Ressort
Du befindest dich hier:

Die pflanzliche Eiweißquelle: Quinoa

Quinoa ist eine der besten pflanzlichen Eiweißquellen der Welt. Die kleinen Körnchen sind deswegen so speziell, weil sie alle neun essentiellen Aminosäuren enthalten und das kommt bei pflanzlichen Produken aüßerst selten vor.


Die pflanzliche Eiweißquelle: Quinoa
© Corbis Images

Der Mineralreichtum von Quinoa, ist dem der anderen Getreidesorten weit voraus. Die leckeren Inka-Körner sind außerdem glutenfrei, weshalb sie sich hervorragend für Getreideallergiker eignen.

Quinoa als Eiweiß- und Nährstoffquelle:

Wegen des vollständigen Aminosäurenspektrums kann Quinoa vor allem Vegetariern und Veganern empfohlen werden, da der Speiseplan dieser relativ proteinarm sein kann.

Da aber Quinoa, im Vergleich zu allen anderen Getreidesorten, so viele Vorzüge hat, kann der Verzehr des Inka-Korns nur jedem Menschen wärmstens ans Herz gelegt werden. Völlig egal ob man sich "normal", vegetarisch oder vegan ernährt.

Interessanterweise ist es sogar so, dass Menschen, die sich "normal" ernähren, häufiger an Vitamin- und Mineralstoffmangel leiden, als wie eigentlich angenommen Vegetarier oder Veganer. Weil besonders Leute, die eine spezielle Ernährungsweise verfolgen, sich damit auseinandersetzen, wie sie zum Beispiel den Verzicht auf Fleisch kompensieren können und damit geht eine intensive Beschäftigung mit dem Thema Ernährung einher.

Doch Quinoa ist für jeden geeigent, besonders für diese, die ihr Mineralstoffdefizit wieder aufheben wollen oder gar nicht erst auftritt.

Quinoa stellt nicht nur eine hervorragende Eiweißquelle dar, sondern die kleinen Körner enthalten auch essentielle Mineralien, Nährstoffe und Vitamine. Quinoa liefert mehr Kalzium als Roggen und Weizen, doppelt soviel Eisen und außerdem 50 Prozent mehr Vitamin E als Weizen.

Quinoa als "Powerkorn":

Die beiden Mineralien Kupfer und Mangan, welche zur Genüge in Quinoa enthalten sind, aktivieren im Körper die Bildung eines Enzyms, welches die Mitochondrien (Energieproduzenten im Inneren der Zellen) vor schädlichen Oxidationsprozessen schützt und die roten Blutkörperchen vor dem Angriff freier Radikale bewahrt. Im Beisein von Mangan werden Kohlenhydrate effizienter abgebaut und Knochen können sich unter dem Einfluss von Mangan hervorragend regenerieren und bleiben somit gesund und stark.

Was Quinoa noch kann:

• Migränepatienten berichten, dass sie mit Hilfe von Quinoa unter deutlich weniger Schmerzattaken litten. Da Quinoa eine hervorragende Magnesiumquelle darstellt, hilft es die Blutgefäße zu entspannen und beugt so die Gefäßverengungen vor, die Migräne begünstigen.

• Da Quinoa reich an Lysin ist, einer speziellen Aminosäure, kann uns das Korn sogar vor Krebs schützen. Krebsgeschwüre können sich nur ausbreiten und Metastasen bilden, weil sie Enzyme bilden, die das Bindegewebe zerstören und somit haben die Krebszellen freien Weg durch den Körper. Doch Lysin verhindert die Auflösung des Bindegewebes durch die Enzyme der Krebszellen und repariert zerstörtes Bindegewebe.

• Quinoa hat ausserdem einen sehr niedrigen glykämischen Index, das bedeutet, dass die Kohlenhydrate nur in einem geringen Teil in Form von Zucker ins Blut übergehen. Deswegen sind die kleinen Körnchen ideal für Menschen, die mit Blutzucker- oder Gewichtsproblemen zu kämpfen haben.

Julia Esslinger

WOMAN Community

Deine Meinung ist wichtig! Registriere dich jetzt und beteilige dich an Diskussionen.

Jetzt registrieren!

Schon dabei? .