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Die größten Fitnesssünden

Die meisten von uns machen Sport, um abzunehmen oder die Figur zu halten. Doch es gibt Fitnesssünden, die genau das verhindern.

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Die größten Fitnesssünden
© Thinkstock Images

Frauen, die sich in der Kabine vor dem Training einen Müsliriegel schmecken lassen oder danach einen Eiweißshake zu Gemüte führen. Männer, die während des Trainings zur Colaflasche greifen. All das, sind tägliche Vorkommnisse in Fitnessstudios. Doch ist das sinnvoll?

• Völliges Auspowern
Nur wenn man viel schwitzt und sich total auspowert, macht Sport wirklich Sinn - das hat sich in vielen Köpfen fest verankert. Vergesst das einmal. Denn wenn man sich komplett überanstrengt, sind ein Muskelkater und Erschöpfung vorprogrammiert. Natürlich sollte man schwitzen, aber alles auf einem gemässigten Level. Wenn man nämlich übertreibt, macht man die ganze Woche keinen Sport mehr, weil alle Muskeln schmerzen. Lieber gleichmäßig und regelmäßig trainieren.

• Training nie variieren
Die meisten Leute, die regelmäßig ins Fitnessstudio gehen, haben ihre Routine. Erst ein kurzes Aufwärmen, dann Krafttraining und zum Abschluss noch eine halbe Stunde aufs Laufband oder auf das Fahrrad. Immer das Gleiche. Variieren heißt die Devise! Der Körper braucht unterschiedlich starke Belastung, damit die Muskeln wachsen. Lass dir von deinem Trainer neue Geräte und Übungen zeigen.

• Zu selten trainieren
Klar, einmal ist besser als keinmal. Doch um Erfolge zu sehen, definitiv zu wenig. Zwei- bis dreimal die Woche sollte schon trainiert werden.

• Zu oft trainieren
Es ist aber auch nicht empfehlenswert, zu oft ins Fitnessstudio zu gehen. Denn Muskeln brauchen Zeit, um sich zu regenerieren. Wenn man trotzdem täglich Sport machen möchte, empfiehlt es sich nicht jeden Tag alle Muskelgruppen zu beanspruchen. Sondern zum Beispiel im Wechsel von Ober- und Unterkörper.

• Vor dem Sport etwas essen
Es ist keine gute Idee kurz vor dem Sport zu essen, auch wenn es nur ein Müsliriegel ist. Man verhindert damit, dass der Körper die Fettreserven angreift. Besser ist ein oder zwei Stunden vor dem Training eine leichte Mahlzeit zu sich zu nehmen. Diese sollte aus Kohlenhydraten und Eiweiß bestehen. Zum Beispiel ein Joghurt mit Obst und Haferflocken oder ein Käsebrot. Das spendet ausreichend Energie für den Sport, ist aber schnell wieder verbrannt, damit der Körper auf die Fettreserven zurückgreifen muss.

• Nach dem Sport etwas essen
Nach dem Sport ist man immer besonders hungrig. Man kann ruhig etwas essen, aber erst eine Stunde nach der sportlichen Betätigung. Wenn man abends trainiert hat, ist es ideal eine leichte Mahlzeit ohne Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Wie zum Beispiel Salat mit Hühnerbrust oder gedünsteter Fisch mit Gemüse.

• Eiweißriegel oder Shakes
Als normaler Freizeitsportler benötigt man kein zusätzliches Eiweiß. Das sind nur unnützige Kalorien und verhindern den Gewichtsverlust.

• Die falschen Getränke
Wer sich bewegt, muss ausreichend trinken, um den Flüssigkeitsspeicher wieder aufzufüllen. Doch hier heißt es aufpassen: Cola und diverse Softdrinks sind nicht dafür geeignet. Zucker macht nur noch durstiger und man nimmt die ganzen Kalorien, die man zuvor verbrannt hat, wieder auf. Ideal ist Wasser. Es hat keine Kalorien und ist ein perfekter Durstlöscher. Doch auch Apfelsaft gespritzt ist ein ideales Sportgetränk.

Thema: Fitness