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Die Vertraute: "Ich war Elsners Sekretärin"

Sandra R., 32, arbeitete an der Seite des Skandal-Bankers. Man sagt den beiden sogar ein gemeinsames Kind nach. In WOMAN redet sie über ihren persönlichen Alptraum …


Die Vertraute: "Ich war Elsners Sekretärin"
© Tesarek

Treffpunkt: die Terrasse eines Nobelhotels im steirischen Kurort Loipersdorf. Es ist Donnerstag, der 13. Juli. Die wenigen Gäste leiden sichtlich unter der brütenden Mittagshitze. Sandra R. ist pünktlich. Erschöpft sucht die zierlicheFrau unter einem Schatten spendenden Sonnenschirm Zuflucht. Hier kennt sie niemand, hier will sie in Ruhe erzählen können, was sie die letzten Wochen alles erfahren und erdulden musste. Deshalb hat sie auch diesen Ort für das Interview vorgeschlagen: „Wissen Sie, in meinem Heimatort im Südburgenland werde ich zurzeit so angefeindet, dass ich schon total fertig bin. Sie sagen, ich hätte etwas vom Bawag-Skandal gewusst, und glauben, dass mich mein Exchef mit Geld zum Schweigen gebracht hat. Sie empfehlen mir sogar, als SPÖ-Gemeinderätin zurückzutreten. Andere wiederum erfinden die wildesten Gerüchte. Und alles nur, weil ich Herrn Elsners Sekretärin war …“

Woman: Beginnen wir ganz von vorne. Wie lange waren Sie Helmut Elsners Sekretärin?
Sandra: 1995 kam ich in die Bawag-Zentrale. 1999 wurde ich in das Generalsekretariat in den vierten Stock geholt.
Woman: Vom Chef persönlich?
Sandra: Nein, den habe ich vorher kaum gekannt. Aber nachdem zwei seiner Sekretärinnen wegen Pension und Babykarenz ausgeschieden sind und ich alle fachlichen Voraussetzungen mitbrachte, bekamen ich und eine zweite junge Kollegin diesen Job.

Das ganze Interview lesen Sie im neuen WOMAN