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Diese Single-Mums stürmen die Charts: Die Seer-Frontladys im WOMAN-Interview

Astrid und Sassy sind trotz großen Erfolgs am Boden geblieben. Bei uns sprechen die beiden Alleinerzieherinnen über Familie, Karriere und Männer, die sich nicht trauen...


Diese Single-Mums stürmen die Charts: Die Seer-Frontladys im WOMAN-Interview
© dieseer.at

Auf der Bühne sind Rotschopf Sassy und die zierliche blonde Astrid als Frontsängerinnen der SEER Vollprofis. Im privaten Leben jedoch unterscheiden sich die beiden kaum von der Frau von nebenan. „Wir versuchen einfach nur normal zu bleiben …“, betonen sie das auch. Nicht ganz leicht wahrscheinlich, da doch ihr neues Album „Wohlfühlgfühl“ sofort auf Platz eins der Charts landete ( www.dieseer.at ) und sie kürzlich bei ihrem großen Open-Air am Grundlsee rund 20.000 Zuschauer begeisterten.

Die Medien reißen sich um sie. Aber Sassy alias Sabine Holzinger, 44, und Astrid Wirtenberger, 41, bleiben cool. „Man wird ja nicht über Nacht berühmt, das geschieht step by step! Und die Familie wird uns immer am wichtigsten sein!“, meinen sie unisono. Astrid lebt mit ihren drei Kindern in St. Valentin, Sassy mit Sohn Andreas in Altmünster. Beide Ladys sind Alleinerzieherinnen, schupfen ihren Haushalt selbst. Allerdings: Welche andere Hausfrau kann schon die selbst ersungenen Platin-CDs mit einem Wedel vom Staub befreien? Doch trotz ihrer Prominenz sind die SEER-Frauen einfach und ehrlich geblieben, wie ihre Musik, die sich aus traditionellen Rhythmen und modernen Grooves wie Rock und Pop zusammensetzt.

Schlechte Zeiten
„Obwohl wir es uns jetzt leisten könnten, kaufen wir unsere Kleider in ganz normalen Billigläden“, gibt Sassy, die ihre Fans wegen ihrer rauchigen Stimme mit Janis Joplin vergleichen, ein Beispiel, und Astrid ergänzt lachend: „Wenn Ausverkauf ist, dann siehst die SEER-Mädels rennen! Wir haben unsere schlechten Zeiten nicht vergessen und sind dankbar dafür, dass wir jetzt von unserer Musik gut leben können!“

Was auch ihr Manager Gustl Viertbauer nur bestätigen kann: „Diese Frauen haben mit ihren Bandkollegen vorm großen Durchbruch mit ‚Junischnee‘ (2002) enorme Durststrecken durchgemacht, alle Höhen und Tiefen des Showgeschäfts kennen gelernt und auf Almen manchmal nur vor ein paar Kühen gesungen.“

LESEN Sie die gesamte Story in WOMAN 16/2010!

Redaktion: Brigitte Hicker