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Die Entgegnung von Niko Fechter betreffend dem "Streit um das Ballkleid von Ruby"

Der diesjährige Opernballgast von Richard Lugner ist wie mittlerweile bekannt die erst 18-jährige Berlusconi-Gespielin Ruby. Im Vorfeld wurde über ihr Erscheinen schon mehr als heiß diskutiert. Auch das extra für sie erstandene Ballkleid, welches von der Austro-Designerin Niko Fechter gefertigt wurde, gab eine Menge Stoff für regen Meinungsaustausch. Das ließ Niko Fechter über ihr Management ausrichten ...


Die Entgegnung von Niko Fechter betreffend dem "Streit um das Ballkleid von Ruby"
© Mani Hausler

Ich befinde mich momentan mit meiner Familie in den USA und habe aus der Ferne darüber Kenntnis erlangt, dass in Wien wieder einmal der Ausnahmezustand Lugner vs. Opernball ausgerufen wurde. Das verstehe ich persönlich nicht, denn wie schon der von mir sehr geschätzte Armin Wolf richtig gesagt hat, waren auch Dolly Buster und Ciccolina zu Gast bei unserem schönen Wiener Opernball , und da wissen wir ja wenigstens mit Sicherheit, welchen Berufen die Damen nachgingen.

Am Rande werde ich in diese Diskussion miteinbezogen, da Frau Ruby am Opernball ein Kleid von mir tragen wird, das Herr Lugner für sie bei mir gekauft hat.

Frau Ruby ist eine schöne Frau, und da es mein Job ist, Kleider zu designen und diese zu verkaufen, freue ich mich darüber.

Wenn jemand eine moralische Schuld trifft, dann Herrn Berlusconi und den hätte man als Opernballgast sicher herzlich willkommen geheissen.

Ich urteile nicht über Menschen, die ich nicht persönlich kenne, und ich finde es sehr traurig, dass manche Leute in unserem Land offensichtlich nichts anderes zu tun haben, als sich über derartige Nichtigkeiten zu echauffieren.

Nikola Fechter