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Dior and I

Diesen Film sollte jede Fashionista sehen: Im März kommt "Dior and I", eine Doku über die Entstehung der ersten Raf Simons-Kollektion, in die Kinos.

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© Video: Madman Films

Fashion Dokumentationen leiden häufig unter dem Vorurteil, sie würden die Modewelt als eine einzige, wunderbar exklusive und teure Blase darstellen, die Luxuserzeugnissen einen unverdient hohen Stellenwert einräumen.

Die wenigsten zeigen den kreativen Prozess, den aufreibenden Dialog, die neue Kreativdirektoren arrivierter Modehäuser oft zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart führen müssen, den Erwartungsdruck und die Angst zu versagen, ehe die erste Kollektion in Paris, New York oder Mailand präsentiert wird.

Nicht umsonst wurde deshalb die Dokumentation "Dior und Ich" des Regisseurs Frederic Cheng bei Filmfestivals mit Preisen überhäuft. In seinem Film, der Ende März in ausgewählte Programmkinos kommt, beschreibt Cheng die Entstehung der ersten Kollektion von Raf Simons für Dior.

Simons trat 2012 keine leichte Aufgabe an: Das französische Modehaus stand seit 1947 für einen bestimmten Look, gegen eine grundlegende Veränderungen oder radikale Modernisierung hatte man sich lange gesperrt. Umso höher waren die Erwartungen an Simons. Der Belgier genoss mit seinem eigenen Label den Ruf eines minimalistischen Avantgardisten, spezialisiert auf Herrenmode, später stand er in Diensten von Jil Sander.

Hat er das Potential, um in nur acht Wochen eine Kollektion für eines der bekanntesten und elegantesten Modehäuser der Welt zu entwickeln? Diese zwei Monate voller Angst, Panikattacken aber auch kreativer Höhenflüge zeichnet die Dokumentation auf wunderbare Weise nach. Und ist damit unser Film-Tipp des Monats!

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