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Die Gelsen sind los – so schützen Sie sich vor den nervigen und lästigen Blutsaugern

An einen lauschigen Feierabend im Freien ist momentan nicht zu denken – Gelsen machen uns den Aufenthalt an der frischen Luft schwer. Ein nerviges Surren hier und da, ein nervöses Klatschen und schmerzverzerrtes Kratzen sind die Folgen. Dem nicht genug – hat sich auch noch eine Gelse in unser Schlafgemach verirrt, dann kann man von einem erholsamen Schlaf nur träumen...


Die Gelsen sind los – so schützen Sie sich vor den nervigen und lästigen Blutsaugern

Die Experten haben uns gewarnt – nun ist die Gelsenplage tatsächlich eingetroffen! Kratzende und genervte Leute so weit das Auge reicht. Die zahlreichen Regentage in der letzten Zeit waren ein Segen für die blutrünstigen Sauger. Wir haben für Sie die besten Tipps zusammengefasst, wie sie sich die lästigen Biester vom Leib halten können. Ist es aber schon zu spät und ein Blutsauger hat sich an Ihnen vergangen, dann haben wir auch noch ein paar Erste Hilfe-Tricks für Sie zusammengestellt.

So schützen Sie sich gegen den blutrüstigen Sauger im Freien:

Der Markt bietet eine breite Palette an Mitteln zur Abwehr von Gelsen an. Wir zeigen Ihnen eine wirksame Auswahl an natürlichen und chemischen Möglichkeiten wie sie sich am besten schützen können.

Natürliche Abwehrmöglichkeiten:

Gerüche
Gelsen werden hauptsächlich von Körpergeruch angezogen. Bestimmt Düfte – wie Lavendel, Essig oder Essenzen von Zitrusfrüchten – mögen sie aber nicht! Auch Duftkerzen oder Duftlampen mit diesen Gerüchen zeigen eine wirkungsvolle Wirkung.

Sollten Sie zu einem glücklichen Besitzer eines Gartens oder einer Terrasse zählen, dann empfehlen wir Ihnen Tomatenstauden – eine „natürliche“ Abwehr der Quälgeister.

Ätherische Öle
Stellen Sie am besten eine Schale mit Wasser oder Essig in Ihre Nähe. Zusätzlich können Sie noch ein paar Tropfen Zitronen- oder Lavendelöl hinzufügen.

Um sich die lästigen Biester vom Leib zu halten, nehmen Sie eine Bodylotion zur Hand und vermischen Sie diese mit ein paar Tropfen ätherischer Öle wie z.B. Lavendel, Sandelholz oder Eukalyptus – und tragen Sie diese wie gewohnt auf.

Aber Vorsicht: ätherische Öle können allergische Reaktionen und Hautreizungen hervorrufen! Kleinkinder und Schwangere sollten diese Art von Ölen nicht direkt auf die Haut geben. Als Alternative können Sie ein paar Tropfen auf die Bettwäsche oder die Bekleidung träufeln.

Licht
Gelsen werden bekanntlich unter anderem von Lichtquellen angezogen. Allerdings können Gelsen gelbes Licht nicht wahrnehmen. Wir empfehlen daher, weiße Glühbirnen mit gelben zu ersetzen. Achten Sie auch beim Lüften Ihrer Räume darauf, dass das Licht ausgeschaltet ist.

Fliegengitter
Ein einfaches Mittel, das wirkt: Schützen Sie ihre Innenräume mittels Fliegengitter!

Homöopathischer Gelsenspray
Die wirksame Alternative zu herkömmlichen Sprays auf homöopathischer Basis. Info: http://www.remedia.at/homoeopathie/gelsenspray.html

UV-Lampen
Diese UV-Leuchten mit Hochspannungsgitter sind harmlos. Nachteil: Andere Tierchen werden ebenfalls „gegrillt“.

Die chemische Alternative der Gelsenabwehr:

Gelsenstecker:
Gelsenstecker fallen unter die Kategorie „Elektroverdampfer“ und geben permanent Insektizide an die Raumluft ab. Diese können allerdings die Augen und Schleimhäute reizen.

Anti-Gelsen-Mittel:
Es gibt unzählige chemisch hergestellte Anti-Gelsen-Mittel zum direkten Auftragen auf die Haut. Diese gibt es in Form von Bodylotions, Sprays & Co. Zu kaufen gibt es diese in Drogerien und Apotheken. Der Markt bietet unzählige verschiedene Produkte – finden Sie selbst ihren persönlichen Favoriten!

Die lästigen Blutsauger sind immer ungebetene Gäste. Ihr Besuch dauert meist nur ein paar Sekunden und sie hinterlassen immer einen juckenden Beigeschmack. Sollte Sie trotz aller Vorkehrungen trotzdem einer Gelse zum Opfer gefallen sein, dann haben wir hier noch ein paar Erste Hilfe-Tipps gegen die lästigen Biester.

Erste Hilfe bei Gelsenstichen

Erstmals vorweg – auch wenn es schwer fällt, kratzen Sie so wenig wie möglich. Es wird nur schlimmer und eine schmerzhafte Entzündung kann die Folge sein.

Entzündungshemmend wirkt: eine Zwiebel oder Topfenwickel – direkt auf die Stichstelle aufgetragen.

Hitze hilft!
Halten Sie am besten die betroffene Stelle unter heißes Wasser – aber achten Sie darauf, sich nicht dabei zu verbrühen. Die mechanische Alternative: Es wurde ein elektronisches Gerät entwickelt, das zur äußerlichen Behandlung von Gelsenstichen angewendet wird. Es kann sofort nach dem Stich angewendet werden und verhindert somit den folgenden Juckreiz. Auch hier gibt es schon unzählige Anbieter – lassen Sie sich am besten in der Apotheke Ihres Vertrauens beraten.

Redaktion: Sabine Haydu