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Diagnose-Schock: Leben mit Brustkrebs

Niemand ist darauf vorbereitet. Dank frühzeitiger Vorsorge und großer medizinischer Fortschritte haben betroffene Frauen aber allen Grund zu hoffen …


Diagnose-Schock: Leben mit Brustkrebs
© Vandory/News

Es war Anfang November 2005, als ich nach der Mammografie vom Radiologen noch zum Ultraschall gebeten wurde“, erzählt Angelika Vasko, 42, die diesen Moment wohl nie mehr vergessen wird. „Es war absolut nichts tastbar, dennoch lautete der Befund: Birads 4 (Breast Imaging Reporting and Data System), heißt im Klartext: verdächtige Veränderung, eine gewebliche Untersuchung (Punktion oder operative Entfernung) ist notwendig. Noch am selben Abend „nötigte“ Angelika ihren Gynäkologen, sie zu einem zweiten Mammografie-Termin zu überweisen. Dessen Ergebnis war leider noch niederschmetternder: Birads 5 – hochgradiger Verdacht der Bösartigkeit.

Auf der Brustambulanz des Wiener AKH empfing Univ.-Prof Dr. Michael Seifert von der Abteilung für spezielle Gynäkologie Angelika Vasko wenig später mit den aufmunternden Worten: „Sie sind eh rechtzeitig gekommen, der Knoten hat nur einen Durchmesser von 1,2 cm, da kann ich brusterhaltend operieren!“ Um letzte Gewissheit bezüglich Gut- oder Bösartigkeit zu erhalten, wurde eine Biopsie (Gewebeprobe) gemacht. Tage später war jedes Fünkchen Hoffnung zunichte: Der Knoten war bösartig. Angelika, seit 20 Jahren in einer Anwaltskanzlei tätig, ist ein starke Frau. Vor der Operation fürchtete sie sich nicht, die Single-Frau belastete nur eine Frage: „Wie sag ich’s meinen Eltern?“

Neuer Schock. Drei Tage nach der brusterhaltenden Operation konnte Angelika das Spital verlassen – doch der nächste Schock ließ nicht lange auf sich warten. „Der Tumor hat leider Ausläufer gehabt“, wurde der Patientin mitgeteilt. Dr. Seifert musste nochmals operieren. „Er erklärte mir, es gäbe keine Garantie dafür, dass er beim nächsten Eingriff alles erwischt“, erinnert sich Angelika, „die Entscheidung, ob er mir vorsichtshalber lieber gleich die gesamte rechte Brust abnehmen sollte, liege aber bei mir. Doch wäre ich seine Schwester, würde er zur Total-OP raten. Es könne tief drinnen noch etwas Unsichtbares schlummern …“ Angelika entschied sich sofort: „Ich wollte nicht mit einer Zeitbombe leben!“

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