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Wow! Das sind die 10 schönsten U-Bahnhöfe der Welt

Vielleicht sollten wir bei der nächsten Städtereise einmal bis zur Endstation sitzen bleiben. Diese 10 U-Bahnhöfe sind selbst eine echte Attraktion.

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Wow! Das sind die 10 schönsten U-Bahnhöfe der Welt
© Travelcircus

U-Bahnstationen sind oft Orte, die wir so schnell wie möglich zu verlassen versuchen. Gedränge, viele Menschen und manchmal ist auch einfach stickig und heiß. Beim Städteurlaub ist man ohnehin damit beschäftigt, den richtigen Ausgang zu finden und freut sich schon auf die nächste Sehenswürdigkeit. Dabei liegt das Gute oft so nah! Denn auch U-Bahnstationen selbst können zur Attraktion werden. Ihr glaubt uns nicht? Dann seht euch die 10 schönsten U-Bahnhöfe der Welt an, die von der Buchungsplattform Travelcircus zusammengestellt wurde. Und weil es Wien nicht in das Ranking geschafft hat, zeigen wir euch am Ende noch ein Highlight aus unserer Hauptstadt.

1. T-Centralen, Stockholm

Die Stockholmer U-Bahn ist eine gigantische Kunstgalerie . Wer also ein Museum der besonderen Art besichtigen möchte, kauft sich in der schwedischen Hauptstadt einfach ein U-Bahn-Ticket. Etwa 150 Künstlerinnen und Künstler stellen ihre Kunstwerke in mehr als 90 der 110 Stationen aus. Die Kunst reicht aus den 1950er bis in die 2000er Jahre. Ab der Station T-Centralen finden täglich auch Führungen durch
die schönsten Haltestellen statt.

2. Formosa Boulevard Station, Kaohsiung (Taiwan)

Die chinesische Hafenstadt Kaohsiung gehört zu den größten und modernsten Städten in Taiwan. Erst seit 10 Jahren gibt es dort ein U-Bahn-System. Dafür ein bombastisches: 5 der 37 Stationen wurden von internationalen Künstlerinnen und Künstlern gestaltet. Das Highlight in der Formosa Boulevard Station ist der sogenannte Lichtdom, eingigantisches Glaskunstwerk aus 4.500 Glasstücken.

3. Park Pobedy, Moskau

Die Moskauer U-Bahnstationen können sich ebenfalls sehen lassen. Viele der Stationen ähneln eher einer unterirdischen Kathedrale als einem gewöhnlichen U-Bahnhof. Vor allem die Stationen der Ringlinie sind mit Mosaiken und Ornamenten aus Marmor, Granit und Edelsteinen geziert. Die Station Park Pobedy-Station (Bild) eröffnete im Jahr 2003.

4. HafenCity Universität, Hamburg

2012 eröffnete der U-Bahnhof HafenCity Universität, der mit seinen 12 riesigen Leuchtcontainern zum echten Blickfang wurde. Glatte
dunkelbraune Metallplatten an der Wand und an der Decke reflektieren das Lichtschauspiel, dessen Stimmung je nach Tages- und Jahreszeit angepasst wird.

5. City Hall, New York City

New York, New York! Nicht nur die Stadt ist unglaublich beeindruckend, sondern auch ihre U-Bahnhöfe. Mit 450 Stationen gehört die New Yorker U-Bahn zu den größten Netzen der Welt. Die U-Bahnhof City Hall Station hat eigentlich seit 1945 geschlossen. Nur die Linie 6 fährt durch aufgrund einer Wendeschleife durch die Station. Führungen sind allerdings möglich.

6. Toledo Station, Neapel

Seit 2001 werden im Rahmen des Projektes "Stazioni dell'arte” U-Bahn-Stationen von renommierten Künstlerinnen und Künstlern gestaltet. Einer der schönsten Stationen ist Toled0, die sich teilweise unter dem Meeresspiegel befindet. Die Bereiche unterhalb des Meeresspiegels wurden blauen Mosaikfliesen gestaltet. Oberhalb des Meeresspiegels erinnern die Bereiche an Felsen.

7. Marienplatz, München

Der U-Bahnhof Marienplatz ist einer der Hauptknotenpunkte der Stadt. Zu Spitzenzeiten tummeln sich hier jede Stunde mehr
als 24.000 Menschen. Statt Grau in Grau erstrahlt diese U-Bahn-Station in kräftigem Orange.

8. Szent Gellért Square, Budapest

Bereits im Jahr 1896 wurden die ersten U-Bahnen in Betrieb genommen. Die Station Szent Gellért Square gehört allerdings zu den neueren Haltestellen. Im riesigen Mosaikkunstwerk wurden etwa 2,8 Millionen Fliesen verarbeitet.

9. BurJuman, Dubai

Dubai beheimatet die modernsten U-Bahnen der Welt. Die ersten U-Bahnen starteten im Jahr 2009. Das Besondere: Die Züge fahren gänzlich fahrerlos! Die Station BurJuman wurde zum Thema Wasser gestaltet

10. Rathaus Spandau, Berlin

Die gelben Züge sind das Markenzeichen Berlins. 64 Lampen und mit Granit verkleidete Säulen verleihen dem U-Bahnhof einen ganz besonderen Charme.

Unser Plus 1: Karlsplatz, Wien

Die Station Karlsplatz wurde 1899 als Station der Wiener Dampfstadtbahnen eröffnet und nach Karl VI benannt. Die oberirdischen Bauten bestehen aus zwei einander gegenüberliegenden Pavillons, die vom Architekten Otto Wagner im modernen Jugendstil gestaltet wurden. Die Blumenornamente gestaltete Joseph Maria Olbrich.