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Achtung: Dieses Essen verstärkt deine Nervosität!

Du fühlst dich gestresst und nervös? Forscher sagen: Das liegt zu 80 Prozent an der Ernährung. Welche Nahrungsmittel deine Nervosität ansteigen lassen.

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Achtung: Dieses Essen verstärkt deine Nervosität!
© Photo by James Sutton on Unsplash

Innere Unruhe, ein ständiges Gefühl von Stress und Nervosität. Das liegt nicht nur an zu viel Druck, ständiger Ablenkung und zu wenig Schlaf, sondern an falscher Ernährung. Und zwar nicht einmal zu einem kleinen Teil: In 80 Prozent aller Fälle, so behaupten Forscher, verursachen Lebensmittel die Nervosität. Dabei kommt es freilich auf die Mengen an – und nicht jeder Mensch reagiert nicht gleich empfindlich. Trotzdem ist es wichtig zu wissen, welche Nahrungsmittel uns nicht gut tun können.

Achtung: Diese Lebensmittel können Stress und Nervosität erhöhen

1. Süßstoff

Der künstliche Süßstoff Aspartam steht ganz oben auf der Liste der Stress verursachenden Lebensmittel. Der Grund: Aspartam ähnelt in seiner Zusammensetzung unseren Stresshormonen und kann Unruhe und Kopfschmerzen auslösen.

2. Gummibärchen

Du greifst in stressigen Momenten zu Gummibärchen? Leider die falsche Reaktion. Denn der enthaltene Farbstoff Tartracin (E 102) bringt unseren Gehirnstoffwechsel aus der Balance und sorgt für Reizbarkeit und erhöhte Nervosität.

3. Schwarztee

Die in schwarzen Tee enthaltene Oxalsäure gilt als kritische Substanz, da sie den Mineralgehalt der Knochen herabsetzt und so Rückenschmerzen begünstigen kann. Das sorgt vor allem bei sitzenden Tätigkeiten wie Bürojobs für erhöhten Stress.

4. Knäckebrot

Es gilt gemeinhin als gesund. Dennoch leiden rund 15 Prozent aller Österreicher unter einer Milchzucker-Unverträglichkeit und reagieren mit einem erhöhten Ausstoß des Stresshormons Cortisol auf den Genuss von Knäckebrot, Milchprodukten, Schokolade oder Wurst.

5. Packerlsuppen

Schweißausbruch, Atemnot, extreme Unruhe: Das können die Reaktionen auf den in Fertigprodukten wie Packerlsuppen oft verwendeten Inhaltsstoff Natriumglutamat (E 621) sein.

6. Salami

Ebenfalls als Stress-Auslöser von Ernährungswissenschaftlern nachgewiesen: Histamine. Die Gewebshormone erweitern die Blutgefäße und können zu Kopfschmerz und Schwindel führen. Vor allem in Salami ist der Histamin-Anteil besonders hoch.

7. Weißbrot

Der Genuss von "schlechten" Kohlenhydraten lässt unseren Blutzuckerspiegel schnell ansteigen und genauso schnell wieder absinken. Trotzdem versuchen wir, auf demselben Niveau weiterzuarbeiten, was unseren Körper unter Stress setzt und die Nervosität verstärkt. Tipp: Milchprodukte senken den Unruhe-Effekt, der etwa durch Weißbrot verursacht wird.

8. Wein

Sagen dir "vasoaktive Amine" etwas? Nun, uns bislang auch nicht. Sie erweitern die Blutgefäße und können bei empfindlichen Menschen innere Unruhe und sogar Migräne auslösen. Enthalten sind sie vor allem in Riesling, Chianti und Sherry.

9. Essiggurkerl

Essiggurkel sind ein herrlicher Snack – aber nicht, wenn man ohnedies bereits unter Stress steht. In ihnen befindet sich der Konservierungsstoff Benzoesäure (E 210), der vor allem von Asthmatikern nur schlecht vertragen wird.

10. Pudding

Du fühlst dich nach einem Pudding müde, schlapp und trotzdem innerlich aufgewühlt? Schuld kann das Klebereiweiß Gluten sein, das vom Darm nicht optimal verwertet werden kann und deshalb für Erschöpfung und Unruhe sorgt.

11. Limo aus Dosen

Studien haben ergeben, dass selbst beschichtete Dosen bis zu 0,3 mg Aluminium an einen Liter Süßgetränk abgeben können. Die darin enthaltene Zitronensäure (E 330) transportiert das giftige Aluminium direkt in das Gehirn und sorgen damit für Konzentrationsschwierigkeiten.

12. Fischstäbchen

Auch Fischstäbchen, Schmelzkäse und Cola können Phosphate enthalten, die den Stresspegel ansteigen lassen.

13. Kaugummi

Viele Kaugummis enthalten die Antioxidantien E 310, 312 und 321, die einen negativen Einfluss auf den Botenstoffwechsel im Gehirn haben.

14. Fruchtjoghurt

Mit der Einschränkung: Abends! Denn der Körper kann den Säureüberschuss im Stoffwechsel während der Nacht nicht so gut verarbeiten, schlechter Schlaf ist die Folge. Und sorgt dann für Konzentrationsschwächen und Unruhe.

Kommentare

Pater Rolf Hermann Lingen

*Welche* Forscher sagen das?
Klar, überzuckerte / versalzene / mit Schwermetallen belastete Lebensmittel können problematisch sein.
Aber ausgerechnet das "ganz oben auf der Liste der Stress verursachenden Lebensmittel" Aspartam ist m.W. noch immer nicht klar als schädlich erwiesen. Auch wenn ich selbst gegen Aspartam bin: Wissenschaftliche Beweise fehlen anscheinend noch immer.