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Was du für einen flachen Bauch nicht essen solltest

Die skinny Jeans, das enge Kleid - der dicke Bauch! Wir alle haben Blähungen. Was wir besser nicht essen sollten, wenn wir einen flachen Bauch wollen.

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Was du für einen flachen Bauch nicht essen solltest
© iStockphoto

Blähungen sind, leider Gottes, ein völlig normaler Teil unseres Lebens. Gänzlich vermeiden werden wir sie nie (auch wenn natürlich festgehalten werden muss, dass wir Frauen wenn überhaupt, dann zumindest Rosenduft pupsen). Aber es gibt eben auch ein paar Lebensmittel, die mehr blähen als andere.

Sie enthalten Nährstoffe, die unser Körper nicht optimal verdauen kann. Laktose, also Milchzucker, beispielsweise. Auch kurzkettige Kohlenhydrate können nicht über den Dünndarm verdaut werden, sie lagern sich im Dickdarm ab, wo sie dann von Bakterien vergoren werden. Dieser Gärungsprozess verursacht Gas – und damit Blähungen. Sorry für diese Details. Aber unser Körper funktioniert nun einmal so, also können wir auch darüber sprechen.

Diese Lebensmittel sorgen für einen Blähbauch

Wenn du die unten aufgeführten Lebensmittel nicht mehr ganz so häufig konsumierst (vor allem, wenn du zu Blähungen neigst), wirst du zwar kein Gewicht verlieren oder einen Six-Pack bekommen. Aber dein Bauch wird sich nicht mehr so aufblähen - weshalb du sofort schlanker wirkst.

1

MILCHPRODUKTE. Milchprodukte wie Käse oder Vollmilch können Verdauungsprobleme verursachen – besonders dann, wenn du unter einer Laktoseintoleranz oder -Empfindlichkeit leidest. Laktose ist ein natürlicher Zucker, der in Milchprodukten vorkommt. Ursache für die Milchzuckerunverträglichkeit ist ein Mangel oder gänzliches Fehlen des Verdauungsenzyms Laktase im Dünndarm. Wenn du merkst, dass du mit Blähungen auf den Genuss von Milchprodukten reagierst, dann solltest du auf Soja- oder Mandelmilch umsteigen.

2

KREUZBLÜTLER-GEMÜSE. Brokkoli, Karfiol, Kohl, Kohlsprossen: Dieses Gemüse fällt in die Kategorie der Kreuzblütler. Sie enthalten extrem viel Folsäure, Vitamin C und Ballaststoffe. Allerdings auch Raffinose, eine Kohlenhydrat-Art, die unser Körper auch nur sehr schwer verarbeiten kann. Statt durch Enzyme wird Raffinose durch Bakterien vergoren: Die primäre Ursache für Gase und Blähungen. Deshalb: Eher seltener essen, wenn du sie nicht so gut verträgst.

3

LEBENSMITTEL MIT HOHEM NATRIUMGEHALT. Der durchschnittliche Österreicher nimmt mehr Salz zu sich, als von der WHO empfohlen wird. Die natürliche Reaktion des Körpers auf Salz: Er speichert Wasser – und das wieder bläht den Körper auf. Als Leitlinie gilt: 2.300 mg Natrium pro Tag sind gut für uns, Menschen mit Diabetes oder hohem Blutdruck sollten nur 1.500 mg zu sich nehmen.

4

ALKOHOL. Ähnlich wie Salz trocknet Alkohol unseren Körpern aus. Weshalb der versucht, das Wasser dringend zu binden. Das führt zu geschwollenen Gliedern und Blähungen. Alkohol kann außerdem Verstopfung auslösen... mehr sagen wir nicht dazu, ähem.

5

WASSERMELONEN. Wassermelonen enthalten extrem viel Wasser. Aber: Sie enthalten auch extrem viel natürlichen Fruchtzucker, die Fructose. Einige Menschen können Fructose nicht absorbieren – und leiden nach dem Genuss der Wassermelonen unter schmerzhaften Blähungen.

6

HÜLSENFRÜCHTE. Jedes Böhnchen ein Tönchen... Bohnen, Erbsen, Linsen, Sojabohnen: Hülsenfrüchte enthalten viele Ballaststoffe und Eiweiß, was sie einerseits wahnsinnig gesund, aber leider auch schwer verdaulich macht. Die Darmbakterien, die mit der Zersetzung beginnen, verursachen Gase. Trick: Hülsenfrüchte in Kombination mit Reis und Quinoa macht sie leichter verdaulich. Getrocknete Bohnen über Nacht einweichen, das hilft dabei, die schlecht verdaulichen Fasern zu brechen.

7

JOGHURT. Naturjoghurt enthält Probiotika, die deiner Verdauung helfen und deinen Magen schonen. Fruchtjoghurt oder mit Aromen versetztes Joghurt hat oft einen sehr hohen Zuckeranteil, was die Gärung im Magen befeuert.

8

KOHLENSÄUREHALTIGE GETRÄNKE. Egal, ob es sich um Mineralwasser oder Soda handelt: Kohlensäurehaltige Getränke können zu Blähungen führen. Die schlichte Erklärung: Die Bläschen im Getrank blasen sich auch im Magen auf.

9

ZWIEBELN. Überraschenderweise enthalten Zwiebeln Kohlenhydrate. Genauer gesagt: Genaue jene, die auch in Körnern gefunden werden. Fructan ist für den Körper schwer zu absorbieren und sorgt dafür, dass mehr Wasser im Darm gelagert wird. Die Folge? Ihr versteht.

10

KÜNSTLICHE SÜSSSTOFFE. Künstliche Süßstoffe scheinen verlockend: Weniger Kalorien, weniger Bauchspeck. Aber Süßstoffe wie Xylit und Sorbitol brauchen sehr lange, ehe sie im Dünndarm verdaut werden. In dieser Zeit blähen sie...

11

POPCORN. Es sind keine besonderen in Popcorn enthaltene Stoffe, die zu Blähungen führen. Es ist einfach das Volumen, das wir in uns hineinschaufeln, das den Magen mehr als sonst erweitert.

12

KAFFEE. Kaffee ist ein Getränk mit hohem Säureanteil – was bei einem gereizten, empfindlichen Magen zu einem zusätzlichen Anschwellen führen kann.

Themen: Ernährung, Darm