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Die „Tochter“: Mein Vater der Falke...

Während derzeit um Falcos Erbe gestritten wird, sitzt in Graz eine junge Frau, die einmal die Tochter des Popstars war. Und ihn noch immer um Rat fragt ...


Die „Tochter“: Mein Vater der Falke...
© Peta Veres

Katharina-Bianca Vitkovits ist pünktlich. Selbstbewusst betritt die bildhübsche 20-Jährige an der Seite ihrer Mutter Isabella, 44, das noble Grazer Innenstadthotel Erzherzog Johann. Sie will über ihr Leben mit dem geliebten und berühmten „Vater“ reden. Und wie sehr es sie schmerzt, dass sein Name in den letzten Wochen – immerhin schon acht Jahre nach seinem Unfalltod – mit Negativschlagzeilen in Zusammenhang gebracht wird. Der Streit um sein Erbe und um angeblich verschwundene Millionen macht die junge EDV-Technikerin traurig und zornig zugleich: „Die sollen endlich Ruhe geben. Was soll ich sagen? Mein Vater erwähnte in seiner Biografie, dass ich zu meinem 18. Geburtstag einen Brief von einem Notar bekommen werde. Das war, als er längst wusste, dass ich nicht seine richtige Tochter bin. Den Brief bekam ich nie. Und auch kein Geld. Aber das ist mir egal, denn ich habe ja die schöne Erinnerung an ihn. Und das ist wichtiger als alles andere. Er ist und bleibt mein Papa, mit dem ich mich auch über seinen Tod hinaus eng verbunden fühle. Ich spreche oft mit ihm und lege dabei seine Musik auf.“

Schock. Katharina war gerade acht – ihre Eltern waren zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Jahre geschieden –, als ihre kindlich heile Welt in Scherben brach. „Da stand in allen Zeitungen, dass mein Papa nach einem Vaterschaftstest mit den Nerven völlig am Ende ist. Weil ich nicht seine richtige Tochter war. Das tat sehr weh.“ Er, der sie immer liebevoll sein „Kätzchen“ nannte, sollte plötzlich ein Fremder sein?

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