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Die OMG-Diät

"Oh my God!" Die neue Trend-Diät "OMG" verspricht Abnehm-Erfolge in nur sechs Wochen. Wie das funktionieren soll und was noch versprochen wird.


Die OMG-Diät
© Corbis

Selten hat in letzter Zeit eine Diät für so viel Diskussionsstoff gesorgt wie die neue OMG-Diät des amerikanischen Sportwissenschaftlers Venice A. Fulton, der als Personal Trainer halb Hollywood zu Bestform coacht.

Der verspricht in seinem neuen Buch Die OMG Diät ( ab 15. April, 336 Seiten, 9,99 Euro bei Goldmann Taschenbuch ) einen sichtbaren Erfolg in nur sechs Wochen. Unglaubliche neun Kilo Körperfett können laut Fulton in diesem kurzen Zeitraum abgebaut werden. Dazu bricht der Autor mit sämtlichen bislang geltenden Diät-Vorstellungen. Und auch mit Empfehlungen von Ernährungswissenschaftlern.

So funktioniert die OMG-Diät

► So empfiehlt Venice A. Fulton, das Frühstück ganz ausfallen zu lassen. Ein krasser Widerspruch zu Ernährungsexperten, die das Frühstück als wichtigste Mahlzeit des Tages sehen. Doch Richtlinien, nach denen man morgens wie ein König, mittags wie ein Bürger und abends wie ein Bettelmann essen soll, hält Fulton für schädlich! Auch der Ratschlag, viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu essen, erachtet er bei seiner OMG-Diät als kontraproduktiv.

► Das Frühstück sollte laut Fulton stattdessen auf mittags verschoben werden, denn das Essen nach dem Aufstehen bringt die Fettverbrennung zum Erliegen. Eine Tasse schwarzer Kaffee ist nicht nur erlaubt, sondern regt sogar das Zentralnervensystem an.

► Drei über den Tag verteilte Mahlzeiten sind nach Fulton völlig ausreichend. Wer auf kleinere Mahlzeiten zwischendurch verzichtet, gibt dem Körper die Möglichkeit, in den längeren Pausen dazwischen die Mahlzeiten zu verbrennen.

► Bei dem, was auf den Teller kommen darf, ist Fulton recht tolerant. Es sollten ausreichend Proteine gegessen werden; dabei ist unerheblich, welche Fleischsorte oder nicht tierische Proteine es sind – entscheidend ist, dass die Proteinlieferanten wenige Kohlenhydrate enthalten.

► Entgegen der allgemeinen Überzeugung, Obst sei immer gesund, zeigt der Autor, dass nicht alle Früchte beim Abnehmen hilfreich sind. Er rät zu solchen, die wenig Fruktose enthalten, wie Blaubeeren, Grapefruits, Ananas oder Erdbeeren.

► Um Körperfett abzubauen, rät der Autor, nach dem Aufstehen ein kaltes Bad zu nehmen, das dem Körper Wärme entzieht und damit die Kalorienverbrennung steigert.

► Sport, bei dem möglichst viele Muskeln zum Einsatz kommen, sollte möglichst 30 bis 60 Minuten betrieben werden, denn je mehr Muskeln in Bewegung sind, umso mehr Kalorien werden abgebaut.

Thema: Diät