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Die Talkqueen Barbara Karlich will sich jetzt endgültig von überflüssige Kilos trennen

Letzter Versuch! Talkqueen Barbara Karlich will sich jetzt endgültig von überflüssigen Kilos trennen. Statt Diäten steht dieses Mal Abnehmen mit Bioresonanz auf dem Programm.


Die Talkqueen Barbara Karlich will sich jetzt endgültig von überflüssige Kilos trennen
© Christine Wurnig

Eine Wette mit Sportmoderator Edi Finger junior war dieses Mal der Anstoß für Barbara Karlich, überflüssigen Kilos noch einmal den Kampf anzusagen. Die beiden Prominenten wollen bis zum Filmball am 18. März ihr Ideal-gewicht erreichen. Helfen soll ihnen dabei die AMB-Metho-de ( www.amb-bioresonanz.at ) – eine spezielle Bioresonanz gegen Übergewicht. Wir haben die 42-Jährige zum Talk über Kleidergrößen, Motivation und gescheiterte Abnehmversuche getroffen – hier in der ungekürzten Form.

Woman: Sie haben den – nach eigenen Angaben – letzten Abnehmversuch gestartet. Warum diese Jetzt-oder-nie-Strategie?

Karlich: Weil ich nicht weiß, was sonst noch helfen kann, wenn ich das auch mit dieser Methode nicht schaffe. Ich habe erst kürzlich einen Beitrag über einen Schweizer im TV gesehen, der auf einer einsamen Insel gestrandet ist und dort innerhalb der ersten Wochen 16 Kilo abgenommen hat. Aus dem einfachen Grund, dass es dort nichts zu essen gegeben hat. Das wäre dann noch eine Alternative!

Woman: Wie viel wiegen Sie jetzt?

Karlich: Das sage ich nicht. Ich finde, Gewicht sagt auch nicht viel aus. Viele, die mein Gewicht kennen, sagen, sie hätten gedacht, dass es weniger ist. Aber es ist auf keinen Fall im dreistelligen Bereich, wie irrtümlich in den Medien transportiert wurde. Ich bin nicht und war noch nie über 100 Kilo!

Woman: Und wie viel hätten Sie gerne?

Karlich: Sagen wir, ich hätte gerne Kleidergröße 38/40. Das hatte ich 2006 nach dem Training zu den „Dancings Stars“. Dünner werde ich sicher nie, ich werde immer Rundungen haben.

Woman: Waren Sie immer so?

Karlich: Ich war als Jugendliche sehr schlank, bis 17, 18 Jahre. Dann musste ich für die Matura viel lernen und habe angefangen zu naschen. Später bin ich nach Wien gegangen und habe wenig Sport gemacht und schlecht gegessen – Nudeln statt Salat und alles, was schnell geht. Die gefährliche italienische Küche, nicht die gesunde. Damals habe ich viel zugenommen, und ab dann waren Diäten meine ständigen Begleiter.

Woman: Welche haben Sie schon ausprobiert?

Karlich: Alle.

Woman: Und wie soll es jetzt funktionieren?

Karlich: Mit der AMB-Methode (Anm. d. Red.: Abnehmen mit Bioresonanz; dabei werden Schwingungen in den Körper geschickt, die Blockaden lösen) . Das verhindert Heißhunger, und ich ernähre mich gesünder. Meine Freundin Ria Klabuschnigg bietet die Methode an und hat gute Erfolge. Es wurde auch ausgetestet, dass ich z. B. Weizen, Zucker und Honig nicht vertrage. Aber das kann man alles ersetzen. Statt normalen Nudeln esse ich Vollkornnudeln, statt Honig Fruchtzucker oder Stevia (natürlicher Süßstoff; Anm.) … Wenn ich nach der Therapie rausgehe, fühle ich mich gestärkt und esse wieder bewusst. Mein Vater ist mein großes Vorbild: Er ist 66 und hält sein Gewicht seit er jung ist. Er war Bodybuilder, da ist aber jeder Muskel ohne Anabolika.

Woman: Sind Sie eh kein Fan von Mich, Zucker und Honig?

Karlich: Na ja, meine Honigunverträglichkeit ist schon interessant. Ich habe immer Tee mit Honig gemacht, wenn ich mich krank gefühlt habe. Und dann war mir immer schlecht, aber ich habe das nie auf den Honig zurück geführt. Jetzt weiß ich woher das gekommen ist.

Woman: Wie geht es Ihnen, wenn Sie fettärmer essen müssen?

Karlich: Gut. Ich fange in der Früh mit einem Dinkelweckerln an – ich liebe Dinkel. Wenn ich mich zwischen Torte und Dinkelbrot entscheiden müsste, würde ich das Dinkelbrot wählen. Dazu gibt es Ricotta, Beeren und Tee. Zwischendurch vielleicht einen Salat. Und zu Mittag Pute oder Huhn oder ein Stück Rindfleisch mit Reis oder Kartoffeln. Aber natürlich nicht in Unmengen. Und abends Thunfischsalat. Und dazwischen Obst. Auch unterwegs praktiziert sich das gut. Bei Einladungen esse ich zum Beispiel Lachs, aber ohne Brot. Früher dachte ich, davon wird mir sicher schlecht, wenn ich das Brot auslasse, aber das stimmt gar nicht.

Woman: Wie viel haben Sie schon abgenommen?

Karlich: Vor Weihnachten war ich durch den Stress nicht mehr bei der Therapie, da habe ich dann mehr Kekse gegessen, die nicht hätten sein sollen. Aber bis jetzt sind es schon sechs Kilo.

Woman: Und Edi Finger junior?

Karlich: Bei ihm sind es meines Wissens bis jetzt 12 bis 14 Kilos.

Woman: Was stört Sie an Ihrer Figur am meisten?

Karlich: Ich bin ein glücklicher und zufriedener Mensch. Aber wenn ich nach einem schönen Kleid für die Ballsaison suche, bekomme ich nur noch die, mit denen man sich verstecken muss. Außerdem möchte ich meiner Tochter Gloria, 3, ein gutes Vorbild sein und nicht in ein paar Jahren Diabetes bekommen. Und ich möchte mit ihr schwimmen gehen können, ohne blöd angestarrt zu werden! Und außerdem möchte ich, dass Gloria gesunde Ernährung lernt, sie bekommt viel Gesundes: Gemüse, Obst, Gewürze und sie liebt viele Mandarinen und Paprika. Sie ist aber auch von der Konstitution anders als ich. Ich möchte meinem Kind ein gutes Vorbild sein.

Woman: Hatten Sie eigentlich nach der Geburt Probleme die Schwangerschaftskilos wieder los zu werden?

Karlich: Interessanterweise überhaupt nicht. Ich hatte danach sogar weniger als vorher, obwohl ich nicht voll gestillt habe. Aber als junge Mutter ist das Leben so stressig.

Woman: Was sagt Ihr Mann, der Nachrichtenredakteur Roland Hofbauer, zu Ihrer Wette?

Karlich: Er macht es mir nicht leicht, da er mich rundlich mag. Roland sagt immer: „Das kleine, süße Popscherl“, und ich sage: „Wovon redest du? Das ist ein Elefantenarsch.“ Das ist wie in dem Film mit Gwyneth Paltrow „Schwer verliebt“, in dem ihr Freund sie ganz anders sieht. Mein Mann ist eben schwer verliebt. Er nennt mich auch Elfenpony.

Woman: Wieso denn das?

Karlich: Er sagt immer: „Was ist kleiner und zierlicher als eine Elfe? Ein Elfenpony! Spring auf meine Hand, wir gehen.“ Ich habe das schon einmal in einem Interview gesagt und einen erbosten Leserbrief bekommen, in dem der Schreiber gefragt hat: „Schauen Sie sich eigentlich auch mal in den Spiegel?“ (lacht herzhaft) Wobei ich sagen muss: J.Lo (Jennifer -Lopez) mit ihrem Popscherl finde ich Sex pur!

Woman: Warum die Wette mit Edi Finger junior?

Karlich: Ich treffe ihn häufig, und wir hatten beide für die „Dancing Stars“ viel Gewicht verloren. Darum reden wir oft übers Abnehmen. Er fragt immer: „Du schaust so schlank aus, hast du abgenommen?“ Und ich: „Na geh, und du?“ So ist die Wette entstanden. Bei den „Dancing Stars“ war das super, da hatte ich Kleidergröße 38, aber das war logisch, da habe ich täglich drei bis vier Stunden trainiert. Da tanzt man die ganze Zeit und bekommt dafür auch noch bezahlt. Ich würde am liebsten bei jeder Staffel teilnehmen. Nur so.

Woman: Woran sind Sie bisher beim Abnehmen gescheitert?

Karlich: Nun ja, es ist ja so: Wenn Frauen sich trennen, ändern sie oft die Frisur, werden schlank … Und in der Beziehung, wenn man glücklich ist, nimmt man zu. Als der Roland in mein Leben gekommen ist, habe ich noch einmal fünf Kilo verloren, und dann habe ich zugenommen. Er ist ein Genussmensch und kocht gerne. Und ich habe oft mitgegessen, obwohl ich keinen Hunger hatte. Das mache ich nicht mehr.

Woman: Und werden Sie es bis zum März zu Ihrem Idealgewicht schaffen?

Karlich: Ich denke doch, ja! Wenn man daran glaubt, dann klappt das auch. Abnehmen beginnt immer im Kopf. Das war bisher auch ein Fehler von mir. Ich dachte immer: „Du nimmst sicher wieder zu.“ Dagmar Koller, die ja eine wunderbare Figur hat, hat einmal zu mir gesagt, sie fastet ihr ganzes Leben. Und bei mir war es bisher eben Dauervöllern. Aber jetzt werde ich schlank und bleibe schlank. Und ich sehe mich schon in einem roten Kleid schlank beim Filmball!

MEHR zu Barbara Karlich finden Sie in WOMAN 02/2011!

Redaktion: Eva Jankl

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