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Die häufigsten Beautypannen

Ja, wir alle machen Fehler – auch beim Stylen und Pflegen. Nobody is schließlich perfect. Ein bisschen optimieren geht aber immer! Und deshalb klären wir die häufigsten Beautypannen auf. Man lernt schließlich nie aus!

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Die häufigsten Beautypannen
© Instagram/laurenconrad
1

Den Körper nach unten streichend eincremen
Ja, du hast richtig gelesen! Alles Gute, in unserem Fall die Körpercreme, kommt nicht von oben, sondern NACH oben! Der Fehler, den viele von uns machen: Wir cremen uns in die falsche Richtung ein. Ideal wäre es, den Body immer von unten (an den Füßen) beginnend nach oben, zum Herzen hin, in Creme zu hüllen.

2

Augen rubbelnd abschminken
Nach einem langen Tag wollen wir uns am liebsten gleich in die Federn schmeißen. Nichts da! Das Reinigungsritual muss sein! Ganz besonders die Augen müssen behutsam behandelt werden: Zuerst ein Wattepad mit Reinigungsflüssigkeit tränken. Die Augen schließen und das Pad an die Wimpern drücken. Nach ca. 20 Sekunden hat sich die Mascara gelöst und das Pad kann sanft nach unten gezogen werden. Nicht reiben, das strapaziert die Wimpern! Tipp: Hochwertige Öle reinigen die Augenpartie besonders sanft.

3

Concealer vor dem Make-up verteilen
Tupfst du auch vor der Flüssig-Foundation erstmal eine Schicht Concealer auf deine kleinen Makel? Viele Star-Visagisten machen es genau umgekehrt! Sie verteilen zuerst einen Corrector (z. B. grüne Farbe auf Rötungen, orange auf dunkle Augenringe) und danach eine dünne Schicht Foundation. Der beliebte Concealer kommt eigentlich erst als letzte Instanz dran, um das zu verbergen (= "to conceal"), was dann noch sichtbar ist.

4

Es mit Augencreme zu gut meinen
Wer am Spiegelbild Krähenfüße, Schwellungen und Augenringe erkennt, neigt oft dazu, diese Zone extrem zu pflegen. Doch gerade hier ist die Haut bis zu zehn Mal dünner als am restlichen Körper. Die Augencreme daher 1. nicht bis zum Wimpernansatz auftragen, sondern nur entlang der Umgebung der Augenhöhle. Der Kreis, den man bei Masken auslässt, ist auch Verbotszone für die Creme. Und 2. die Pflege nie hin und her schmieren, sondern nur mit dem weichen Ringfinger einklopfen.

5

Die Welle nach oben pinnen
Was wäre ein Morgen ohne Bobby Pins? Die beliebten Schiebespangen retten uns doch jeden Look und sind babyleicht anzubringen. Trotzdem machen es die meisten von uns falsch: Wir schieben unsere Bobby Pins verkehrt rum rein! Denn nicht die glatte Seite gehört nach unten gesteckt, sondern die gewellte! Gerade die Wellenstruktur hält das Haar besser zusammen.

6

Eyeliner am geschlossenen Auge auftragen
Er ist die Königsklasse in der Make-up-Welt, gelingt aber kaum perfekt – der Eyeliner! Das größte Problem: Die meisten ziehen die Linie bei geschlossenem Auge. In dem Zustand wirkt sie zwar perfekt, blickt man dann aber wieder hoch, ist sie unsauber und schmeichelt unserer Augenform gar nicht! Besser mit offenem Blick zeichnen, so erkennen wir die Dicke und bekommen eine saubere Linie hin. Auch der Flügel am Ende gelingt besser, denn wir sehen genau, wo sich die Lidfalte bildet, und können den Schwalbenschwanz optimal ansetzen.

7

Öl auf trockene Haut auftragen
Seit einiger Zeit sind Gesichts- und Körperöle nicht mehr aus unserer Pflegeroutine wegzudenken. Gerade im Winter versorgen sie die Haut optimal – wenn man sie richtig aufträgt! Denn Öle sind nicht auf trockener, sondern auf feuchter Haut am effektivsten und können die Feuchtigkeit so besser einschließen. Das nächste Mal also lieber gleich nach der Dusche auftragen!

8

Mascara pumpen
Ein beliebter Reflex beim Auftragen der Tusche: das Bürstchen mehrmals ins Fläschchen zu pumpen. Oh no, bitte sofort abgewöhnen! Denn genau durch diese Bewegung gelangt Luft hinein, die unsere liebste Wimperntusche austrocknet und bröselig macht. Lieber das Bürstchen am Fläschchenrand entlang drehen, um mehr Produkt zu bekommen. Sollte die Mascara dennoch austrocknen, einfach in ein Glas mit heißem Wasser stellen, und schon wird sie wieder flüssig!