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Die besten Einheimischen-Tipps für das Oktoberfest

Der Countdown läuft: In wenigen Wochen ist es wieder soweit und es heißt in München „O’zapft is“. Wir verraten Ihnen, wie Sie wie ein richtiger Münchner feiern.


Die besten Einheimischen-Tipps für das Oktoberfest
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Dirndl, Lederhose & Co.:
Zu einem gelungenen Wiesn-Besuch gehört natürlich auch das passende
Outfit. Also nix wie rein ins Dirndl , Lederhose und Co. Das Wiesn-Outfit gehört zum Oktoberfest wie das Bier .

Die optimale Grundlage für den Besuch eines Wiesn-Zeltes:
Jeder Münchner weiß: Wer mit leerem Magen oder unausgeschlafen auf die Festwiese geht, macht schnell schlapp. Daher lautet die Devise der Einheimischen: Vor dem Besuch eines Festzeltes ordentlich essen und ausreichend schlafen . Münchner pflegen besonders gern die Tradition des Weißwurst-Frühstücks, denn das schafft mit Brezn und süßem Senf eine ordentliche Grundlage für einen langen Tag auf dem Oktoberfest. Sehr gute Weißwürste genießt man in der Gaststätte Zum Franziskaner in der Residenzstraße. Die Grundlage lässt sich dann auf dem Oktoberfest mit Hendl, Haxen- oder Fischsemmel wieder auffrischen. Vegetarier schwören auf die deftigen Kasspatzn.

Die optimale Taktik für den Einlass:
Die Auslastung der Wiesn-Zelte schwankt stark mit Tag und Wetter. Wer Freitag oder Samstag in eines der beliebten Zelte wie das Hacker-Festzelt, Hippodrom, Schottenhamel oder Schützenfestzelt möchte, sollte richtig früh dran sein, am besten schon vor neun Uhr. Unter der Woche geht es deutlich entspannter zu. Wenn es draußen regnet, kann es allerdings auch mal an einem Mittwoch oder Donnerstag sehr voll werden. Pärchen und kleine Gruppen kommen unter der Woche meist noch gut unter, für große Gruppen ist eine Reservierung fast schon Pflicht – am besten ein halbes Jahr im Voraus. Was viele nicht wissen: Wer in den Gängen der Zelte steht, darf von den Bedienungen nicht mit Bier versorgt werden. Also Sitzplatz sichern!

Vor und nach der Wiesn – der Weg durch den Großstadt-Dschungel:
Gerade zum Wiesn-Schluss gegen 23 Uhr wird es eng rund um die Theresienwiese. Taxis sind Mangelware und auch in der U-Bahn wird es mehr als kuschelig. Guter Trick: Lieber eine Station laufen und dann einsteigen. Ein abendlicher Spaziergang nach dem Getümmel im Bierzelt ist ohnehin keine schlechte Idee. Die Bars und Kneipen im Westend, im Zentrum und im Glockenbachviertel sind innerhalb von 20 Minuten zu Fuß erreichbar.

Nach der Wiesn ist noch lange nicht Schluss:
Um 23 Uhr schließen auf dem Oktoberfest zwar die meisten Zelte, tote Hose ist deswegen aber in München noch lange nicht. Was viele nicht wissen: Käfer-Zelt und Weinzelt schließen erst um ein Uhr nachts. Eine Alternative sind auch die Bars und Clubs im Glockenbachviertel. Noch näher ist die Alte Kongresshalle gleich hinter der Theresienwiese – auch hier lässt es sich zünftig weiterfeiern.

Zeit fürs Bett! - Wohnen bei Insidern:
Die Hotelpreise zur Wiesn-Zeit sind fast so legendär wie das Oktoberfest selbst. Die Raten steigen in astronomische Höhen und Besucher sind sogar bereit, eine Stunde mit der S-Bahn zu pendeln, um die Utopie-Preise in der Innenstadt zu umgehen.

Ebbe im Geldbeutel – Spartipps rund um das Oktoberfest:
Ein Wiesn-Besuch ist bekanntlich nicht günstig. Mit ein paar Tricks lässt sich aber durchaus Geld sparen. Das U-Bahn-Netz Münchens ist sehr dichtmaschig, eine Taxifahrt rechnet sich nur als Gruppe. Wer werktags zum Mittagessen auf die Wiesn geht, spart beim Essen bis zu 30 Prozent. Es muss auch nicht immer Hendl sein: Wer mal eine Wurst- oder Fischsemmel ‚auf die Hand verputzt‘, hat deutlich länger Geld im Portemonnaie. Dienstag ist Familientag – die Karussells fahren dann in der Regel ein paar Euro günstiger.

Einfach keinen Platz im Zelt gefunden?
Dann sind Münchens Biergärten eine gute Alternative Manchmal soll es einfach nicht sein. Alternativen zum Festzelt bieten eine Vielzahl von Biergärten. Während der Oktoberfest-Wochen ist es häufig noch sommerlich warm und die Stimmung dort fast genauso gut. Beliebt sind zum Beispiel der Chinesische Turm oder der Augustiner-Biergarten. Ein Kontrastprogramm im Grünen stellt die Waldwirtschaft in Großhesselohe dar – hier gibt es am Sonntag ein Jazz-Frühstück mit Live-Musik. Eine Münchner Eigenart, die viele Auswärtige nicht kennen: Im Biergarten dürfen Besucher ihr Essen von daheim mitbringen. Nur die Getränke kauft man ausschließlich vor Ort.

pressetext/red

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