Ressort
Du befindest dich hier:

Die besten Tipps für straffe Haut

Eine glatte, straffe und faltenfreie Haut – darüber entscheiden mehr Faktoren als nur das Alter. Auch Feuchtigkeitsgehalt und Hautelastizität haben Einfluss auf die Faltenbildung.

von

Die besten Tipps für straffe Haut
©

Unsere Haut muss man sich ein wenig wie einen Badeanzug oder Bikini vorstellen. Genauso wie die elastischen Fasern der Bademode verändern sich auch die Fasern in unserer Haut im Laufe der Zeit.

Spätestens nach der zweiten Badesaison verändert sich der Stoff: Er leiert aus und verhärtet – das Werk von Meerwasser, etwas Sonnecreme und viel Sonne. Ähnlich verhält es sich mit unserer Haut.

Unsere Haut ist wie ein Bikini.

Die Kollagen-Fasern der Haut wirken nämlich wie Gummibänder und bilden eine Art Stützkorsett für die Zellen. Wenn wir lachen oder die Stirn runzeln, sorgen die Stützfasern aus Eiweißbausteinen dafür, dass nach der Bewegung unserer Muskeln die Haut wieder in ihre ursprüngliche Position zurückwandert.

Einflüsse von außen setzen den Kollagen-Fasern allerdings gehörig zu. Allen voran: die Sonne. Ihre Strahlen lassen die Kollagen-Fasern regelrecht verkleben. Ihre Fähigkeit, Wasser zu binden, wird dadurch extrem eingeschränkt.

Aber auch Stress, Rauchen, Alkoholkonsum und wenig Schlaf vermindern die Grundelastizität unserer Haut.

Gegen altersbedingten Elastizitätsverlust ist leider noch kein Kraut gewachsen. Jedoch eine erfreuliche Nachricht: Wer die oben genannten Negativ-Faktoren rigoros meidet, hat schon viel für eine glatte, elastische Haut getan.

Außerdem helfen folgende Maßnahmen, die Kollagen-Fasern in unserer Haut zu kräftigen:

Massagen :

In Kombination mit Hautölen, z.B. Traubenkern- oder Nachtkerzenöl, halten regelmäßige Massagen die Haut elastisch. Diese Öle enthalten spezielle Fettsäuren, die die Kollagen-Fasen zusätzlich stärken.

Coenzym Q10 :

Die körpereigene Substanz regt den Zellstoffwechsel an und kräftig damit auch die Kollagen-Fasern.

Vitamin A und C :

Sind Radikalenfänger und bremsen den Abbau der elastischen Fasern. Außerdem regen sie die Kollagen-Bildung an.

Phytohormone :

Die pflanzlichen Substanzen verlangsamen ebenfalls den Kollagen-Abbau.

Aloe Vera und Hyaluronsäure :

Diese Substanzen erhöhen die Hautfeuchtigkeit – eine wichtige Voraussetzung für elastische Haut.

Wechselduschen und koffeinhaltige Cremes :

Regen die Durchblutung an und steigern damit die Hautelastizität.

Wer die Elastizität seiner Haut lange erhalten möchte, für den gilt: Früh anfangen und vorbeugen! Sind die elastischen Fasern erst einmal geschädigt, gibt es aktuell keinen Wirkstoff, um sie wieder zu reparieren.

Einen dreiwöchigen Urlaub am Meer mit viel Sonne etwa vergessen die Kollagen-Fasern nicht so schnell. Aber das kennen Sie ja von Ihrem Bikini...