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Die besten Relax-Tipps!

Gut in Form zu sein bedeutet auch, ruhig zu bleiben, wenn es einmal stressig wird. Damit das im Ernstfall auch gelingt, hat WOMAN die besten Entspannungsübungen für zwischendurch. Viel Erholung beim Üben!


Die besten Relax-Tipps!

• Tief durchatmen. Wer nervös ist, atmet flach. Das erhöht aber die Kohlendioxid-Konzentration im Blut, weniger Sauerstoff kommt ins Gehirn. Tiefe Bauchatmung beruhigt hingegen und macht den Kopf klar. Atmen Sie mehrere Sekunden tief durch die Nase ein, und ziehen Sie die Luft bis in die Lungenspitzen und den Bauch. Kurz halten und langsam durch den Mund wieder ausatmen. Bauch einziehen, die ganze Luft rauspressen. Zehn Wiederholungen.

• Hände reiben. Ist der Körper angespannt, sind die Hände kalt. Reiben Sie die Handflächen aneinander, bis sie ganz heiß sind, dann Arme nach unten hängen lassen. Arme wieder anwinkeln und die Handrücken ohne Druck zart aneinanderreiben. Zum Abschluss mit den Fingern über den Handrücken streichen.

• Fokussieren. Befestigen Sie einen runden Aufkleber an einer Stelle, an der Sie oft sind, z. B. im Büro über dem Computer oder an der Decke über dem Bett. Betrachten Sie diesen Punkt einige Minuten lang, und konzentrieren Sie sich nur darauf. Hereinkommende Gedanken einfach weiterziehen lassen. Mit jedem Mal gelingt das Fokussieren besser. Ziel ist es, diese Konzentration auch im Alltag jederzeit wiederzufinden.

• Kiefer entspannen. "Zähne zusammenbeißen und durch!“, heißt es oft. Und ohne es zu bemerken, machen wir das häufig in Stresssituationen. Lassen Sie stattdessen den Unterkiefer nach unten sacken, der Mund öffnet sich dabei leicht. Mehrmals wiederholen, bis alle Spannungen gelöst sind. Blöd schauen ist dabei erwünscht. Zusatz: Legen Sie die Zeigefinger an den Ansatz der Kiefermuskeln (neben den Ohrläppchen spüren Sie eine kleine Vertiefung), und drücken Sie nach innen, bis Sie einen leichten Schmerz spüren. Fünf Sekunden halten, loslassen. Mehrmals wiederholen.

• Füße hoch. Entspannen kann so einfach sein! Legen Sie sich für zehn Minuten auf den Rücken, und geben Sie die Unterschenkel angewinkelt auf einen Sessel oder einen niedrigen Hocker. Das entlastet den Rücken und die Bandscheiben. Für den Nacken eine Handtuchrolle ins Genick legen.

• Fingeryoga.• Mudras sind Handhaltungen, die zu mehr Konzentration und Klarheit führen. Praktisch: Die alten Übungen aus der indischen Kultur können Sie unauffällig machen. Für mehr Konzentration einfach alle Fingerspitzen aufeinanderlegen und einige Minuten halten. Bei Müdigkeit die Spitzen von Daumen, Ringfinger und kleinem Finger aneinanderlegen, Zeige- und Mittelfinger sind gestreckt. Fünf Minuten halten.

• Happy Place. Jeder Mensch hat einen Ort, den er mit besonders schönen Erinnerungen verbindet, ein Urlaubsziel, die Küche der Großmutter, einen schönen Spazierweg … Beamen Sie sich in einer Traumreise an diesen Platz. Einfach hinlegen, die Augen schließen und mit den Gedanken dorthin gehen. Nehmen Sie alle Eindrücke und alle positiven Gefühle, die Sie mit dem Ort und der Situation verbinden, in sich auf. Bleiben Sie, solange Sie wollen. Dann kehren Sie langsam ins Hier und Jetzt zurück und nehmen die Gefühle mit. Gehen Sie mit dieser positiven Energie durch den Tag.

• Loslassen. Setzen Sie sich bequem auf einen Stuhl, die Fußsohlen sind fest auf dem Boden. Legen Sie die Hände mit den Handflächen nach oben auf die Oberschenkel, und schließen Sie die Augen. Sagen Sie sich im Stillen: "Lass los!“, und wiederholen Sie die Worte, sooft Sie wollen. Atmen Sie dabei für rund zwei Minuten tief und ruhig ein und aus.

• Energie tanken. Legen Sie sich auf eine weiche Unterlage, ziehen Sie die Knie an, und lassen Sie diese nach außen fallen. Legen Sie die Fußsohlen aneinander, die Arme locker neben den Körper. Stellen Sie sich vor, wie sich in Ihrem Becken ein warmer Ball aus Energie bildet. Der Ball weitet sich aus, wird wärmer und dehnt sich nach oben und unten, bis er schließlich an der Schädeldecke und in den Zehen ankommt. Sie spüren, wie Ihr gesamter Körper von dem Energieball eingehüllt ist, der immer heller strahlt. Lassen Sie am Ende die Energie in sich hineinsinken, und bleiben Sie noch ein paar Minuten entspannt liegen.

• Dampf ablassen. Aufgestaute Wut behindert beim klaren Denken, geben Sie ihr ein Ventil. Gehen Sie an einen Ort, wo Sie niemand stört. Setzen Sie sich entspannt hin, und denken Sie an die Ursache Ihrer Wut. Ballen Sie die Hände zu Fäusten, und ziehen Sie die Zehen an. Sagen Sie alle Dinge, die Sie loswerden möchten. Es ist egal, wenn es beleidigend oder verletzend ist, keiner hört zu. Selbst Schreien ist erlaubt. Wenn Sie Ihren Ärger losgeworden sind, entspannen Sie sich, und schütteln Sie Arme und Beine kräftig aus.

Redaktion: Pia Kruckenhauser