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Die Fastenzeit - der ideale Zeitpunkt für eine Rundumerneuerung für Geist & Körper!

Der Frühling steht endlich in den Startlöchern! Nach den langen Wintermonaten wollen wir den angesammelten Ballast loswerden. Jetzt, zur Fastenzeit (bis 3. April), ist eine Heilfastenkur ideal, um geistig, seelisch und körperlich zu seiner inneren Mitte zu finden.


Die Fastenzeit - der ideale Zeitpunkt für eine Rundumerneuerung für Geist & Körper!
© GU Verlag

Fasten hat sich in der Hinsicht über Jahrhunderte hinweg in Kontinenten und Kulturen als Türöffner zur Seele bewährt. Auch Dr. Ulrike Borovnyak, Geschäftsführerin der österreichischen Gesellschaft für Gesundheitsförderung ( www.gesundheitsfoerderung.at ) und Autorin des Ratgebers "Fasten. Auszeit für Körper, Geist und Seele" ( GU Verlag, € 19,90 ), ist überzeugt: "Fasten stillt den Hunger unserer Zeit!" Denn es öffnet wieder den Blick auf unsere Grundbedürfnisse nach Ruhe, Rhythmus und Sinn.

Innerhalb von neun Tagen kann es zu einem neuen Körpergefühl und intensiverem Geschmacksempfinden kommen - durch Verzicht! Eingeleitet wird die Kur von einem Entlastungstag, bei dem vor allem sehr viel Obst und Gemüse am Programm stehen. Danach folgen fünf bis sieben Fastentage, an denen Sie nur flüssige Nahrung in Form von Tees, Suppen und Säften zu sich nehmen. Dabei sollte nicht auf die 30 Gramm Eiweiß pro Tag vergessen werden, die einem Muskelabbau entgegen wirken. Damit Sie nicht zu rasch in alte Ernährungsmuster zurückfallen und die Verdauung langsam wieder in Schwung gebracht wird, sind zum Abschluss zwei bis vier Aufbautage nötig. Der Speiseplan besteht in dieser Zeit zwar weiterhin aus reduzierter Kost, allerdings ist sie mit ein wenig Fett (zum Beispiel Kartoffelrahmsuppe oder Buttermilch) schon etwas reichhaltiger.

Um eine Fastenkur erfolgreich durchführen zu können, gilt es drei Grundregeln zu befolgen:
1. Bevor Sie mit Elan losstarten, lassen Sie sich unbedingt von einem Arzt durchchecken und beraten.
2. Beugen sie täglich mit 2-3 Litern Wasser oder Kräutertees Heißhungerattacken vor!
3. Verzichten Sie ganz auf Genussmittel wie Kaffee, Nikotin, Alkohol, Süßigkeiten.

Wer diese Leitlinien beachtet und Fasten nicht mit einem Hungerstreik gegen sich selbst gleichsetzt, wird erstaunt sein, was für Reserven in unserem Körper stecken!

Ihr Programm für einen Entlastungstag:
Über den Tag verteilt 2-3 Liter Wasser, naturtrübe Obstsäfte und ungesüßten Kräutertee trinken und für den Hunger zwischendurch zu einem Stück Obst greifen.

Frühstück:
- 1 Apfel, Weintrauben, Erdbeeren, 1 Birne, 2 Scheiben Ananas
- 1 Scheibe Vollkornbrot oder Müsli
- zu trinken: ungesüßter Kräutertee, z.B. Pfefferminze

Mittagessen:
Salat:
- 1 Salatkopf (Feldsalat, Kopfsalat, ...)
- 1 Tomate
- 1 rote Paprika
- 3 schonend gegarte Aubergine-Scheiben
- 1 Sellerie
- 1 Fenchel
Das Gemüse zerkleinern und nach Wunsch mit frischen Kräutern (z.B. Schnittlauch), ein paar Walnüssen, Obstessig, kaltgepresstem Öl und Zitronensaft garnieren.

Abendessen (möglichst vor 18 Uhr):
- 1 Orange
- 1 Apfel
- ½ Banane
- Weintrauben
- 1 Becher Naturjoghurt

Wenn Sie nicht allein, sondern lieber in der Gruppe fasten möchten, finden Sie unter folgenden Links Unterkünfte, die entsprechende Programme anbieten:
www.fastenfuergeniesser.at
www.spanberger.at
www.parkhotel-igls.at
www.klosterpernegg.at

Redaktion: Elisabeth Doczy