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Die Top 10 Massagen

Einmal so richtig abschalten und von Kopf bis Fuß verwöhnen lassen: Wir stellen die besten Massagen vor. Plus: Wann sie helfen und wie viel sie kosten.


Die Top 10 Massagen

Männer lieben sie so richtig kräftig, Frauen eher sanft: Eine gute Massage ist Geschmackssache. Nach wie vor die Nummer 1 ist die altbekannte klassische Massage. Aber auch exotische Anwendungen sind immer mehr im Kommen. Neben Lomi Lmoi Nui sind auch Treatments wie Hot Stone mit warmen Lavasteinen, die ayurvedische Ganzkörper-Ölsalbung Abhyanga oder die etwas gröbere Thai-Massage sind im Aufwind.

Die besten Massagen

Egal, für welche Behandlung Sie sich entscheiden, wichtig ist, dass Sie sich gezielt eine Auszeit nehmen: Handy, Stress und Alltagssorgen sind tabu. Versuchen Sie, sich mindestens 30 Minuten vorher auf das Relax-Ritual einzustimmen. Und nicht vergessen: viel trinken!

Denn durch die Massage wird der Entgiftungsprozess im Körper angeregt. Über den Tag verteilt am besten zu den mindestens 1,5 Litern noch einen Liter mehr zu sich nehmen – das gilt vor allem für die Lymphdrainage. Aber was ist nun die perfekte Knet-Anwendung genau für Sie? Als Entscheidungshilfe haben wir die beliebtesten zehn Massagen zusammengestellt und verraten, wie sie funktionieren und welche Beschwerden sie lindern.

• 1. Klassische Massage.

Sie ist altbekannt und daher auch der absolute Renner – vor allem bei Männern. Die klassische Massage wird meist bei Schmerzen des Bewegungsapparats und bei Verspannungen gewählt.

Im Unterschied zur Sportmassage ist der Druck hier nicht so stark. Durch spezielle Griffe (Kneten, Streichen, Drücken, Walken) werden die Selbstheilungskräfte aktiviert, die Durchblutung gefördert, die Lymphe angeregt und Gewebsverklebungen gelöst.

Kosten: 50 Min., ab € 60,–.

• 2. Rücken intensiv.

Langes Sitzen im Büro und zu wenig Bewegung können zu Schmerzen und Verspannungen im Rücken führen. Hilfe verspricht die Rücken-Intensivmassage. Zuerst wird die Muskulatur durch lange Streichungen mit Rosmarinöl aufgewärmt. Danach fährt man mit Schröpfgläsern über den Rücken. Anschließend geht es entlang der Wirbelsäule in die Tiefe, wo einzelne Verhärtungen gezielt bearbeitet werden.

Der Effekt: verstärkte Durchblutung, Abtransport von Stoffwechselprodukten und verbesserte Beweglichkeit der Wirbelsäule und des Kopfes.

Kosten: 50 Min., ab € 55,–.

• 3. Fußreflexzonen-Massage

Den ganzen Tag stehen wir auf ihnen und gehen mit ihnen: In den Füßen laufen Energiebahnen aus dem ganzen Körper zusammen. Laut Traditioneller Chinesischer Medizin ist jedem Organ eine bestimmte Zone an der Fußsohle zugeordnet. Um die Organe anzuregen, werden diese Punkte am Fuß mittels Daumendrucktechnik stimuliert. Die Methode wirkt zum Beispiel bei Schlafstörungen sowie bei Menstruationsbeschwerden .

Kosten: 25 Min., ab € 23,–.

• 4. Lymphdrainage

Leiden Sie unter schweren Beinen oder Flüssigkeitsablagerungen? Dann ist die Lymphdrainage genau das Richtige für Sie. Ohne Verwendung von Massageöl wird dabei, beginnend am Hals, durch spezielle Pumpgriffe die Lymphe aktiviert, damit diese Flüssigkeit und Schlackenstoffe abtransportieren kann. So werden die Stauungen gelöst. Diese Technik eignet sich überall dort gut, wo Schwellungen sind, zum Beispiel bei schweren Beinen und bei Tränensäcken, aber auch nach Prellungen sowie bei Bandscheibenvorfällen und Akne.

Auch gegen Cellulite wird gern die Lymphdrainage gewählt: Sie ist aber kein Wundermittel und hilft nur bei kleinen Stauungen.

Kosten: 25 bis 50 Min., ab € 60,–.

• 5. Dorn-Breuß

Bei dieser Wirbelsäulen-Anwendung werden zwei Techniken miteinander kombiniert: Im ersten Teil (nach Dieter Dorn) werden mit leichtem Druck Beinlängen-Differenzen korrigiert und einzelne Wirbel, die sich aufgrund von Verspannungen und Fehlhaltungen verschoben haben, wieder sanft eingerichtet. Im zweiten Teil (nach Rudolf Breuß) wird die Wirbelsäule mit warmem Johanniskrautöl gelockert und gedehnt.

Diese Behandlung wirkt tiefenentspannend und wird vor allem bei Beschwerden am Bewegungsapparat, Gelenksschmerzen und Bandscheibenvorfällen eingesetzt. Zusätzlich werden die Entgiftung und die Selbstheilungskräfte gefördert.

Kosten: 50 Min., ab € 50,–.

• 6. Lomi Lomi Nui

Ein Fest für alle Sinne, das ist Lomi Lomi Nui. Bei der hawaiianischen Tempelmassage wird mit großflächigen Streichungen warmes Öl über den gesamten Körper verteilt. Die Raumtemperatur ist angenehm, der Therapeut bewegt sich im Rhythmus hawaiianischer Musik um den Massagetisch. Gearbeitet wird nicht nur mit den Händen, sondern mit dem gesamten Unterarm. Kopf, Wirbelsäule und Gelenke werden dabei sanft gedehnt und gelockert.

Ziel der Behandlung ist das Lösen von Verspannungen, Blockaden, Stress und alten Gedankenmustern, aber auch ein tiefer Entspannungszustand. Das Körperritual ordnet die Gedanken neu und eignet sich besonders, wenn man vor wichtigen Entscheidungen steht.

Kosten: 90 Min., ab € 100,–.

• 8. Cranio-Sacral

Eine weniger bekannte Methode ist die Cranio-Sacral-Massage. Unsere Rückenmarksflüssigkeit unterliegt einem bestimmten Rhythmus. Der Therapeut kann Störungen aufspüren und durch ganz leichte Berührungen an Kopf und entlang der Wirbelsäule den richtigen Takt wiederherstellen.

So werden Gewebsspannungen sowie körperliche und seelische Blockaden gelöst. Die Behandlung wird aber auch bei Migräne , HNO-Beschwerden oder Kiefergelenksproblemen angewendet.

Kosten: 50 bis 80 Min., ab € 50,–.

• 8. Hot Stone

Wenn es draußen kälter wird, steigt die Lust auf Wärme. Perfekt dazu passt die Hot-Stone-Massage. Dabei werden 30 bis 40 Lavasteine in einem Wasserbad erhitzt, dann mit Öl eingerieben und anschließend entlang der Energielinien (zum Beispiel am Rücken) aufgelegt. Dadurch, dass die Wärme der Steine bis in tiefe Schichten dringt, eignet sich die Methode hervorragend zur Lockerung verspannter Muskeln.

Zum Abschluss wird mit kreisenden Streichungen – sowohl mit den Händen als auch mit den Steinen – der Rest des Körpers mit Öl einmassiert.

Kosten: 50 bis 90 Min., ab € 60,–.

• 9. Abhyanga

Am Beginn der indischen Ganzkörperbehandlung stehen warme Ölgüsse auf Energiepunkte. Anschließend wird der gesamte Körper mit sanften Berührungen und reichlich Öl verwöhnt. Die Massage öffnet die Entgiftungsschleusen der Haut und fördert die tiefe Entspannung.

Wichtig: Wer sich eine Abhyanga gönnt, sollte nicht schamhaft sein. Denn nach ayurvedischen Richtlinien wird die Massage, die auch intime Stellen wie Brüste beinhaltet, immer vom jeweils anderen Geschlecht durchgeführt!

Kosten: 90 Min., ab € 95,–.

• 10. Thai-Yoga

Sich einmal so richtig federleicht fühlen! Wer das erleben will, sollte eine Thai-Yoga-Massage ausprobieren. Die Behandlung, bei der mit Händen, Füßen, Armen und Beinen gearbeitet wird, lässt Verspannungen im Nu verschwinden. Durch das Zusammenspiel von tiefer Dehnung sowie rhythmischer An- und Entspannung werden Gewebsverklebungen gelöst.

Für sanfte Gemüter ist die Thai-Yoga-Massage aber nicht geeignet: Der Therapeut geht und sitzt am Körper, drückt und dehnt. Dafür wird man mit einem wunderbaren Gefühl der Gelöstheit belohnt.

Kosten: 60 bis 120 Min., ab € 65,–.