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Die Comedians Clemens Haipl und Max Witzigmann im WOMAN-Interview

Seit die beiden Comedians Väter sind, wissen sie: Muttermilch schmeckt süß, Sex gibt’s nur zu dritt und der Bierbauch immer größer. Kein Wunder, dass ihr neues Buch „Goodbye Rock’n’Roll“ heißt...


Die Comedians Clemens Haipl und Max Witzigmann im WOMAN-Interview
© Lukas Beck

Auch wenn ein kinderloser Tag für FM4-Urgestein Clemens Haipl, 42, und Drehbuchautor Max Witzigmann, 37, bloß „ein halber Tag“ ist: die paar Stunden, die sie sich fürs WOMAN-Interview freigeschaufelt haben, genießen sie – ohne Fortpflanz und Frauen – in vollen Zügen. Während „Spätzünder“ Haipl noch mit romantisch-verklärtem Blick die Geburt seines zweiten Sohnes im Dezember herbeisehnt und sich liebend gern für meinen Erstgeborenen Jakob, 1, und seine karenzierte Freundin Verena „zum Affen macht“, weiß Witzigmann nach sieben Jahren Ehe mit der deutschen Innenarchitektin, Sohn Loisi, 9, und Tochter Leni, 7, dass Papasein nicht nur ein Honiglecken ist! Und genau darüber tauschen sich die beiden auch per E-Mailverkehr in ihrem neuen Buch „Goodbye Rock’n’Roll“ aus. Witzigmann ist zum Interview jedenfalls extra aus seiner Heimatstadt München nach Wien gereist, wo er den angebrochenen Freitagnachmittag gleich mit einem gepflegten Bier und seinem Kumpel begießt. Der Gerstensaft ist nämlich fixer Bestandteil ihres Lebens, seit sie „angebaut“ haben...

WOMAN: Sie beide propagieren in Ihrem neuen Buch „Goodbye Rock’n’Roll “absolute Authentizität vor den Kindern. Egal ob sie gestresst sind, müde oder total am Sand: Sie gaukeln dem Nachwuchs nichts vor!

Max: So ist es! Einmal fragte ein Bekannter meine Tochter, wo ihr Papa sei. Leni: „In der Bar saufen!“ Sie weiß eben, dass auch ein Vater mal seine Auszeit braucht und sich gern nur mit Freunden trifft. Die schlimmsten Väter sind die, die krampfhaft versuchen, ein Vorzeigepapi zu sein. Ich bin es nicht.

Clemens: Ich auch nicht, dafür bin ich echt. Spiele mit 42 noch in einer Band und mach mich – beruflich wie privat – ständig zum Trottel. Besser als Bankangestellter!

WOMAN: Also nix „Heidschibumbeitschi“, sondern „Tocotronic: Gegen die Welt, gegen den Strich“!

Clemens: Yes! Jakob liebt AC/DC und Rammstein. Wenn er in der Küche sitzt und um mit seinen Ellbogen rhythmisch auf den Tisch drischt, weiß ich: Jetzt will er ‚We will rock you’ hören. Beim Gitarrensolo zuckt er komplett aus, spielt Luftgitarre. Und im nächsten Moment will er wieder „Alle meine Entlein“...

Max: Auf Autofahrten trällern Loisi und Leni gerne mit uns „Wenn die Öko-Eltern sich zum Brunchen treffen / und die die Arschlochkinder durch die Cafés kläffen / wenn der Service hinkt und nach Babykotze stinkt / ja, dann sind wir wieder in Berlin!“ Die beiden lieben diese Strophe von Britta-Sängerin Christiane Rösinger!

WOMAN: Dabei wollten Sie selbst mal auf Öko-Daddys machen und haben sich fast mit dem Tragetuch stranguliert!

Clemens: Diese Tücher sind wirklich ein Mist. Aber im Augarten in Wien laufen die Zitronengrasbobos alle so herum. Dann wollen sie ständig quatschen, und sich austauschen. Mittlerweile spricht mich keiner mehr an, denn ich sage Ihnen klipp und klar, dass ich mich noch lange nicht solidarisch erkläre, nur weil wir alle Kinder haben. Wir sind doch nicht beim GTI-Treffen in Kärnten, wo die Golffahrer zusammenkommen.

Max: Das habe ich zu meiner aktiven Zeit als Wickeldad nicht so extrem empfunden. Dennoch: Auf Kinderspielplätzen zu sitzen, ist für mich schlimmer als die chinesische Tropfenfolter!

WOMAN: Leiden Sie darunter, dass Frauen auf der Straße nicht mehr auf Sie so anspringen wie früher, wenn Sie den Kinderwagen vor sich herumschieben?

Clemens: Mir ist das wurscht. Früher ist mir das auch nie aufgefallen, wenn jemand geflirtet hätte. Jetzt ist es offensichtlich, dass ich besetzt bin....

Max: Ich habe einen Freund, der sich regelmäßig unseren Loisi ausborgte, weil er damit immer super Frauen aufreißen konnte. Der flitzte mit dem Buggy in den Biergarten und spielte den liebenden Patenonkel!

Clemens: Das kann aber auch mächtig in die Hose gehen. Mein Neffe blamierte mich mal in der U-Bahn, weil er motzte: „Ich will nicht neben der Alten da sitzen“. Die Dame war vielleicht 30 und pikiert: „Ein ganz schöner Sexist, Ihr Sohn!“

Max: Das offensive Gespräch suchen aber meist die Alleinerzieherinnen, die einen Leidensgenossen suchen. Die können einen dann schon anbraten. So wie Lehrerinnen meiner Kinder (lacht) .

WOMAN: Diskutieren Sie Fragen wie „Ist das Gacki braun oder grün?“ oder „Zahnt deiner auch schon“?

Clemens: Na klar. Ich zeige jedem ungefragt Fotos von Jakob (schnappt sich sein Iphone) . Ist das ein schönes Kind oder ist das ein schönes Kind?. Ich hasse mich selbst dafür, aber ich bin eben so stolz auf ihn.

WOMAN: Und auch stolz auf sich selbst, oder?!

Clemens: Na sicher, sind ja zur Hälfte meine Gene. Die kann man herzeigen, die Tröte! Nur wehe, wenn ich keine Zeit für ihn habe. Dann legt er mir – bamm – eine auf!

Max: Die Beziehung zum eigenen Kind ist wohl die intensivste, die man haben kann. Kinder so gnadenlos ehrlich, wahnsinnig emotional und Harmonie bedürftig. Am liebsten ist es unsern Kindern, wenn wir beide zu Hause sind. Ist in der Casa Witzigmann aber selten möglich, weil Nora längst wieder arbeitet und auch abends Termine hat. Da wechseln wir uns immer ab. Derzeitspare ich auf ein französisches Au-Pair-Mädchen.

WOMAN: Das Sie casten. Welche Qualitäten braucht sie?

Max: Sie muss nur gut französisch können (lacht) ... nein, im Ernst: Es reicht völlig, wenn sie Mandarin kann.

WOMAN: Alles klar. Haben Sie die Kids charakterlich verändert?

Clemens: Unbedingt. Ich konzentriere meinen Grant nicht mehr auf Kleinigkeiten, rege mich weniger auf und ich bin auch selbstbewusster geworden. Seit ich in der Beschützerrolle bin, lass ich mir nicht mehr so viel auf den Schädel scheißen. Ich bin auch uneitler geworden. Muss man. Wenn man mit einem angespiebenen Leiberl in die Arbeit kommt. Und als Ernährer bin jetzt auch konsequenter und verantwortlicher.

Max: Dank den Kindern und dem zunehmenden Bierkonsum, den es braucht, um das alles auszuhalten, bin ich runder. Ich bin seit Loisi und Leni ständig mit mir selbst konfrontiert, weil sie mir alles spiegeln, wo ich bei ihnen anecke. Das ist die beste Therapie! Gleichzeitig haben sie den Löwen in mir geweckt! Wenn einer was gegen meine Kinder sagt, wird er gefressen. Auch wenn man später herausfindet, dass die rüpelhafte Skilehrerin ihn nie mit ihren Stiefeln getreten und dabei böse gelacht hat – aber so mir hat Loisi dieses Schauermärchen damals aufgetischt. Aber ich habe ihm bedingungslos geglaubt! Und hätte die Lehrerin um ein Haar verklagt...

WOMAN: Fühlen Sie sich männlicher?

Clemens: Wenn man sich mit runtergelassener Hose aufs Topferl setzt, um dem Sohn zu demonstrieren, wie es funktioniert, sowie ich gestern, fühlt man sich nicht sehr männlich. Meine Frau und Jakob waren begeistert.

Max: Ich bewundere meinen Sohn, denn er ist der Einzige, der bei uns zuhause im Stehen pinkeln darf. Ich will ihm männliche Werte vermitteln. Aber ich selbst empfinde mich als komplett unmännlich. Schon immer. Ich lehre ihn aber auch, Gefühle zu zeigen. Loisi ist wesentlich sensibler als Leni.

Clemens: Ich weine auch mehr als meine Schwester.

Max: Ja eh. Unsere Generation weiß ja gar nicht mehr, was männlich ist? Mein Vater war ja eigentlich nie zuhause. Meine „Vaterfigur“ holte ich mir aus dem Fernsehen. Das war Flip aus der „Biene Maja“... Hätte ich mich mal an meinem Vater orientiert. Der hat mächtig Cojones. Mindestens Elefanteneier (lacht) .

WOMAN: Was war denn die peinlichste Situation, der Ihre Kinder Sie ausgesetzt haben?

Clemens: Ich beugte Jakob einmal nach dem Stillen über meinen Kopf, als er mir in meinen offenen Mund kotzte. Aber vorm eigenen Kind graust einem nicht.

WOMAN: Alles rausgespuckt oder geschluckt?

Clemens: (zerkugelt sich) Das weiß ich nimmer. Meinem Freund pisste sein Sohn letztens beim Schultern auf den Rücken. Aber das ist nichts! Auch wenn man total entmenscht wird: ich habe keine Schamgrenzen. Er ist mein Kind, darf alles was er will. Und wenn ich im rosa Hasenkostüm vor ihm herum hüpfen soll, mach ich auch das. Verena verkraftet das, auch wenn sie einen Mann will und kein zweites Kind. Aber sie lernte mich in rosa Leggings und nacktem Oberkörper kennen, als ich für ein Kabarettprogramm über die Bühne tänzelte. Da brauch ich nicht jetzt auf großer Steinzeit-Macho machen!

Max: (schnauft) Es ist eine sanfte Kastration...

WOMAN: Hatten Sie eigentlich Angst, mit ihren Frauen zu schlafen, als diese schwanger waren? Viele Männer glauben ja, Sie docken wo an...

Max: Naja, man ist nicht mehr zu zweit. Und nachdem ich nun auch nicht so oft in den Swingerclub gehe, war das schon befremdlich, zu dritt Sex zu haben. Aber es sind ja nur neun Monate. Danach ist ja alles wie früher (lacht)! Erstmals geht’s darum, dass sich die Frau in der Rolle wohlfühlt als Mutter und dann wieder einen anderen Gedanken fassen kann.

Clemens: Ich kenne auchkinderlose Paare, die Jahre lang keinen Sex haben.

WOMAN: Sie beide waren bei der Geburt dabei. Brennen sich die Eindrücke als schauriges Kopfkino ein?

Clemens: Bei mir war’s easy, denn Verena schickte mich eine halbe Stunde vor dem großen Augenblick hinter sie. Da habe ich nicht viel mitbekommen.

Max: Ich schon. Trotzdem habe ich ein zweites Kind. Am spannendsten fand ich ja die Plazenta.

Clemens: Und ich die Nabelschnur. Seither kann ich keine Tintenfischringe mehr essen, denn fühlen sich genauso an: Zäh!

WOMAN: Sie schreiben im Buch: „Vatersein heißt die Poleposition am Busen“ zu verlieren...

Max: Ganz genau. Deshalb habe ich meinem Sohn gleichnach der Geburt zugeflüstert: „Die Brüste deiner Mama sind nur eine freundliche Leihgabe...“ Du teilst deine Frau mit deinem Kind, das ist nicht immer lustig.

WOMAN: Finden Sie prall gefüllte Milchbrüste sexy?

Max: Ich habe nichts gegen große Brüste, operiert oder natürlich ist nicht das Problem. Aber Milchbrüste sind dann doch eher was für die Fetisch-Abteilung.

Clemens: Mir gefällt das schon.

WOMAN: Es soll Männer geben, die so aufgehen in der Familienrolle, dass Sie sogar Muttermilch kosten.

Clemens: Wääääääähhh!

Max: Ich glaube, ich habe ich sogar mal einen Tropfen probiert. Schmeckt süßlich, wie Sojamilch. Aber hey, es gibt auch Leute, die essen Plazenta...

WOMAN: Bleiben wir beim Thema Busen.

Max: Max: Finde ich gut!

WOMAN: Es gibt Mütter, die stillen Ihre Babys auch mitten im Kaffeehaus.

Max: Dann sag ich: „Machen Sie nur, aber legen Sie doch den Kopf des Kleinen doch ein wenig zur Seite“.

WOMAN: Und was, wenn das Ihre Frauen machen und andere fremde Männer stieren?

Clemens: Ich find das nicht sexy, deshalb schau ich nicht hin. Allein schon diese Still-BHs! Wie eine Schnellfeuerhose zum Aufklappen, wo gerade die Warze rauspasst. Das hat ja nichts mit der Dessous-und Straps-Show zu tun. Meine Idee von Erotik ist das nicht. Was ich übrigens genauso befremdlich finde: Wenn ich aus der Dusche steige und mein Sohn sich an meinem Lumpi anhält wie an der Straßenbahn...

Max: (lacht) So lang er nicht die Notbremse zieht!

WOMAN: Max, Sie sind mit 28 das erste Mal Vater geworden. Clemens ließ sich bis 40 Zeit. Sind Sie Deutschen reifer?

Max: Nö, nur die Österreicher laaangsamer! Nora und ich wollten einfach nicht mit Pille und Kondom verhüten und ließen es drauf ankommen. Und zack, waren wir schwanger. Die Deutschen und Italiener sind ja mittlerweile echte Kindermuffel...

Clemens: ...und warum? Weil die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht passen. Es gibt zu wenige Kindergartenplätze, berufstätige Frauen haben’s finanziell total scheiße und als alleinverdienender Mann musst du erst mal den Druck aushalten, Frau undKinder zu ernähren. Wir Künstler haben wenigstens den Vorteil, dass wir uns die Zeit selbst einteilen können. Aber als Angestellter, der neun Stunden in der Bude sein muss, musst du das erst mal derwuchten. Da bringst du die Kinder zu Bett und Wiederschau’n!

Max: Das stimmt. Nora blieb in Karenz, bis unsere Tochter in die Krippe kam. Auch wenn ich sehr für klassische Rollenmodelle bin, fand ich's toll, als sie wieder arbeiten ging. Denn wenn sich eine Frau, die vorher gern gearbeitet, nur noch der Hausfrauen-und Mutterrolle verschreibt, da ist die Katastrophe vorprogrammiert.

WOMAN: Fiel Ihnen schon die Decke auf den Kopf? Dachten: „Daswar’s jetzt...?“

Max: Ja! Die ersten Jahre nach Loisis Geburt hat mich der Job kaum interessiert. Bis ich merkte: Hey, ich bin die totale Lusche, kurve nur noch mit dem Kinderrad durch die Stadt, bring den Sohn zum Fußball undverwirkliche mich selbst überhaupt nicht mehr. Kinder allein sind nicht die Erfüllung! Man wird unzufrieden. Man fragt sich: Was läuft hier eigentlich schief? Ich hab irgendwann begriffen: Der Weg darf nicht heißen, glückliche Kinder haben glückliche Eltern, sondern umgekehrt. Jetzt muss ich diese Erkenntnis nur noch umsetzen.

Clemens: Es gibt Frauen, die gerne nur Mutter sind!

Max: Dann ist es ja auch gut. Trotzdem sollte die Beziehung zu sich selbst nie auf der Strecke bleiben. Und die gerät ja oft schon ins Stocken, wenn man eine Partnerschaft eingeht. Durch die Kinder und meine Frau habe ich wieder gesunden Egoismus gelernt. Jetzt teilen wir uns alle Aufgaben auf: Kochen, aufräumen – das tut sie alles nicht gerne. Mich stört das nicht, dass ich als selbst ernannter Superdad viel Zeit mit den Kindern allein verbringe. Im Gegenteil: Ich hole jetzt nach, was ich in meiner Kindheit vermisst habe. Flip, mein Vater, hopste eben viel herum (lacht)!

WOMAN: Vorsicht punkto separate Zeit: So entwickelt sich meist ein Konkurrenzkampf zwischen den Eltern, es gibt kein Miteinander mehr – dafür die Scheidung.

Max: Achso?! Ich erlebe die Zeit mit den Kindern als ungemein befreiend. Wie einen Rückfall in die Pubertät. Ich habe Riesenspaß mich auszutoben. Als Mann tobt man sich immer gern aus...Aber nicht so wie Sie das meinen. Wobei: Flirten ist erlaubt.

WOMAN: Gönnt man sich als Vater schwerer einen Seitensprung – und siegt das Verantwortungsgefühl?

Max: Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, Deckel drauf und weitertanzen! So sagt man in Köln. Das klappt allerdings nur, solange noch gegenseitiger Respekt da ist. Davon abgesehen: Du kannst Kinder nicht bescheißen und dass du als Mutter oder Vater unglücklich bist, will sicher kein Kind! Ich spreche da aus Erfahrung. Meine Eltern haben sich wegen uns erst nach langem Hin und Her getrennt. Ich wünschte, sie hätten das früher getan. Für sich. Heute verstehen sie sich super, aber lebt jeder sein Leben.

WOMAN: Auch wenn Sie eines Tages sagen sollte: „Ich will nimmer!“

Max: Jammert Max weiter: „Aber ich will schon...“

Clemens: Dann schnapp ich mir meine Gitarre und spiel ihr was vor. Es gibt nichts, was ich nicht tun würde. Ich bin ein Optimist und kein Schwarzmaler.

Max: Ich sag immer: Durchs Reden, kommen die Leute zusammen. Und sollten die Positionen zwischen Mann und Frau auf Dauer trotzdem unvereinbar sein, sollte man einen friedlichen Weg der Trennung finden. Allein schon derKinder wegen.

WOMAN: Kommen wir zu einem anderen Übel: Kindergeburtstage! Da gibt’s ja Eltern von der Sorte, die für ihre Bälger ganze Golfclubs anmieten.

Clemens: Ich kenne einen Regisseur, der mit David Hasselhoff befreundet ist und weiß, welchen Hacks’n sich der ausgerissen hat, um den beiden Töchtern eine schöne Party zu machen. Er karrte Ponys an und Clowns, und die zwei meckerten nur, dass die Pferderl die falsche Farbe hatten...

Max: Es gibt Eltern, die die Latte sehr hoch legen und in die Allianzarena laden, wo irgendwelche Jungfrauen geköpft werden. Es wird wirklich immer extremer! Und alle versuchen natürlich den Kriegsschauplatz von daheim woandershin zu verlegen. Geht bei Loisi und Leni schwer, weil die im Herbst Geburtstag haben und das Wetter für Feste im Freien meist zuschlecht ist. Da gibt's dann oft Beef mit anderen Eltern, weil man eben nicht jedes Kind einladen kann. Beim nächsten Mal mach ich’s wie mein Freund Christian Tramitz. Der hatte eine außergewöhnliche Idee: Er machte bei der Party seiner Söhne ein Seil hinten dran ans Auto und schleifte die Rasselbande damit durch den Wald. Die fanden das total geil!

Interview: Petra Klikovits