniert's

AViel Bewegung. All dieses Gerede von Entgiften und Regeln ist dir zu heftig? Du willst etwas für die Gesundheit tun, Cellulite reduzieren, schönere Haut bekommen, aber haben Angst, nicht mehr genügend Energie für Sport zu haben? Dann ist Entgiften light die perfekte Lösung für dich. Du verzichtest für eine bestimmte Zeit auf Zucker, rohes Obst und Gemüse, Weißmehl, Fertigprodukte, schweres Essen, Alkohol und, wenn möglich, Kaffee und Schwarztee. Ansonsten gibt es bei der Auswahl der Speisen keine Einschränkung. Allerdings beim Zeitpunkt: Zwischen jeder Mahlzeit müssen mindestens vier Stunden liegen, Zwischenmahlzeiten sind tabu. Drei Mal pro Woche machst du außerdem Dinner Cancelling. Das bedeutet, die letzte (kleine) Mahlzeit gibt es um 17 Uhr. Dazu machst du eine Probiotikakur für den Darm (gibt es in der Apotheke, z. B. von Omni-Biotic, etwa für Darmflora-Aufbau, gegen Stress oder für mehr Power beim Sport, ab ca. € 35,-pro Monatspackung). Zusätzlich nimm noch zwei Mal pro Woche ein Vollbad mit Basensalz (wer keine Badewanne hat, macht ein Fußbad), das zieht Stoffwechselrückstände aus der Haut.

Zu beachten

Kleine Helferlein. Zum Detoxen gehört auch, den täglichen Stress zu reduzieren. Mache in dieser Zeit nur Termine aus, die wirklich nötig sind. Gönne dir dafür kleine Verwöhn-Treatments. Eine Fußreflexzonenmassage hilft bei der Entgiftung, Bauchmassagen und Shiatsu-Behandlung fördern die Darmtätigkeit, ein Saunanachmittag reinigt die Haut und stärkt das Immunsystem. Auch praktisch: Detox-Pads für die Fußsohlen, die man über Nacht anbringt (z. B. von Dream On, 10 Stück auf amazon.at um € 24,-).

Die Vorteile

Mehr Zeit für sich. Da man sich mit dem eigenen Lebensstil stärker auseinandersetzt, geht man viel bewusster mit seiner Zeit um und hat auf einmal mehr davon für Sport, Entspannung, den Partner - Quality Time sozusagen. Das allein sorgt schon dafür, dass man sich wohler fühlt, besser schläft und ganz nebenbei das eine oder andere Kilo abnimmt. Detox-Nebenwirkungen wie Abgeschlagenheit oder Kopfweh gibt es nicht, und genügend Energie für ein ausgiebiges Sportprogramm ist auch vorhanden. Crossfit und ähnlich Anstrengendes kann man etwas zurückfahren, das fordert den Körper sehr. Genau die richtige Intensität haben ausgiebige Laufrunden, Poweryoga oder Schwimmtraining.

Kosten & Infos

Variabel. Wer keinen speziellen Aufwand betreibt, hat außer den Probiotika keine Extrakosten. Massagen und Wellnesstage können sich summieren. Und wer sich etwas mehr Luxus gönnen will, fährt ein paar Tage ins Wellnesshotel mit ausgiebigem Verwöhnprogramm.