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Die Österreicher lassen es sich gut gehen: Neue Studie über die Lebenstrends

Die Finanzkrise hat auch im Lebensstil der Österreicher ihre Spuren hinterlassen. So schaut der durchschnittliche Österreicher beim Einkauf von Lebensmitteln zwar mehr auf den Preis, aber auch auf die Gesundheit.


Die Österreicher lassen es sich gut gehen: Neue Studie über die Lebenstrends

Auf den Besuch von Imbissstuben und Fast-Food-Lokale wird jetzt immer öfter verzichtet, stattdessen wird zu Hause wieder mehr aufgekocht. So die Ergebnisse der Lebensstil-Studie 2010, die von der Allianzversicherung und der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit Ages in Auftrag gegeben wurde.

Saisonalität, Regionalität und gentechnikfreie Produkte sind in Österreich nicht mehr bloße Schlagworte, wie die Zahlen beweisen. So ist der Kauf von Gemüse und Obst um acht Prozent gestiegen. Mögliche Pestizidrückstände und Verunreinigungen bei Produkten sind für die Bevölkerung durchaus ein Grund ein bestimmtes Produkt nicht zu kaufen. 80 Prozent der Österreicher sind der Meinung das Pestizide ein Gesundheitsrisiko darstellen. Überraschend: Mit den Worten „fettarm” kann man keine neuen Kunden mehr gewinnen, denn der Konsum dieser ist eindeutig zurückgegangen. Wobei in diesem Punkt ein Geschlechterunterschied zu bemerken ist, da Frauen noch eher dazu neigen solche zu kaufen. Positiv zu bewerten: Gemüse liegt auf Platz Eins der am häufigsten konsumierten Produkte, dicht gefolgt von weiteren Bioprodukten. Bei Knabbereien, Fleisch und Wurstwaren wird mittlerweile am häufigsten gespart.

In der Studie wurden aber auch andere Punkte berücksichtigt: So wurde gefragt, wie oft die Österreicher zu Fuß unterwegs sind. Mit dem Ergebnis, dass ein Drittel häufiger zu Fuß geht oder auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigt als noch im Jahr zuvor.

Leider stieg auch die Anzahl derer, die regelmäßig zu Genussmitteln greifen. Ein Drittel der Raucher konsumieren wöchentlich mehr als fünf Packungen an Zigaretten, was einen Anstieg um sechs Prozent bedeutet. Alkohol wird jedoch seltener gekauft, was wiederum sehr erfreulich ist.

Redaktion: Laura Zöhrer