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Die 5 größten Beauty-Sünden

Manchmal muss es schnell gehen, manchmal siegt der innere Schweinehund. WOMAN sagt, welche Beauty-Sünden Sie trotzdem vermeiden sollten!

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Die 5 größten Beauty-Sünden
© Thinkstock

Rauchen , nicht abschminken oder die Haut nicht mit Feuchtigkeit zu versorgen: All das sind Beauty-Sünden, die sich später rächen werden. WOMAN verrät, was man vermeiden sollte.

1. Das Dekolleté nicht eincremen.

Tun Sie Ihrem Dekolleté etwas Gutes: Cremen Sie es immer ein! Meist denkt man nur ans Gesicht – oder möchte die gute Creme nicht großflächig "verschwenden."

Die Konsequenzen:

Die empfindliche Dekolleté-Haut wird schneller faltig als das Gesicht. Und sie muss viel mehr Bewegung und Reibung durch die Kleider abfangen. Trägt man im Sommer tiefe Ausschnitte, bekommt das Dekolleté sehr viel Sonne ab, was die Haut fleckig macht und ebenfalls schneller altern lässt.

Was hilft:

Täglich mit einer besonders fett- oder feuchtigkeitshaltigen Creme pflegen.

2. Täglich Junk-Food

Klar: Manchmal muss es ein Burger oder ein Sandwich sein. Salat-Schnippeln ist zu aufwendig. Und der Pizzabote ist leider auch so süß...

Die Konsequenzen:

Wer jeden Morgen ein Schoko-Croissant vertilgt, mittags beim Würstelstand steht und am Abend vor dem Fernseher Chips in sich reinschaufelt, bekommt nicht nur Speck auf die Hüften: Die Haut wird trocken und gereizt, weil sie (und der Rest des Körpers) zu wenig gutes, verwertbares Fett erhalten. Und natürlich fehlen die Vitamine, die der Haut helfen, schön zu bleiben.

Was hilft:

Junk-Food-Freundinnen sollten sich wenigstens täglich ein bis zwei Gläser frischen Saft gönnen, damit sie ausreichend Vitamine aufnehmen.

Und darauf achten, dass sie genug von einem der wichtigsten Haut-Schönmacher bekommen: den gesunden Fettsäuren. Sie helfen der Haut, geschmeidig zu bleiben und nicht auszutrocknen. Viel davon steckt zum Beispiel in Seefisch (z. B. Lachs, Makrele), aber auch in Bio-Fleisch, Nüssen und natürlich in Raps- und Leinöl. Wer im Alltag zu gestresst zum Kochen ist, sollte versuchen, zumindest am Wochenende gesund zu essen. Hier finden Sie Tipps für gesunde Snacks.

3. Zu viel Rauchen

Rauchen macht die Haut schlapp. Jeder Tag ohne Zigarette ist ein Gewinn. Leider ist die Sucht gewaltig: Manche schaffen es einfach nicht ohne.

Die Konsequenzen:

Rauchen wirkt auf die Haut ähnlich schädlich wie UV-Strahlung: Freie Radikale machen sich breit und aktivieren Enzyme, die die Kollagen- und Elastinfasern zerschnippeln. Das Stützgerüst der Zellen fällt zusammen, die Haut bekommt Falten. Nicht zu toppen auf der Negativliste für die Haut ist laut einer aktuellen Studie allerdings die Kombination von Rauchen und Sonne.

Was hilft:

Natürlich: Sofort aufhören zu rauchen. Jeder Tag ohne Zigarette ist ein Gewinn. Egal, wie lange man vorher geraucht hat. Bis das klappt, kann man Haut und Körper mit gesunder Ernährung bei der Regeneration unterstützen: Die Vitamine aus frischem Obst und Gemüse fangen freie Radikale ein; das Spurenelement Selen aus Fisch, Fleisch und Eiern hilft ebenfalls dabei. Mit Nahrungsergänzungsmitteln, die Betakarotin enthalten, sollten Raucherinnen aber vorsichtig sein, da sich die Hinweise häufen, dass sie eher schaden als nützen.

Und: Für einen frischeren Teint eine Pflege mit reflektierenden Partikeln benutzen und die Haut regelmäßig sanft peelen.

4. Zu wenig Schlaf.

Manchmal bleibt man einfach zu lange in einer Bar oder vor dem Fernseher hängen.

Die Konsequenzen:

Wenig Schlaf schadet der Figur. Die für das Hunger- und Sättigungsgefühl zuständigen Hormone geraten aus dem Lot. Wenn man fünf oder weniger Stunden schläft, steigt der Ghrelinspiegel (appetitanregend), der Leptinspiegel (vermittelt Sättigung) sinkt. Man isst mehr und nimmt zu.

Auch die Haut leidet unter Schlafmangel: Abends fährt sie ihre natürliche Schutzbarriere herunter und widmet sich der Zellteilung. Junge, frische Hautzellen rücken für die abgestorbenen Zellen an der Oberfläche nach. Wer öfters nachts wach ist und tagsüber schläft, bringt den Rhythmus der Haut durcheinander, so dass sie sich nicht mehr so gut gegen Reize schützen kann. Die Folge: Sie wird empfindlicher oder reagiert mit Unreinheiten.

Was hilft:

Unbedingt auf eine gesunde Ernährung achten! Und, falls möglich, tagsüber mal ein Nickerchen einlegen. Am nächsten Morgen hilft die Kosmetik-Trickkiste - ein Augengel erfrischt und fördert die Hautdurchblutung, dunkle Ringe verschwinden unterm Concealer, Rouge macht den Teint frisch. Spezielle Nachtcremes unterstützen die Regeneration.

5. Nicht Abschminken

Man kommt spät nach Hause und vergißt ganz einfach, sich das Make up abzuschminken.

Die Konsequenzen:

Make-up, Hautfett und Schweiß verstopfen die Poren; getuschte Wimpern brechen während der Nacht leichter ab als ungetuschte.

Was hilft:

Nach dem Aufstehen besonders sanft, aber gründlich reinigen! Danach ein leichtes Peeling oder eine klärende Beauty-Maske benutzen. Für die Zukunft: feuchte Reinigungstücher besorgen - damit geht das Abschminken vorm Schlafengehen sekundenschnell, auch im müdegefeierten Zustand.